Connect with us

Football Wissen

Football Wissen: Was eine Core-Muscle-Injury ist – und warum sie Jonathon Brooks erneut ausbremst

Panthers-Running-Back Jonathon Brooks muss wegen einer Core-Muscle-Injury operiert werden und fällt mindestens sechs Wochen aus. Was hinter der Verletzung steckt, die im Profisport immer häufiger diagnostiziert wird.

AmFoo Autor

Published

on

Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Eine Core-Muscle-Injury, im Deutschen oft unscharf als „Sportlerleiste“ bezeichnet, hat den nächsten prominenten Fall in der NFL gefordert: Carolina-Panthers-Running-Back Jonathon Brooks wird nach US-Medienberichten am Mittwoch operiert und fällt danach mindestens sechs Wochen aus, wie amfoo.de bereits berichtete. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Diagnose, die im Profisport längst zum Dauerbrenner geworden ist?

Kein Leistenbruch im klassischen Sinn

Eine Core-Muscle-Injury, medizinisch auch als Athletic Pubalgia bezeichnet, betrifft die tiefe Muskulatur rund um das Schambein. Bauchmuskeln wie der Rectus abdominis treffen dort auf die Adduktoren des Oberschenkels, etwa den Adductor longus. Dieser muskuläre Verbund funktioniert wie eine Art Gurtsystem, das den gesamten Rumpf stabilisiert und die Kraftübertragung zwischen Ober- und Unterkörper ermöglicht. Anders als ein klassischer Leistenbruch, bei dem Gewebe durch eine Lücke in der Bauchwand nach außen tritt, handelt es sich bei einer Core-Muscle-Injury um Risse oder Ablösungen in genau diesem Sehnen- und Muskelgeflecht.

Warum Football-Spieler besonders gefährdet sind

Die Verletzung entsteht typischerweise durch wiederholte, explosive Dreh- und Abstoßbewegungen, wie sie beim Sprinten, abrupten Richtungswechseln oder Cutting-Bewegungen anfallen – Belastungen, die im American Football bei nahezu jedem Spielzug vorkommen. Anders als ein akuter Muskelfaserriss entwickelt sich eine Core-Muscle-Injury häufig schleichend über Wochen oder Monate, ehe sie bei einer bestimmten Bewegung endgültig durchbricht. Genau das berichten Beobachter auch im Fall Brooks: Was zunächst wie eine harmlose Leistenzerrung aussah, entpuppte sich bei genauerer medizinischer Untersuchung als deutlich gravierender.

Operation statt Abwarten

Anders als viele Muskelverletzungen heilt eine ausgeprägte Core-Muscle-Injury in der Regel nicht von selbst aus. Der Standardweg bei Profisportlern führt über eine Operation, bei der die betroffenen Sehnenansätze wieder fixiert werden. Die Ausfallzeit danach liegt üblicherweise bei rund sechs Wochen, kann im Einzelfall aber auch deutlich länger dauern – abhängig davon, wie ausgedehnt der Schaden ist und wie der Körper auf die Reha reagiert.

Ein bekanntes Muster bei Brooks

Für Brooks ist es bereits der nächste Rückschlag in einer bislang von Verletzungspech geprägten Karriere: Der 2024 in der zweiten Runde gedraftete Running Back bestritt seither erst wenige Partien, nachdem ihn zuvor bereits Knieprobleme ausgebremst hatten. Während der Panthers-Youngster erneut pausieren muss, übernimmt in Carolina nun Chuba Hubbard die Hauptlast im Laufspiel. Als mögliche Verstärkung lud das Team zudem Routinier Austin Ekeler, zuletzt bei den Washington Commanders unter Vertrag, zu einem Probetraining ein.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

Continue Reading