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Liga-Krieg in Europa: Fubo-Gründer holt London-Franchise in die EFA für 2027
Mit London Guard bekommt die European Football Alliance ihr siebtes Team für 2027. Besitzer ist Fubo-Mitgründer David Gandler, gespielt wird im Stadion von Leyton Orient – mitten im Revier der Konkurrenzliga AFLE.
Die European Football Alliance (EFA) hat mit London Guard ihr siebtes Franchise für die Saison 2027 vorgestellt. Besitzer des neuen Teams ist David Gandler, Mitgründer des Streaming-Dienstes Fubo und Mehrheitseigentümer des englischen Fußballclubs Leyton Orient. Gespielt werden soll im BetWright Stadium in Waltham Forest im Osten Londons – der Heimspielstätte von Leyton Orient.
Wer steckt hinter London Guard?
Gandler führt mit der Gandler Sports Group bereits mehrere Sport-Investments, Leyton Orient ist davon das bekannteste. General Manager des neuen Football-Teams wird William Elgeti, der laut eigener Aussage eine „elektrische Gameday-Atmosphäre“ im Osten Londons aufbauen und die Community rund um das Stadion einbinden will. Gandler selbst begründete den Schritt auch wirtschaftlich: London Guard solle helfen, das Stadion ganzjährig besser auszulasten, und gleichzeitig ein breiteres Publikum ansprechen.
Die EFA wächst weiter
Die EFA ist einer von zwei Nachfolgern der alten European League of Football (ELF), die sich Ende 2025 aufgespalten hat. In ihrer ersten Saison 2026 traten sechs Teams an: Prague Lions, Paris Musketeers, Frankfurt Galaxy, Munich Ravens, Swarco Raiders Tirol und die neu gegründeten Nordic Storm, die sich im Finale gegen die Munich Ravens den ersten Titel sicherten. Mit London kommt nun erstmals ein britisches Team hinzu, ein Team aus Mailand befindet sich laut EFA ebenfalls in Verhandlungen – offiziell bestätigt ist dieser Schritt bislang aber noch nicht.
Zwei Ligen, ein Markt
Brisant an der Londoner Expansion: Auch die konkurrierende American Football League Europe (AFLE), zu der unter anderem die im ersten AFLE-Gold-Bowl erfolgreichen Vienna Vikings sowie die neu hinzugekommenen Warsaw Eagles gehören, ist bereits mit den London Warriors in der britischen Hauptstadt aktiv. Zwei Profiligen, ein und derselbe Markt: Branchenbeobachter werten die Ankündigung als Signal, dass eine Wiedervereinigung der zersplitterten europäischen Football-Szene vorerst nicht in Sicht ist – stattdessen konkurrieren EFA und AFLE weiter um Standorte, Sponsoren und Zuschauer.
Was als Nächstes ansteht
Ein Teamname für die sportliche Marke steht mit London Guard bereits fest, Details zu Spielplan, Kader und Co-Trainerstab will die EFA in den kommenden Monaten nachreichen. Für deutsche Fans bleibt vor allem spannend, ob mit Frankfurt Galaxy und Munich Ravens die etablierten Namen der Liga 2027 auf ein noch stärker internationalisiertes Teilnehmerfeld treffen – mit London als neuem Gradmesser dafür, wie ernst es Investoren aus Großbritannien mit American Football meinen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
