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Ausrüstung

157 Grad auf dem Rasen: Rekordhitze in Nashville lässt Eagles-Spielern die Cleats schmelzen

Beim Duell zwischen Eagles und Titans wurde der Kunstrasen in Nashville so heiß, dass mehreren Spielern die Schuhsohlen aufweichten – Center Cam Jurgens musste zweimal wechseln.

AmFoo Autor

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Schlichter Football-Schuh mit Stollen auf Rasen, Symbolbild

157 Grad Fahrenheit – umgerechnet fast 70 Grad Celsius: So heiß war der Kunstrasen im Nissan Stadium von Nashville beim Duell zwischen den Philadelphia Eagles und den Tennessee Titans. Die extreme Hitze war so stark, dass mehreren Spielern buchstäblich die Sohlen ihrer Cleats aufweichten – ein Vorfall, der die Debatte um Kunstrasen in der NFL neu befeuert.

Rekordhitze auf dem Kunstrasen

Bei Kickoff zeigte das Thermometer in Nashville bereits weit über 35 Grad Celsius, gefühlt lag die Temperatur durch die hohe Luftfeuchtigkeit sogar bei rund 40 Grad. Auf dem Kunstrasenfeld selbst wurden jedoch 157 Grad Fahrenheit gemessen – umgerechnet knapp 69 Grad Celsius, gut 60 Grad mehr als die Lufttemperatur. Kunstrasen speichert Hitze deutlich stärker als Naturrasen, wodurch sich die Spielfläche bei praller Sonne regelrecht aufheizt.

Cam Jurgens wechselt zweimal die Schuhe

Für Eagles-Center Cam Jurgens hatte das ganz praktische Folgen: Weil die Mittelsohle seiner Cleats durch die Hitze weich wurde, musste er während der Partie gleich zweimal die Schuhe wechseln. Das Team-Personal versuchte zudem, mit kaltem Wasser gegenzusteuern und besprühte die Füße der Spieler, um die Schuhe möglichst funktionsfähig zu halten.

Mailata fordert Umdenken

Left Tackle Jordan Mailata verstauchte sich während des Spiels gleich zweimal den Knöchel und vermutet einen Zusammenhang mit dem durch die Hitze aufgeweichten Schuhwerk. Sinngemäß auf Deutsch übersetzt sagte er nach der Partie, man müsse das Problem angehen – deshalb wünsche man sich ligaweit Naturrasenplätze statt Kunstrasen. Damit reiht sich Mailata in eine wachsende Zahl von NFL-Spielern ein, die seit Jahren mehr Naturrasen-Stadien fordern.

Auch der Coach kämpfte mit der Hitze

Nicht nur die Spieler litten: Head Coach Nick Sirianni benötigte in der Halbzeitpause eine Infusion gegen Dehydrierung – nach nur rund 90 Minuten auf dem aufgeheizten Feld. Die Partie selbst entschieden am Ende die Eagles mit einem dramatischen Last-Second-Wurf von Jalen Hurts knapp für sich.

Nicht das erste Ausrüstungsproblem durch Hitze

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie sehr Wetterextreme die Ausrüstung von NFL-Profis an ihre Grenzen bringen können. Worauf es bei der Wahl der richtigen Cleats grundsätzlich ankommt – von Stollenform bis Untergrund – haben wir in einem separaten Ratgeber zusammengefasst. Ob die NFL auf Vorfälle wie in Nashville reagiert und künftig strengere Vorgaben für Hitzetage macht, bleibt vorerst offen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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