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Hitziger Schlagabtausch mit amtierendem Meister

Zwei Spiele, zwei Niederlagen – so war vorm Kickoff am 30.05. die noch übersichtliche, dennoch ernüchternde Bilanz der Leipzig Lions gegen die Hamburg Pioneers. In der Spielzeit 2025 trennten sich die beiden Kontrahenten im Saisonabschlussspiel noch mit einem eindeutigen 52:7 zugunsten der Hanseaten. Und auch die Tabelle der GFL2 Nord sprach hier noch klare Worte: Während die Hamburger damit ihre Meisterschaft besiegelten, feierten die Leipzig Lions im Tabellenkeller den Klassenerhalt in ihrer ersten Saison in der neuen Spielklasse. In diesem Jahr sollten die Karten aber neu gemischt werden und die Devise der Leipziger war klar. Man wollte dem Favoriten aus dem Norden das Leben schwer machen und den eigenen Anhängern den zweiten Heimsieg schenken.
Hamburg früh unter Druck
Mit dem ersten Ausrufezeichen ließen die Leipziger Hausherren nicht lange auf sich warten: den Versuch der Pioneers, in der Anfangsphase das eigene Laufspiel zu etablieren, erstickte die Lions Defense im Keim und brachten RB Malik-Noel Schachner (#19) im dritten Versuch um den Ballbesitz. Safety Nick Kretschmer (#26) attackierte den Ball wie nach Lehrbuch und Alexander Jelali (#97) reagierte geistesgegenwärtig und holte nur eine Minute nach Spielbeginn die eigenen Offense aufs Feld.
Die Verteidigungsreihen der Hamburger waren jedoch nicht minder wach, als auch die Gastgeber ihren Rhythmus im Laufspiel suchten. Mit einem schnellen three-and-out wechselte erneut die Spielrichtung und die Leipziger Defense war erneut gefordert. Doch der defensive Schlagabtausch sollte auch jetzt nicht abreißen – diesmal brachten die Front Seven der Leipzig Lions ihre Kontrahenten wiederholt in Bedrängnis und stopften die Run Gaps in einem vierten Versuch, sodass es kein Vorankommen für die Hanseaten gab.
Die Offense der Leipziger fand in dieser Phase hingegen zunehmend Lücken in der Abwehr der Gastgeber. Der an diesem Tag besonders stark aufspielende Jayden Sullins (#25) verschob die „Sticks“ mithilfe seiner ebenso dominanten Offense Line bis zur 20 Yard-Line der Pioneers. Nachdem TE Anton Doroshev (#85) den Ball in der Endzone nur knapp nicht zu fassen bekam, war es an Kicker Jonas Georgi (#82) die ersten Punkte aufs Scoreboard zu bringen. Doch auch diesmal fand der Ball nur knapp nicht den Weg zu seinem Ziel und drehte sich im Gegenwind rechts an den Uprights vorbei. So blieb es also zum ersten Quarterwechsel weiterhin beim Spielstand von 0:0.

Intensiver Schlagabtausch
Immer wieder bissen sich die Kontrahenten ineinander tief in der jeweiligen gegnerischen Hälfte fest. Erst scheiterten auch die Hamburger Gäste in ihrem ersten Field Goal Versuch über 20 Yards, dann pflückte Lukas Benner (#6), DB der Pioneers, den Ball vor Elliot Bodmans (#1) anvisiertem Receiver den Ball aus der Luft und wenig später tat es Lions CB Malachi Ruffin (#11) ihm gleich.
Diese Steilvorlage in der Hamburger Hälfte wussten die Leipziger nun aber endlich zu nutzen. Nach einem unsportsmanlike Conduct der Pioneers #20 gelangten die Lions erneut in die Redzone der Gäste und so war es für Bodman (#1) ein Leichtes, Kevin Stelzer (#8) über die Mitte zu bedienen und inklusive Extrapunkt durch Jonas Georgi (#82) zum 7:0 in Führung zu gehen.
Hatte es bislang für die Offense der Hanseaten bislang nicht so recht zusammenpassen wollen, so meldeten sich stattdessen die Special Teams der Hamburger zu Wort. Wenige Sekunde nach den ersten Punkten des Spiels tanzte Returner Michael Webb (#10) über außen am Kickoff-Team der Lions vorbei. So währte die Freude der Leipziger nur kurz und der rasche Ausgleich zum 7:7 war gelungen.
Zwei Minuten vor der Pause kamen damit die Offensivreihen beider Seiten plötzlich richtig ins Rollen. Nach zwei zurückgepfiffenen Kickoffs der Hamburger war es erneut RB Jayden Sullins (#25) der sich durch seine Gegenspieler hindurch pflügte und schließlich von seinem Quarterback per Pass belohnt wurde. Inklusive Extrapunkt setzten sich die Hausherren in der letzten Minute wieder ab und stellten zum 14:7 ein.
Die erneute Führung sollte jedoch auch diesmal nicht unbeantwortet bleiben. Immer wieder fand Ersatz-Quarterback Titus Lohalm (#9) seine Anspielstationen, die wiederum die auslaufende Uhr gut anzuhalten wussten. Schließlich bediente der Spielmacher seinen TE Niklas Kahrau (#80) und glich wenige Sekunden vor der Pause inklusive Extrapunkt zum 14:14 aus.
Glücklose Leipziger
Wie schon in der ersten Hälfte gelang den Messestädtern der bessere Einstand. In zwei aufeinanderfolgenden Drives nutzte man geschickt, jede gebotene Lücke in der Hamburger Verteidigung und gelangt so auch in Field Goal Range. Doch hier schien nach der Halbzeitpause der Wurm drin zu sein. Beide Attempts missglückten und so witterten schließlich die Gäste ihre Chance. Tief aus der eigenen Hälfte entschlüpfte RB Malik-Noel Schachner (#19) der Leipziger Defense und brachte seine Offense bis zur 10 Yard-Line der Gastgeber. Diesmal nahm Titus Lohalm (#9) selbst die Beine in die Hand und vollendete zur ersten Hamburger Führung, mit folgendem PAT, zum 14:21.
Davon ließen sich Bodman (#1) und seine Offensivreihen jedoch nicht beirren. Dominant diktierten sie den Pioneers Verteidigern ihr Spiel und gelangten abermals in die Redzone der Hamburger. Hier bewahrte der Quarterback einen kühlen Kopf und fand diesmal seine #17 Jakob Schramm für den Anschluss-Touchdown. Aufgrund einer Strafe gegen die Hamburger entschied man sich auf Leipziger Seite dann für eine 2-Point-Conversion, die Jan Rubitzko #18 zum 22:21 verwandelte.
Dem folgenden Ballbesitz der Hamburger bereitete Nick Kretschmer (#26) schon zum zweiten Mal ein jähes Ende. Eine Unstimmigkeit bei der Ballübergabe nutzte der Safety und sicherte das Spielgerät für seine Offense in aussichtsreicher Position. Doch diesmal machten es die Pionners besser. In einem vierten Versuch stahl sich Gian Luca Poerschke (#27) in den Laufweg von Jan Rubitzko (#18) und sorgte für den erneuten Turnover. An der 1 Yard-Line erhielten die Gäste nun den Ball, wo sich aber auch die Defense der Lions nicht aus der Reserve locken ließ und so schnellen Punt erzwang.
Mittlerweile brachen die letzten fünf Minuten des Spiels an und die Leipzig Lions waren heiß darauf ihre anhaltende Führung auszubauen. So waren es nun Bodman (#1) und RB Max Hobeck (#30), die abermals ihre Gegenspieler im Laufspiel geradezu sezierte. Schließlich war es der Spielmacher selbst, der auf dem Boden die Führung zum 28:23 ausbaute. Doch nun nahm die Misere vom Beginn der zweiten Häflte abermals ihren Lauf. In der Two-Point-Conversion fand der Ball seinen Weg zum wiederholten Mal in die Hände von DB Poerschke (#27), welcher diesen sogleich zum 28:23 in die Leipziger Endzone retournierte.
Statt einem 2-Score-Rückstand hinterherzulaufen, hatten die Hamburger nun Gelegenheit im folgenden Drive das Blatt erneut zu wenden. Und das taten sie: Stück für Stück arbeitete man sich Richtung Leipziger Endzone vor und nahm dabei noch einiges an Zeit von der Uhr. Schließlich fand Lohalm (#9) abermals Niklas Kahrau (#80) und stellte so auf 28:29. Im Versuch, sich gegen ein Field Goal der Leipziger per Two-Point-Conversion abzusichern, scheiterten jedoch auch die. Gäste. Eine letzte Chance also für die Leipzig Lions, sich endlich gegen die Hamburger durchzusetzen?
Tatsächlich gelangten die Leipziger erneut in die Häfte der Hamburg Pioneers. Mit einer verbleibenden Sekunde setzte Elliot Bodman (#1) zur Hail Mary über 45 Yards an – doch diese war unerreichbar für seine Passempfänger und so entschieden die Hanseaten auch das dritte Duell für sich. Was den Leipzig Lions blieb, war das schmerzliche Bewusstsein, dem Favoriten nicht nur auf Augenhöhe begegnet zu sein, sondern auch den Sieg über weite Strecken in der eigenen Hand gehalten zu haben. Am 06.06. heißt es für die Messestädter, diese Leistung erneut abzurufen. Im legendären Ostseestadion möchte man den Top-Favoriten aus Rostock überraschen und sich mit einem Sieg belohnen.
Fotos: Aleksandra Shubina
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NFL Training Camp 2026: Warum die Report Dates im Juli fuer Fans wichtig sind
Warum die NFL Training Camp Report Dates 2026 fuer Fans wichtig sind und welche Storylines im Juli wirklich zaehlen.
NFL Training Camp 2026
NFL Training Camp 2026: Warum die Report Dates im Juli fuer Fans wichtig sind

Die NFL Training Camps sind der erste echte Realitaetscheck vor der neuen Saison. Fuer deutsche Fans lohnt sich der Blick auf Report Dates, offene Positionen und Preseason-Signale besonders.
Stand: 29. Juni 2026. Die NFL hat die Training-Camp-Report-Dates und Locations fuer alle 32 Teams veroeffentlicht. Damit beginnt die Phase, in der aus Offseason-Hoffnung langsam belastbare Information wird.
Rookies, Quarterback-Duelle, neue Coaches, verletzte Rueckkehrer und offene Rosterplaetze lassen sich im Juli deutlich besser einordnen als im Juni. Fuer Fans ist das wichtig, weil ab jetzt nicht mehr nur ueber Potenzial gesprochen wird, sondern ueber Rollen, Wiederholungen und echte Konkurrenz.
Was ein Report Date bedeutet
Das Report Date ist der Termin, an dem Spieler fuer das Training Camp beim Team eintreffen. Meist melden sich Rookies frueher als Veteranen, damit neue Spieler Playbook, Meeting-Struktur und Teamablaeufe schneller lernen koennen.
Ein Report Date ist aber noch kein sportliches Urteil. Wer am ersten Tag mit der ersten Gruppe trainiert, ist nicht automatisch Starter. Training Camp ist ein Prozess, kein einzelner Schnappschuss.
Warum der Juli fuer NFL-Fans so wichtig ist
Im Juli steigt die Suchnachfrage nach Team-News, Depth Charts, Rookie-Rollen und Verletzungsupdates. Viele Fans beginnen parallel mit Fantasy-Football-Vorbereitung und suchen nach fruehen Hinweisen.
Gute Einordnung trennt hier Hype von Substanz. Ein starker Catch im Training ist interessant, aber erst wiederholte Rollen, First-Team-Reps und stabile Entscheidungen zeigen, ob daraus ein echter Saisonfaktor werden kann.
Welche Storylines Fans beobachten sollten
Die groesste Aufmerksamkeit bekommen meist Quarterbacks. Offene Starterfragen, neue Systeme und Rookie-Entwicklung liefern frueh die sichtbarsten Schlagzeilen.
Mindestens genauso wichtig sind Offensive Lines. Wenn Schutz und Laufblocken nicht funktionieren, sehen Quarterbacks und Running Backs schnell schlechter aus, als sie wirklich sind.
Auch neue Defensive Coordinators verdienen Aufmerksamkeit. Sie veraendern Rollen, Blitz-Raten, Coverage-Regeln und damit die Identitaet einer Mannschaft.
Warum Training Camp und Preseason zusammengehoeren
Training Camp zeigt, wie Spieler in Uebungen und teaminternen Situationen arbeiten. Die Preseason zeigt, wie sie unter Spieltempo reagieren.
Erst zusammen entsteht ein brauchbares Bild. Ein starker Camp-Tag kann wertvoll sein, aber ohne Preseason-Snaps oder stabile Wiederholung bleibt er ein Signal mit begrenzter Aussagekraft.
Welche Begriffe Einsteiger kennen sollten
Rund um Training Camp tauchen immer wieder Fachbegriffe auf: Depth Chart, Roster Cut, Practice Squad, First-Team-Reps, Joint Practice und Preseason.
AmFoo baut diese Begriffe Schritt fuer Schritt in den Football-Wissensbereich ein. So wird jeder aktuelle NFL-Artikel gleichzeitig ein Einstiegspunkt in dauerhaft nutzbare Erklaertexte.
Warum das auch fuer Werbekunden spannend ist
Training Camp ist ein starkes Themenumfeld, weil Fans in dieser Phase planen, lesen und kaufen. Fantasy-Tools, Streamingdienste, Ticketplattformen, Ausruestung, Teamwear und Sportmedien passen thematisch gut.
Sponsored Posts muessen dabei klar gekennzeichnet bleiben und echten Nutzwert haben. Ein Fantasy-Guide, ein Streaming-Erklaerer oder ein Gear-Artikel funktioniert besser als reine Werbesprache.
FAQ
Wann starten die NFL Training Camps 2026?
Die offiziellen Report Dates unterscheiden sich je nach Team. Die NFL veroeffentlicht dazu eine Uebersicht mit Terminen und Locations fuer alle 32 Teams.
Warum melden sich Rookies oft frueher?
Rookies brauchen mehr Zeit fuer Playbook, Ablaeufe, Meeting-Struktur und Anpassung an NFL-Tempo. Deshalb beginnen sie haeufig vor den Veteranen.
Ist Training Camp wichtiger als Preseason?
Nein. Training Camp und Preseason beantworten unterschiedliche Fragen. Camp zeigt Entwicklung im Alltag, Preseason zeigt Reaktion unter Spielbedingungen.
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Quellen und Aktualisierung
Dieser Artikel basiert auf den offiziellen NFL-Informationen zu Training-Camp-Report-Dates und wird bei neuen Team-Updates fortlaufend aktualisiert.
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Hitzeschlacht Teil 2: Ravens reisen nach Leipzig
Das Spiel am vergangenen Wochenende gegen die Hamburg Pioneers war eines für die Geschichtsbücher: Mit über 3,5 Stunden Bruttospielzeit – bedingt durch zahlreiche Trinkpausen und Flaggen – zählte es zu den längsten GFL2-Partien überhaupt. Gleichzeitig gelang den Ravens ein überzeugender Sieg und damit die Revanche für die Niederlage aus dem Vorjahr. Mit einer beeindruckenden Bilanz von 5:0 Siegen und einem Punkteverhältnis von 260:91 schließen die Krefelder zudem eine starke Hinrunde ab.
Am kommenden Samstag wartet bereits die nächste Herausforderung – und erneut wird es eine Hitzeschlacht. In Leipzig werden Temperaturen von bis zu 39 Grad erwartet. Aus diesem Grund wurde der Kickoff kurzfristig von 15 auf 17 Uhr verlegt, um zumindest etwas erträglichere Bedingungen am späten Nachmittag und Abend zu schaffen. Dennoch ist klar: Es wird ein kräftezehrender Kampf gegen Gegner und Hitze.
Aufwendige Vorbereitung für extreme Bedingungen
Die Planung der Auswärtsfahrt stellte das gesamte Team vor große Herausforderungen. In enger Zusammenarbeit zwischen Staff, Vorstand sowie Sponsoren und Partnern wurde in den vergangenen Tagen ein umfassendes Konzept erarbeitet, um Spielern und Trainern bestmögliche Bedingungen zu bieten.
Die Ravens reisen bereits am Freitagabend an und beziehen ihr Quartier im Penta Hotel in Braunschweig. Essenziell dabei: funktionierende Klimaanlagen sowohl im Bus als auch im Hotel. Darüber hinaus wurde die Versorgung vor Ort gezielt auf die extremen Bedingungen abgestimmt. Dank der Unterstützung von Partnern wie Globus, Foodpaket, Boxfit und Dextro Energy konnte eine optimale Betreuung sichergestellt werden.
„Wir müssen unsere Spieler bestmöglich vorbereiten und natürlich vor der Hitze schützen. Gemeinsam mit vielen klugen Köpfen und helfenden Händen haben wir diese Woche eine hervorragende Planung auf die Beine gestellt. Diese Auswärtsfahrt stellt uns vor enorme Herausforderungen, aber wie immer haben wir gemeinschaftlich Lösungen gefunden, um unseren Spielern das ideale Umfeld zu ermöglichen. Ein großer Dank gilt unseren Partnern und Sponsoren – und ganz besonders unserem Staff. Das war diese Woche eine echte Meisterleistung“, erklärt Vereinspräsident Dino Volpe.
Sportlich wartet ein unangenehmer Gegner
Trotz des Karriereendes von Star-Receiver Jan Eisenbraun ist Leipzig keinesfalls zu unterschätzen. Im Gegenteil: Das Team hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verstärkt und zählt bislang zu den Überraschungen der Saison.
Mit einer Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen ist Leipzig zwar rechnerisch noch nicht vollständig aus dem Abstiegskampf heraus, doch um das letzte Saisonspiel gegen die Minden Wolves zu einem echten Finale zu machen, müssten zunächst Siege gegen Topteams wie die Ravens, Rostock Griffins oder Elmshorn Fighting Pirates her. Eine schwere Aufgabe – aber das „Beast from the East“ hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass es mit den Spitzenteams mithalten kann.
„Leipzig wird frei aufspielen – und genau das macht sie gefährlich. Wir sind die Gejagten der Liga, jeder will der Erste sein, der uns zu Fall bringt. Diesen Druck spüren wir, aber wir stellen uns ihm ganz bewusst. Unser Team ist hungrig, hungrig nach mehr – und wir wollen in jedem einzelnen Spiel aufs Neue zeigen, wie sehr wir wachsen und wozu wir bereit sind“, erklärt Defense Coordinator Sebastian Nawroth.
Ziel bleibt klar: Tabellenführung verteidigen
Vor der anstehenden Sommerpause wollen die Ravens ihre Erfolgsserie fortsetzen und die Tabellenführung weiter festigen. Die ausgerufene „Road to GFL2 Bowl“ führt über Leipzig – und soll im Idealfall ohne Umwege fortgesetzt werden.
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Spitzenspiel im Kampf um die Nordkrone
Monarchs müssen auswärts beim Meister Potsdam Royals ran
Für die Dresden Monarchs steht in der effect®️ ENERGY GFL das letzte Spiel vor der Sommerpause an. Diesen Samstag, 27. Juni 2026, geht es für die Königlichen zum absoluten Kräftemessen in die Hauptstadt Brandenburgs zu den Potsdam Royals. Für nicht wenig Außenstehende ist das wie schon in den beiden Vorjahren auch die Paarung für den GFL Bowl am 3. Oktober. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg zu gehen!
Trotzdem, Erster gegen Zweiten in der Nordstaffel, zwei von nur noch drei ungeschlagenen Teams in Deutschlands höchster Spielklasse – viel mehr geht aktuell nicht. Und passend zum Topspiel präsentierten sich die Monarchs zuletzt auch in Topform. Beim 42:7-Heimsieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes griff in der Offense ein Zahnrad perfekt in das andere, die Defense ließ bereits das zweite Mal hintereinander keine Punkte zu. Am Samstag in Potsdam wird es nicht weniger als diese konzentrierte Leistung brauchen. Weitere Stellschrauben wurden in der Trainingswoche noch gedreht.
Denn der Titelverteidiger hat auch in diesem Jahr wieder eine der effektivsten Offense der effect®️ ENERGY GFL. Im Schnitt kommen die Royals pro Spiel auf 43,2 Punkte, nur die Schwäbisch Hall Unicorns (49,4) erzielten noch mehr. Die Monarchs kommen auf 38,5. Allerdings wartet Potsdam aktuell auch noch mit der nach Punkten besten Defense der gesamten Liga auf. Nur 48 Punkte haben die Brandenburger bisher in fünf Spielen zugelassen. Statistiken, die imponieren, die aber auch nicht für die Ewigkeit sind. Die Monarchs jedenfalls fahren mit viel Selbstvertrauen in den Luftschiffhafen und werden noch einmal alles auf dem Feld lassen, bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht.
„Beide Teams kennen sich gut. Zwar haben sich ein paar Spieler verändert, die Systeme aber nicht. Potsdam ist das Team, das man schlagen muss, wenn man GFL-Champion werden will. Und sie sind schlagbar, wenn wir unser bestes Football auf das Feld bringen. Man muss in dem Spiel aber nichts Besonderes versuchen. Wir müssen guten, einfachen und vor allem disziplinierten Football spielen. Die Emotionen kommen automatisch. Wir müssen sie kontrollieren sowie zu unserem Vorteil nutzen“, erklärt Monarchs Headcoach Greg Seamon.
Foto:Julien-Marius Krüger
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