GFL
GFL-Reform 2026: Wie das neue Playdown-System den zweiten Absteiger ermittelt
Die GFL ermittelt ihren zweiten Absteiger 2026 erstmals über ein Playdown zwischen den siebtplatzierten Teams aus Nord- und Südgruppe – wir erklären das neue System und seine Tücken.
Mit der laufenden Saison hat die effect® ENERGY GFL ein neues Element in ihr Abstiegssystem eingeführt: das Playdown zwischen den beiden siebtplatzierten Teams der Nord- und der Südgruppe. Es ergänzt den direkten sportlichen Abstieg des Tabellenletzten der Südgruppe und soll die Liga im Zuge einer schrittweisen Reform langsam verkleinern.
Ein direkter und ein indirekter Absteiger
Das Abstiegssystem der GFL sieht für die laufende Saison zwei Wege in die GFL2 vor: Der Tabellenletzte der Gruppe Süd steht als sportlicher Absteiger automatisch fest. Der zweite Abstiegsplatz wird dagegen nicht direkt über die Tabelle vergeben, sondern über ein separates Playdown zwischen den beiden siebtplatzierten Teams aus Nord- und Südgruppe – unabhängig davon, wie unterschiedlich die beiden Gruppen sportlich sonst besetzt sind.
Hin- und Rückspiel entscheiden
Das Playdown wird im Hin- und Rückspiel-Modus ausgetragen: Die siebtplatzierten Teams treffen an zwei Wochenenden aufeinander, in der Regel getrennt durch eine Woche, in der auch die Playoffs der besser platzierten Teams stattfinden. Am Ende entscheidet die addierte Gesamtpunktzahl aus beiden Partien, welches Team den zweiten Abstiegsplatz in die GFL2 antreten muss.
Warum die Liga dieses System eingeführt hat
Hintergrund der Neuerung ist eine schrittweise Verkleinerung der GFL im Rahmen einer laufenden Ligareform: Die Anzahl der Teams in der höchsten deutschen Spielklasse soll über mehrere Jahre hinweg sukzessive reduziert werden. Ein zusätzliches Playdown zwischen den siebtplatzierten Teams sorgt dafür, dass auch in Saisons mit unterschiedlich starken Gruppen ein zweiter Absteiger sportlich fair ermittelt wird, ohne dass ein einzelnes Tabellenergebnis allein darüber entscheidet.
Warum das System auch Tücken hat
Die Regelung sorgt allerdings auch für ungewöhnliche Konstellationen: Verzichtet ein für die Playoffs oder das Playdown qualifiziertes Team freiwillig auf seinen sportlichen Verbleib in der GFL – etwa aus wirtschaftlichen oder personellen Gründen -, kann sich die Ausgangslage für das Playdown kurzfristig ändern. Ein solcher Fall betraf in dieser Saison die Allgäu Comets, die ihren Platz in der Südgruppe freiwillig aufgaben und direkt in die Regionalliga zurückkehrten, wodurch sich die Bedeutung des eigentlich noch ausstehenden Playdowns gegen den siebtplatzierten Vertreter der Nordgruppe faktisch erledigte.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
