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Neue Regeln ab 2026: College Football lockert Targeting-Strafe und fuehrt Fair-Catch-Kick ein
Das NCAA Football Rules Committee hat mehrere Regeländerungen fuer die Saison 2026 bestätigt: Die Targeting-Sperre wird gelockert, Offensive Pass Interference kostet kuenftig nur noch 10 statt 15 Yards, und erstmals ist ein Fair-Catch-Kick erlaubt.
Der College Football spielt 2026 nach spuerbar veraenderten Regeln. Das NCAA Football Rules Committee hat eine Reform der Targeting-Strafe bestaetigt, die Strafe fuer Offensive Pass Interference reduziert und mit dem Fair-Catch-Kick ein vollkommen neues Element eingefuehrt. Die wichtigste Aenderung betrifft dabei eine der meistdiskutierten Regeln im College Football ueberhaupt.
Targeting-Strafe wird gelockert
Bislang musste ein Spieler nach einer Targeting-Disqualifikation automatisch die erste Haelfte seines naechsten Spiels aussetzen, selbst wenn es sich um sein erstes Vergehen in der Saison handelte. Genau das war einer der Streitpunkte, die amfoo.de bereits in der Erklaerung zur alten Targeting-Regel beschrieben hat. Ab sofort gilt eine gestaffelte Regelung:
- Erstes Vergehen in der Saison: Der Spieler darf im naechsten Spiel von Beginn an mitwirken.
- Zweites Vergehen: Sperre fuer die erste Haelfte des naechsten Spiels.
- Drittes Vergehen: Sperre fuer das komplette naechste Spiel.
Zusaetzlich koennen Konferenzen nach einer zweiten Targeting-Strafe eines Spielers Einspruch einlegen. Der NCAA-Koordinator fuer Football-Schiedsrichter prueft in diesem Fall das Videomaterial erneut. Wird der Einspruch bestaetigt, entfaellt die Sperre fuer die naechste Partie. Laut NCAA.org handelt es sich zunaechst um eine einjaehrige Testregel fuer die Saison 2026.
Offensive Pass Interference nur noch 10 statt 15 Yards
Eine weitere Aenderung betrifft das Passspiel: Die Strafe fuer Offensive Pass Interference wird von bisher 15 auf 10 Yards reduziert. Die Strafe fuer Defensive Pass Interference bleibt dagegen unveraendert ein Spot Foul mit maximal 15 Yards Raumgewinn fuer die angreifende Mannschaft. Die Regel soll das Ungleichgewicht zwischen den Strafen fuer offensive und defensive Fouls im Passspiel etwas ausgleichen.
Premiere: Der Fair-Catch-Kick kommt in die Division I
Erstmals erlaubt die NCAA in der Division I zudem den sogenannten Fair-Catch-Kick. Nach einem per Fair Catch zugesprochenen Ballbesitz kann ein Team direkt im Anschluss einen Feldtorversuch starten, entweder als klassischen Platztritt mit Holder oder als Dropkick von der Stelle des Fangs. Die Verteidigung muss dabei mindestens 10 Yards Abstand zum Kicker halten. Gelingt der Versuch, zaehlen die ueblichen drei Punkte. Damit gleicht sich die College-Regel an die NFL und den High-School-Football an, wo der Fair-Catch-Kick bereits existiert, dort aber nur extrem selten zum Einsatz kommt.
Was sonst noch beschlossen wurde
Das Rules Committee praezisierte ausserdem die Auslegung der Unsportsmanlike-Conduct-Regel bei Verhoehnungen, Spielverzoegerungen und uebertriebenen Jubelszenen. Ein Antrag, Beinstulpen von den Schuhen bis zur Hose fuer alle Spieler verpflichtend zu machen, wurde dagegen nicht genehmigt.
Warum das wichtig ist
Fuer Fans bedeutet vor allem die neue Targeting-Staffelung einen spuerbaren Unterschied: Bislang konnte eine einzige, mitunter knappe Fehlentscheidung eines Schiedsrichters einen Star-Spieler fuer die erste Haelfte der naechsten, moeglicherweise entscheidenden Partie kosten. Das sorgte in den vergangenen Jahren regelmaessig fuer Kontroversen, etwa wenn Quarterbacks oder Defensive Stars kurz vor wichtigen Rivalitaetsspielen gesperrt wurden. Mit der neuen Regel bleibt die harte Sanktion fuer Wiederholungstaeter erhalten, waehrend Spieler bei einem einmaligen Vergehen nicht mehr automatisch ein halbes Spiel verpassen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Kuenstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
