NFL
662 Yards in zwei Spielen: Saints-Quarterback Tyler Shough spielt wie einst Drew Brees
Tyler Shough hat die New Orleans Saints mit 662 Passing Yards durch zwei Spiele so stark in die Saison geführt wie kein Quarterback des Klubs seit Drew Brees 2009. Vor dem Heimspiel gegen die Raiders wächst der Zweitjahresprofi in die Rolle des Franchise-Passers hinein.
Mit 662 Passing Yards nach den ersten beiden Saisonspielen hat Tyler Shough die beste Zwei-Spiele-Bilanz eines New Orleans Saints-Quarterbacks seit Drew Brees im Jahr 2009 hingelegt. Nur die NFL-Legende selbst kam mit 669 Yards vor 17 Jahren noch auf einen besseren Wert – und Shough spielt dabei erst seine erste volle Saison als Stammspieler.
410 Yards und ein Herzschlagfinale zum Auftakt
Los ging die beeindruckende Serie ausgerechnet in einer Niederlage: Gegen die Detroit Lions warfen die Saints früh einen 21-Punkte-Rückstand auf, doch Shough kämpfte sein Team mit einem Touchdown-Pass auf Juwan Johnson in der Schlussminute zurück in die Verlängerung. Am Ende reichte es nicht, die Lions gewannen 31:30, weil ein Zwei-Punkte-Versuch der Saints misslang. Shoughs Statistik blieb trotzdem historisch: 35 von 56 Pässen, 410 Yards und drei Touchdowns – die meisten Passing Yards eines Saints-Profis seit Brees mit 439 Yards im Saisonauftakt 2018. Damit reiht sich Shough hinter Brees und Aaron Brooks als erst dritter Saints-Quarterback mit einem 400-Yard-Spiel ein.
Zweite Halbzeit als neuer Vereinsrekord
In Woche 2 drehte Shough gegen die Baltimore Ravens einen 14:3-Pausenrückstand und führte die Saints noch zu einem 24:17-Auswärtssieg. Für die zweite Halbzeit allein steht bei ihm ein Vereinsrekord: 325 Yards nach dem Seitenwechsel übertrafen die bisherige Bestmarke von Brees aus dem Jahr 2008 gegen Atlanta mit 310 Yards. In der kumulierten Zwei-Spiele-Wertung führte Shough zwischenzeitlich sogar die gesamte NFL an, noch vor Spielern wie Bryce Young.
Vom Rückkehrer-Schicksal zum Zweitrunden-Pick
Der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Shough begann seine College-Karriere bei Oregon, wo er zeitweise Ersatzmann hinter dem heutigen Chargers-Star Justin Herbert war, wechselte über Texas Tech schließlich zu Louisville und kämpfte sich dort nach einem gebrochenen Schlüsselbein und einem Beinbruch zurück. Erst 2024, mit 25 Jahren, spielte er seine bis dahin beste Saison mit 3.195 Yards und 23 Touchdowns und wurde zu einem der landesweiten Comeback Players of the Year gewählt. Die Saints wählten ihn 2025 an Position 40 in der zweiten Runde – als dritten Quarterback des gesamten Drafts.
Nächste Prüfung gegen Bowers und die Raiders
Nach dem Fehlstart wollen die Saints (1:1) nun im Heimspiel im Caesars Superdome gegen die 2:0 gestarteten Las Vegas Raiders nachlegen. Ob Shoughs Höhenflug anhält, muss sich gegen eine Defense zeigen, die bislang deutlich schwerer zu knacken war als die von Detroit und Baltimore. Für die Fans in New Orleans ist nach Jahren der Unsicherheit auf der wichtigsten Position aber schon jetzt klar: Mit Shough haben die Saints erstmals seit Brees‘ Abschied wieder einen Passer, der historische Vergleiche zulässt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
