Deutscher Football
Sieben Jahre gewartet: Berlin Kobra Ladies stürzen Titelverteidiger Hamburg im deutschen Frauenfootball-Finale
Die Berlin Kobra Ladies haben im GFL Women’s Bowl 2026 die Hamburg Amazons mit 28:13 bezwungen und nach sieben Jahren Wartezeit wieder die deutsche Meisterschaft im Frauenfootball geholt.
Die Berlin Kobra Ladies sind wieder deutscher Meister im Frauenfootball: Im GFL Women’s Bowl 2026 bezwang der Rekordmeister am Samstag im heimischen Stadion Wilmersdorf den Titelverteidiger Hamburg Amazons mit 28:13 und beendete damit eine Titeldürre, die seit 2019 andauerte.
Zwei ungeschlagene Teams, ein Sieger
Vor dem Anpfiff um 15 Uhr trafen mit Berlin und Hamburg zwei Mannschaften aufeinander, die die komplette Hauptrunde ohne Niederlage überstanden hatten. Die Kobra Ladies kamen mit einer Punktebilanz von 363:19 ins Finale, die Amazons hatten die Hauptrunde sogar mit 431:8 abgeschlossen. Beide Teams setzten sich im Halbfinale am 12. September klar durch: Berlin bezwang die Braunschweig Lady Lions mit 34:3, Hamburg gewann gegen die Stuttgart Scorpions mit 14:7 – eine Neuauflage des Vorjahresfinales. Bereits im Vorfeld hatte sich amfoo.de mit dem Champions-Duell in Wilmersdorf beschäftigt und beiden Teams gute Chancen eingeräumt.
Revanche für die Finalpleite von 2023
Für Berlin war der Sieg auch eine späte Revanche: 2023 hatten sich beide Teams bereits im Endspiel gegenübergestanden, damals setzte sich Hamburg mit 26:0 durch und feierte den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Die Kobra Ladies galten lange als das Maß der Dinge im deutschen Frauenfootball und stellen mit zwölf Meistertiteln weiterhin den Rekord der Liga – zwischenzeitlich hatte der Verein sogar neun Titel in Serie gewonnen. Seit 2019 blieb der große Wurf jedoch aus, ehe die Mannschaft dem Titelverteidiger nun mit 28:13 die Grenzen aufzeigte.
Hamburgs Serie reißt
Für die Amazons bedeutet die Finalniederlage das Ende der Titelverteidigung. Trotz der überragenden Hauptrundenbilanz und nur acht zugelassenen Punkten in sechs Spielen fand die Offense im Endspiel gegen die Berliner Defense nicht die gewohnte Durchschlagskraft. Damit bleibt der GFL Women’s Bowl auch 2026 einer der spannendsten Wettbewerbe im deutschen Vereinsfootball – mit einem Traditionsklub, der zurück an der Spitze steht.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
