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Football Wissen: Warum der Hip-Drop-Tackle in der NFL als 25-fach gefährlicher gilt und seit 2024 verboten ist

Der Hip-Drop-Tackle ist seit 2024 in der NFL verboten, weil er laut Liga-Statistik ein 25-mal höheres Verletzungsrisiko birgt als ein normaler Tackle. Was die Regel genau verbietet und wie hoch die Strafen ausfallen.

AmFoo Autor

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Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Wenn ein Verteidiger einen Ballträger mit beiden Armen umklammert, sein eigenes Gewicht nach hinten und unten verlagert und dabei auf dessen Beinen landet, greift in der NFL seit 2024 eine der umstrittensten Regeln der Liga: das Verbot des Hip-Drop-Tackles. Grund ist eine Verletzungsstatistik, die die Liga selbst alarmiert hat.

Was genau ist ein Hip-Drop-Tackle?

Von einem Hip-Drop-Tackle spricht das Regelwerk, wenn ein Defensivspieler den Ballträger zunächst mit beiden Händen greift oder mit beiden Armen umschlingt, sich dann unweighted, also sein Gewicht bewusst nach unten aus der Bewegung heraus verlagert, seine Hüfte und den Unterkörper eindreht – und anschließend mit dem eigenen Körpergewicht auf einem oder beiden Beinen des Gegners landet, und zwar auf Höhe des Knies oder darunter. Entscheidend ist die Kombination aus Umklammerung, Drehbewegung und dem Landen auf dem eingeklemmten Bein. Ein normaler Tackle von der Seite oder von vorne, bei dem der Verteidiger den Gegner sauber zu Boden bringt, fällt nicht unter das Verbot.

Warum die NFL überhaupt eingriffen hat

Auslöser war eine liganweite Auswertung: In einer Saison wurde die Tackling-Methode rund 230 Mal registriert, 15 Spieler fielen danach verletzungsbedingt aus. Liga-Funktionär Jeff Miller bezifferte das Verletzungsrisiko eines Hip-Drop-Tackles auf das 20- bis 25-Fache eines gewöhnlichen Tackles, da beim Eindrehen und Herunterziehen besonders häufig Knöchel, Knie oder Unterschenkel des Ballträgers betroffen sind. Die Besitzer der 32 Teams stimmten daraufhin im März 2024 beim Annual League Meeting einstimmig für ein Verbot, das seit der Saison 2024 gilt und auch 2026 konsequent angewendet wird.

Diese Strafen drohen

Wird der Hip-Drop-Tackle von den Schiedsrichtern erkannt, kostet er die Defense 15 Yards Raumverlust und schenkt der Offense automatisch einen ersten Versuch – unabhängig davon, wo auf dem Feld das Foul passiert. Hinzu kommen Geldstrafen der Liga: Bei einem ersten Verstoß werden Spieler mit rund 16.883 US-Dollar zur Kasse gebeten, bei einem zweiten Vergehen steigt der Betrag auf etwa 22.511 US-Dollar. Die Schiedsrichter sind angewiesen, das Foul nur bei eindeutiger, klar erkennbarer Erfüllung aller Kriterien zu pfeifen, um Fehlentscheidungen bei ganz normalen, harten Tackles zu vermeiden.

Kritik von Spielern und Trainern

Nicht jeder in der Liga ist von der Regel begeistert. Verteidiger kritisieren seit der Einführung, dass die Grenze zwischen einem regulären, physischen Tackle und einem verbotenen Hip-Drop in der Hitze des Gefechts kaum in Sekundenbruchteilen zu ziehen sei. Die Liga hält an der Regel dennoch fest und verweist auf den Spielerschutz als oberste Priorität – ähnlich wie schon beim Horse-Collar-Tackle, der bereits seit 2005 verboten ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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