NFL
56 Touches in zwei Spielen: Chiefs wollen Super-Bowl-MVP Kenneth Walker III entlasten
Kenneth Walker III legt bei den Kansas City Chiefs einen Traumstart hin – doch das Pensum von 56 Touches in zwei Spielen ist selbst Head Coach Andy Reid zu viel. Ein Rookie soll nun für Entlastung sorgen.
Kenneth Walker III ist bei den Kansas City Chiefs bislang der mit Abstand meistbeschäftigte Offensivspieler – und genau das soll sich nun ändern. Nach 56 Touches in den ersten beiden Saisonspielen kündigte Head Coach Andy Reid an, das Pensum des Super-Bowl-MVP „a little bit“ reduzieren zu wollen.
Vom Super-Bowl-Helden zum Chiefs-Neuzugang
Walker wechselte im Frühjahr 2026 als Free Agent von den Seattle Seahawks nach Kansas City, nachdem die Seahawks darauf verzichtet hatten, ihn vor Beginn der Free Agency mit einem Tag zu belegen. Die Chiefs schlugen zu und statteten den Running Back mit einem Drei-Jahres-Vertrag im Wert von bis zu 45 Millionen Dollar aus, davon 28,7 Millionen garantiert. Walker kam nicht irgendwie nach Kansas City: Er war zuvor als MVP von Super Bowl LX ausgezeichnet worden, nachdem er die Seahawks mit starken Play-off-Leistungen zum Titelgewinn getragen hatte.
Ein Pensum, das nicht durchzuhalten ist
In Kansas City legte Walker prompt nahtlos weiter: 47 Läufe für 290 Yards und einen Touchdown, dazu neun Receptions für 79 Yards und einen weiteren Touchdown durch die Luft – macht 56 Touches in nur zwei Wochen bei starken 6,2 Yards pro Laufversuch im Schnitt. Der Grund für die extreme Belastung liegt auch in der Ausgangslage der Chiefs: Die Offensive Line vor Quarterback Patrick Mahomes, der selbst erst von einer schweren Knieoperation zurückkehrt, kämpft mit Verletzungssorgen, was das Laufspiel früh zur bevorzugten Waffe gemacht hat. Doch ein Tempo wie dieses über eine ganze Saison durchzuhalten, gilt selbst für einen so belastbaren Back als kaum realistisch.
Rookie Emmett Johnson soll früh Verantwortung übernehmen
Reids Lösung: mehr Snaps für Rookie Emmett Johnson, den die Chiefs erst in der fünften Runde des NFL Draft 2026 ausgewählt hatten. „Ein Teil von Walkers Pensum war auch dazu da, Emmett wachsen zu lassen. Emmett wird weiter mehr Snaps bekommen, das nimmt Walker etwas von der Last – am Ende bekommt ihr eine schöne Balance zwischen den beiden“, wird Reid zitiert. Für die Chiefs wäre es ein klassisches Reid-Rezept: Statt einen überragenden Start zu gefährden, den Star frühzeitig zu schonen und gleichzeitig einen jungen Spieler behutsam einzubauen.
Ausblick
Für Kansas City, das nach dem Herzschlag-Sieg gegen die Colts weiter um den Anschluss an der AFC-Spitze kämpft, wäre eine funktionierende Aufteilung im Backfield ein wichtiger Baustein. Mehr zur jüngsten Chiefs-Form gibt es im Rückblick auf das Arrowhead-Krimi-Finish gegen die Colts sowie in der Einordnung zu Mahomes‘ Comeback nach der Knieoperation.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
