Alle Ergebnisse der 4. NFL Spielwoche mit kompakter Zusammenfassung für den schnellen Überblick

Kyler Murray
Arizona Cardinals Quarterback Kyler Murray, Foto: imago

Arizona Cardinals 37, Los Angeles Rams 20

Die Cardinals (4-0) untermauerten mit einem eindrucksvollen Auswärtssieg beim Divisionsrivalen aus Los Angeles (3-1) ihre derzeit herausragende Form und sind nun das einzig noch ungeschlagene Team in der NFL. Arizona-QB Kyler Murray erzielte dabei 268 Yards und zwei Touchdowns, als sich die Cardinals an die momentane Tabellenspitze der NFC West setzten.

Cincinnati Bengals 24, Jacksonville Jaguars 21

QB Joe Burrow führte die Bengals (3-1) mit einer sehr guten Vorstellung (348 Yards, zwei TDs) zum Sieg gegen die weiter sieg- und glücklosen Jaguars (0-4). Dabei holte Cincinnati einen zwischenzeitlichen 0-14 Rückstand auf und gewann die Partie schlussendlich durch ein im letzten Spielzug verwandeltes Fieldgoal.

 

New York Jets 27, Tennessee Titans 24 (Overtime)

Titans-Kicker Randy Bullock verfehlte ein Fieldgoal zum Ausgleich in der Verlängerung und bescherte so den Jets (1-3) den ersten Sieg dieser Saison. Jets-Rookie QB Zach Wilson lieferte dabei sein bis jetzt vielleicht bestes Spiel in der NFL ab (297 Yards, zwei Touchdowns), während die Defensive New Yorks die Titans (2-2) durchgängig unter Druck setzte (insgesamt sieben Sacks).

 

Washington Football Team 34, Atlanta Falcons 30

Angeführt von QB Taylor Heinicke (290 Yards, drei TDs) sicherten sich die Spieler aus Washington (2-2) in einem wilden und spannenden Spiel doch noch den Sieg gegen die Falcons (1-3). Dabei warf Heinicke den entscheidenden TD erst 33 Sekunden vor Schluss, während auf der Gegenseite ein überragender WR Cordarrelle Patterson (3 TDs) nicht ausreichte.

 

Dallas Cowboys 36, Carolina Panthers 28

Dallas (3-1) fügte Carolina (3-1) die erste Saisonniederlage bei, wobei bei den Cowboys RB Ezekiel Elliott (143 Yards Rushing) und QB Dak Prescott (vier Touchdown-Pässe) einen jeweils überragenden Tag erwischten. Zudem konnte die Defensive von Dallas Carolina-QB Sam Darnold konstant unter Druck setzen (fünf Sacks).

 

Cleveland Browns 14, Minnesota Vikings 7

Die Defensive der Browns (3-1) hielt Vikings-QB Kirk Cousins und den Rest der Minnesota-Offensive weitgehend in Schach und führte das Team zum Sieg gegen die Vikings (1-3). In der Browns-Offensive erwischte QB Baker Mayfield einen eher schwachen Tag (15/33, 155 Yards), dafür sprangen vor allem die beiden RBs Nick Chubb (100 Yards) und Kareem Hunt (69 Yards, ein Touchdown) in die Bresche.

 

Chicago Bears 24, Detroit Lions 14

Die Bears (2-2) setzten sich in einem Duell der NFC North gegen die Lions (0-4) durch, die weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten müssen. Dabei ersetzte Rookie-QB Justin Fields bei Chicago den weiter verletzten Andy Dalton und trug mit einer soliden Leistung (11/17, 209 Yards) zum Erfolg mit bei.

Die Buffalo Bills dominieren die Houston Texans bei klarem 40 : 0 Sieg deutlich

Buffalo Bills 40, Houston Texans 0

Die Bills (3-1) dominierten in jeder Phase des Spiels und schickten die Texans (1-3) mit einer deftigen Packung in Form eines klaren und mehr als eindeutigen Shutouts vom Platz. Andauernder Regen machte beiden Offensivreihen das Leben schwer und so übernahm die Defensive der Bills mit einer herausragenden Leistung das Kommando (fünf Ballverluste der Texans erzwungen). Houston gelangen dabei lediglich knapp über 100 Yards an totaler Offensive.

 

Indianapolis Colts 27, Miami Dolphins 17

Colts-QB Carson Wentz lieferte sein bisher bestes Spiel für Indy ab (24/32, 228 Yards, zwei TDs) und sicherte Indianapolis (1-3) mit den ersten Saisonsieg gegen Miami (1-3), bei denen der ehemalige Colts-QB Jacoby Brissett startete, die dritte Niederlage hintereinander jedoch nicht verhindern konnte.

 

New York Giants 27, New Orleans Saints 21 (Overtime)

Giants-RB Saquon Barkley sorgte für den entscheidenden Touchdown in der Verlängerung und NY-QB Daniel Jones erzielte mit 402 Passyards eine bisherige persönliche Bestleistung, als die Giants (1-3) gegen die Saints (2-2) ihr erstes Spiel dieser Saison gewannen.

 

Kansas City Chiefs 42, Philadelphia Eagles 30

Mit einer explosiven Offensivvorstellung, angeführt von QB Patrick Mahomes (fünf TDs) und WR Tyreek Hill (11 Fänge, 186 Yards, drei TDs), besiegten die Chiefs (2-2) die Eagles (1-3), bei denen eine sehr gute Leistung von QB Jalen Hurts (387 Yards, 2 TDs) nicht ausreichte.

 

Seattle Seahawks 28, San Francisco 49ers 21

Seattle (2-2) konnte das Divisionsduell gegen San Francisco (2-2) dank einer herausragenden Leistung von QB Russell Wilson (drei Touchdowns) für sich entscheiden. Die 49ers mussten dabei im Spielverlauf verletzungsbedingt auf QB Jimmy Garoppolo verzichten, der von Rookie Trey Lance ersetzt wurde und wohl einige Wochen ausfallen wird.

 

Baltimore Ravens 23, Denver Broncos 7

Ravens-QB Lamar Jackson warf für 316 Yards, als Baltimore (3-1) den Broncos (3-1) deren erste Saisonniederlage beibrachte. Denver verlor dabei QB Teddy Bridgewater mit einer Gehirnerschütterung, sodass Backup Drew Lock zum Einsatz kam.

 

Green Bay Packers 27, Pittsburgh Steelers 17

Packers-QB Aaron Rodgers (drei TDs insgesamt) und WR Randall Cobb (zwei TD-Fänge) führten Green Bay (3-1) zum Sieg gegen die Steelers (1-3), die ihr drittes Spiel in Folge verloren.

 

Tampa Bay Buccaneers 19, New England Patriots 17

Die Rückkehr des „verlorenen Sohns“ nach Foxboro, von QB Tom Brady, jetzt im Bucs-Trikot, endete in einem knappen Auswärtssieg von Tampa Bay (3-1) bei den Patriots (1-3). Brady selbst agierte diesmal recht durchschnittlich (22/43, 269 Yards, kein TD), wurde sogar vom Rookie-QB der Pats Mac Jones im Spiel überflügelt (31/40, 275 Yards, zwei TDs), trug letztendlich aber den Sieg davon.

 

Los Angeles Chargers 28, Las Vegas Raiders 14

Die Chargers (3-1) um QB Justin Herbert (drei Touchdowns) brachten dem Divisionskonkurrenten aus Las Vegas (3-1) die erste Niederlage 2021 bei und untermauerten ihre aktuelle Wettbewerbsfähigkeit in der AFC West. Raiders-QB Derek Carr spielte solide, aber nicht herausragend (21/34, 196 Yards).

 

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