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Was ist ein Mock Draft im Fantasy Football? ADP einfach erklärt

Mock Draft und ADP (Average Draft Position) sind die wichtigsten Werkzeuge zur Draft-Vorbereitung im Fantasy Football. Wir erklären, was dahintersteckt und wie du beides richtig nutzt.

AmFoo Autor

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Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Wer sich ernsthaft auf seinen Fantasy-Football-Draft vorbereiten will, kommt an zwei Begriffen nicht vorbei: Mock Draft und ADP. Beide Werkzeuge helfen dabei, vor dem eigentlichen Draft ein Gefühl dafür zu bekommen, wann welcher Spieler realistisch verfügbar ist – und verhindern so teure Fehleinschätzungen am echten Draft-Tag.

Was ist ein Mock Draft?

Ein Mock Draft ist ein simulierter Probedurchlauf eines Fantasy-Football-Drafts. Statt echter Konsequenzen testet man dabei nur die Mechanik und die eigene Strategie: Plattformen wie ESPN, Yahoo Fantasy, Sleeper oder FantasyPros bieten kostenlose Draft-Simulatoren an, in denen entweder gegen künstliche Computer-Gegner oder gegen andere echte Nutzer gedraftet wird. Am Ende steht ein kompletter, aber folgenloser Kader – die eigentliche Übung liegt im Prozess selbst, nicht im Ergebnis.

Der große Vorteil: Man kann einen kompletten Draft in wenigen Minuten durchspielen, beliebig oft wiederholen und dabei verschiedene Strategien ausprobieren, ohne dass es die eigene Saison beeinflusst. Wer zum Beispiel testen möchte, wie sich ein früher Fokus auf Wide Receiver statt auf Running Backs auswirkt, kann das im Mock Draft risikofrei durchspielen.

Was bedeutet ADP?

ADP steht für Average Draft Position, also die durchschnittliche Draft-Position eines Spielers über viele echte oder simulierte Drafts hinweg. Die Zahl wird meist als Kombination aus Runde und Pick angegeben, etwa „3.05“ für den fünften Pick in der dritten Runde. Plattformen wie FantasyPros aggregieren dafür Daten aus Tausenden Drafts verschiedener Anbieter und bilden daraus einen Mittelwert.

Die ADP ist damit ein Stimmungsbarometer der gesamten Fantasy-Community: Sie zeigt, wie hoch ein Spieler aktuell eingeschätzt wird – unabhängig davon, was einzelne Experten-Rankings sagen. Wenn ein Spieler deutlich später gedraftet wird, als sein erwartetes Leistungsniveau vermuten lässt, gilt er als „Value Pick“. Wird er dagegen früher gezogen, als es seine erwartete Produktion rechtfertigt, spricht man von einem überbewerteten Spieler, den man im eigenen Draft eher meiden sollte.

Warum Mock Drafts und ADP zusammengehören

Mock Drafts und ADP ergänzen sich: Die ADP liefert die Theorie – also grobe Richtwerte, wann ein Spieler typischerweise weg ist –, während der Mock Draft die Praxis liefert und zeigt, wie sich diese Werte in einem konkreten Draft-Verlauf tatsächlich auswirken. Wer vor seinem Liga-Draft mehrere Mock Drafts absolviert, bekommt ein deutlich besseres Gespür dafür, ob ein bestimmter Spieler in Runde vier noch verfügbar sein wird oder ob er schon in Runde zwei weg ist.

Besonders wichtig ist das, weil viele Liga-Betreiber die eigene Draft-Position erst kurz vor dem Draft zuweisen. Wer vorher nur aus einer Position simuliert hat, wird von einem ungewohnten Slot kalt erwischt. Deshalb empfiehlt es sich, Mock Drafts bewusst aus unterschiedlichen Positionen heraus zu spielen – einmal von einem frühen Pick, einmal aus der Mitte und einmal von einem späten Pick der ersten Runde.

Positional Runs erkennen

Ein Phänomen, das sich in echten Drafts wie in Mock Drafts gleichermaßen zeigt, sind sogenannte „Positional Runs“: Sobald ein Teilnehmer einen Running Back oder Tight End zieht, ziehen oft mehrere andere Teilnehmer kurz danach ebenfalls Spieler derselben Position, weil niemand am Ende der Positionsrunde leer ausgehen will. Wer diese Dynamik aus eigenen Mock Drafts kennt, kann in der echten Draft-Situation entweder selbst einen Run auslösen, um sich einen Value-Spieler zu sichern, oder bewusst gegen den Trend draften und von fallenden Preisen bei anderen Positionen profitieren.

Das gilt besonders für Positionen mit geringer Tiefe im Kader, etwa beim Tight End, wo die Qualität nach den ersten fünf bis sechs Spielern stark abfällt.

Grenzen der ADP

Die ADP ist ein nützlicher Richtwert, aber keine exakte Vorhersage. Sie basiert auf Durchschnittswerten vieler verschiedener Ligen, die sich in Format, Scoring-System und Teilnehmerzahl unterscheiden können. Eine Liga mit PPR-Scoring bewertet pass-fangende Running Backs und Receiver anders als eine Standard-Liga, was die reale Draft-Position einzelner Spieler deutlich verschieben kann. Auch die Ligagröße spielt eine Rolle: In einer 12-Teams-Liga ist ein Spieler oft erst viel später dran als in einer kleineren 8-Teams-Liga. Wer die ADP nutzt, sollte sie deshalb immer an das eigene Liga-Format anpassen und nicht blind übernehmen.

Praktische Tipps für den eigenen Mock Draft

Für den größten Nutzen sollten angehende Manager mehrere Mock Drafts mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen spielen: unterschiedliche Draft-Positionen, unterschiedliche Liga-Einstellungen (PPR, Standard, Dynasty oder Keeper) und bewusst verschiedene Strategien – etwa einmal früh auf einen Quarterback setzen, einmal bewusst bis in mittlere Runden warten. So entsteht am Ende ein flexibler Plan mit mehreren Alternativen für den echten Draft-Tag, statt einer einzigen starren Wunschliste, die beim ersten überraschenden Pick eines Ligarivalen schon nicht mehr aufgeht.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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