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Deutscher Football

Sechster Klub, null Snaps: Ex-Hildesheim-Invader Max Pircher kämpft jetzt bei den Texans um seine erste NFL-Minute

Max Pircher hat in sechs Jahren sechs NFL-Teams durchlaufen und dabei sogar einen Super-Bowl-Ring geholt – gespielt hat der frühere Hildesheim-Invaders-Lineman aber noch keine einzige Sekunde. Bei den Houston Texans nimmt seine ungewöhnliche Reise nun die nächste Wendung.

AmFoo Autor

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Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Ein Offensive Tackle mit Super-Bowl-Ring, aber ohne einen einzigen gespielten NFL-Snap: Max Pircher, gebürtiger Südtiroler mit italienischem Pass und früherer GFL-Profi bei den Hildesheim Invaders, steht seit Anfang September bei den Houston Texans unter Vertrag. Es ist bereits die sechste NFL-Franchise für den 26-Jährigen, der über das International Player Pathway Program (IPP) seinen Weg in die Liga fand – und trotzdem seit fünf Jahren auf sein Liga-Debüt wartet.

Vom Hildesheimer Vereinsheim in die NFL-Pipeline

Pircher, geboren am 7. September 1999 im südtiroler Brixen, kam erst spät zum American Football. Erste Erfahrungen sammelte er bei den Swarco Raiders Tirol in Österreich, mit denen er 2019 sowohl den Austrian Bowl als auch den CEFL Bowl gewann. Im Februar 2020 wechselte er in die GFL zu den Hildesheim Invaders, wo er als italienischer Nationalspieler auf der Offensive Line reifte. Von dort aus empfahl er sich für das IPP der NFL, das ausländischen Talenten eine Roster-Stelle abseits des regulären 90-Mann-Kaders garantiert.

Sechs Teams in sechs Jahren – und ein Super-Bowl-Ring

Im Mai 2021 nahmen ihn die Los Angeles Rams über das Pathway-Programm unter Vertrag. Dort blieb Pircher zwei Jahre im Practice Squad, ehe die Rams in der Saison 2021 den Super Bowl LVI gewannen – als Practice-Squad-Mitglied wurde auch er offiziell zum Super-Bowl-Champion. Trotzdem reichte es nie für einen Kaderplatz am Spieltag. Es folgten Stationen bei den Detroit Lions (2023), einem Doppel-Engagement bei Seattle Seahawks und Washington Commanders (2024) sowie den Minnesota Vikings (2025) – überall im Practice Squad, nie im Gameday-Kader.

Jetzt Houston: neuer Anlauf mit 2,01 Metern und 145 Kilogramm

Anfang September 2026 schnappten sich die Houston Texans den 2,01 Meter großen und rund 145 Kilogramm schweren Blocker erneut über die internationale Roster-Ausnahmeregel für den Practice Squad. Für Houston ist Pircher vor allem Tiefe auf einer ohnehin dünn besetzten Offensive Line – eine Chance, sich mit gutem Training doch noch für einen Spieltagskader zu empfehlen. Ligaweit ist er damit einer der prominentesten Fälle dafür, wie lang der Weg vom Pathway-Programm zum ersten echten NFL-Snap sein kann, selbst wenn ein Meisterring schon im Schrank steht.

Geschichten wie die von Pircher zeigen, wie viele europäische Spuren mittlerweile in NFL-Kadern stecken – ähnlich wie beim deutschen Steelers-Hoffnungsträger Julius Welschof, der ebenfalls seit Jahren auf seinen Durchbruch wartet, oder bei Vorzeige-Profi Amon-Ra St. Brown, der es längst zum Star geschafft hat.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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