Flag Football
Zwölf Jahre Golddürre vorbei: Kanadas Frauen stürzen Titelverteidiger USA im Flag-Football-Finale
Bei der Flag-Football-WM in Düsseldorf hat Kanada im Finale der Frauen Titelverteidiger USA mit 27:20 bezwungen und nach zwölf Jahren wieder Gold geholt. Beide Teams sichern sich zudem ein Ticket für Olympia 2028.
Kanadas Frauen-Nationalteam hat bei der Flag-Football-Weltmeisterschaft in Düsseldorf für die große Überraschung gesorgt: Im Finale bezwang das Team den zweifachen Titelverteidiger USA mit 27:20 und holte damit nach zwölf Jahren wieder WM-Gold. Für die US-Frauen platzte damit der Traum von der Titelverteidigung nur wenige Wochen, bevor Flag Football als olympische Disziplin für Los Angeles 2028 an Bedeutung gewinnt.
Enges Finale mit später Entscheidung
Quarterback Sara Parker warf für rund 104 Yards und wurde am Ende zur wertvollsten Spielerin des gesamten Turniers gewählt. Frédérique Morneau erzielte gleich drei Touchdowns für die Kanadierinnen, während Team-Kapitänin Caroline Moquin-Joubert mit zehn gefangenen Bällen für 30 Yards und einem weiteren Touchdown maßgeblich zum Sieg beitrug. Die USA, die seit 2014 nicht mehr den Kürzeren gezogen hatten, mussten sich am Ende geschlagen geben.
Historischer Erfolg für Kanada
Für Kanadas Frauen ist es erst der dritte WM-Titel seit der IFAF die Weltmeisterschaft 2002 ins Leben gerufen hat, der erste seit zwölf Jahren. Die Weltmeisterschaften in Düsseldorf liefen vom 13. bis 16. August und brachten rund 32 Teams aus 19 Nationen zusammen. Bei den Männern blieb es dagegen beim gewohnten Bild: Team USA sicherte sich mit dem siebten WM-Titel in Serie erneut Gold.
Wichtige Etappe Richtung Los Angeles 2028
Düsseldorf war nicht nur sportlich hart umkämpft, sondern zugleich die erste direkte Olympia-Qualifikation für Flag Football überhaupt. Die jeweils besten zwei Teams beider Turniere sicherten sich ein Ticket für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles – neben Kanada und den USA bei den Frauen war das laut Ausrichtern auch für einzelne Teams im Männerturnier der Fall. Wie es nach der Heim-WM für die weitere Qualifikation weitergeht, hatten wir bereits eingeordnet, ebenso den Umstand, dass die neue Sichtbarkeit des Frauen-Flag-Footballs mittlerweile sogar zu einem eigenen Profi-Turnier in Toronto führt, wie wir berichtet haben.
Der Coup von Düsseldorf dürfte der noch jungen Sportart in Kanada einen weiteren Schub geben – und liefert zugleich einen ersten kleinen Spannungsbogen für den Weg nach Los Angeles: Die bislang so dominanten US-Frauen sind ab sofort nicht mehr automatisch die Team, das es zu schlagen gilt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
