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Berlin Thunder in der Insolvenz: AFLE spannt eigenen Rettungsschirm auf

Die Betreibergesellschaft von Berlin Thunder ist insolvent, das Amtsgericht Charlottenburg hat einen Insolvenzverwalter bestellt – die AFLE sichert den Spielbetrieb mit einem eigenen Rettungsschirm ab.

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Nach Rhein Fire trifft es mit Berlin Thunder bereits die zweite AFLE-Franchise in dieser Saison: Die Betreibergesellschaft FBG Football Berlin GmbH befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Charlottenburg entzog dem Unternehmen zum 12. August die Eigenverwaltung und bestellte Rechtsanwalt Prof. Dr. Torsten Martini zum Insolvenzverwalter. Im Verfahren wurde zudem Masseunzulänglichkeit angezeigt – das verfügbare Vermögen reicht demnach nicht aus, um sämtliche im Verfahren entstandenen Verbindlichkeiten zu decken.

Die Liga springt ein

Um den Spielbetrieb dennoch abzusichern, aktivierte die AFLE ihren eigenen Rettungsschirm. Dieser garantiert sowohl das damalige Meisterschaftsspiel gegen die Panthers Wroclaw als auch die verbleibenden Partien der Saison 2026 – und stellt sicher, dass sämtliche vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Spielern, Trainern und Betreuungsstab von der Liga getragen werden.

Klare Distanzierung von der bisherigen Führung

Die AFLE distanzierte sich in ihrer Mitteilung ausdrücklich von der bisherigen Geschäftsführung der FBG Football Berlin GmbH und betonte, keinerlei Verantwortung für deren Handlungen, Entscheidungen oder Führung zu übernehmen.

Bekenntnis zum Standort Berlin

Trotz der finanziellen Turbulenzen will die Liga den Standort nicht aufgeben: Berlin sei eine der bedeutendsten Sportmetropolen Europas, hieß es vonseiten der AFLE, man wolle die Franchise auf eine nachhaltige Grundlage stellen statt sie fallenzulassen. Ähnlich war die Liga bereits bei Rhein Fire vorgegangen, wo sie im Rahmen ihres Stabilisierungsplans die Mehrheit übernahm. Wie die Saison sportlich zu Ende ging, zeigt der Bericht zum AFLE Gold Bowl 2026.

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