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Ausrüstung

Pflicht bei Knie und Oberschenkel, freiwillig am Becken: Die Lücke in der NFL-Schutzausrüstung

Knie- und Oberschenkelpolster sind in der NFL seit 2013 Pflicht. Ausgerechnet Hüft- und Steißbeinpolster bleiben bis heute freiwillig – und die meisten Profis verzichten längst darauf.

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American Football Ausrüstung

Wer als Profi in der NFL aufläuft, muss Knie- und Oberschenkelpolster tragen – das schreibt die Liga seit 2013 zwingend vor. Für Hüft- und Steißbeinpolster, umgangssprachlich oft schlicht „Hip Pads“ genannt, gilt diese Pflicht bis heute nicht. Die Folge: Die meisten Spieler verzichten inzwischen komplett darauf.

Eine wechselhafte Regel-Geschichte

Knie- und Oberschenkelpolster waren in der NFL bereits von 1979 bis 1994 verpflichtend, wurden 1995 aber zur freiwilligen Ausrüstung erklärt – viele Spieler ließen sie daraufhin schlicht weg, um an Beweglichkeit zu gewinnen. Erst 2013 machte die Liga aus Sicherheitsgründen wieder ernst und verordnete Knie- und Oberschenkelschutz für alle Feldspieler außer Kickern und Puntern verbindlich. Hüft- und Steißbeinpolster blieben von dieser Rückkehr zur Pflicht jedoch ausdrücklich ausgenommen.

Warum ausgerechnet die Hüfte eine Ausnahme bleibt

Anders als Schulter-, Knie- und Oberschenkelpolster zählen Hüft- und Steißbeinpolster in den offiziellen NFL-Ausrüstungsregeln nicht zur Pflichtausstattung. Spieler können sie freiwillig in ihre Football-Girdles – die eng anliegenden Hosen mit eingenähten Polstertaschen – einsetzen, müssen es aber nicht. In der Praxis verzichtet ein Großteil der Profis darauf, weil die zusätzlichen Polster als sperrig empfunden werden und aus Spielersicht Schnelligkeit sowie Wendigkeit kosten können – ein Kompromiss zwischen Schutz und Beweglichkeit, den schon die Diskussionen um die Pflicht bei Knie- und Oberschenkelpolstern in den 1990er- und 2010er-Jahren geprägt hatte.

Ein bekanntes Muster in der NFL-Schutzausrüstung

Der Umgang mit Hüftpolstern reiht sich damit in ein Muster ein, das sich auch bei anderer Schutzausrüstung zeigt: Sobald ein Ausrüstungsteil nicht zwingend vorgeschrieben ist, sinkt seine Nutzung in der Praxis oft deutlich, selbst wenn ein gewisser Schutzeffekt unbestritten ist. Ähnliche Diskussionen gab es zuletzt auch bei Kniebandagen von Offensive Linemen, deren Nutzung trotz belegter Vorteile spürbar zurückgegangen ist. Solange die Liga beim Hüftschutz nicht nachschärft, bleibt die Entscheidung für oder gegen zusätzliches Becken- und Steißbeinpolster damit weiterhin reine Typsache der einzelnen Spieler.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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