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NFL

Die Geschichte der Cincinnati Bengals: Von Paul Browns Trotzreaktion zur Burrow-Ära

Die Geschichte der Cincinnati Bengals: Gründung durch Paul Brown, drei Super-Bowl-Niederlagen gegen Joe Montana und die Rams sowie der Aufschwung mit Joe Burrow und Ja’Marr Chase.

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Los Angeles Rams - Cincinnati Bengals Super Bowl LVI

Die Geschichte der Cincinnati Bengals ist die Geschichte einer Franchise, die aus Trotz geboren wurde, drei Super-Bowl-Finals verlor und sich erst in den 2020er-Jahren mit Joe Burrow endgültig an die Spitze der NFL zurückkämpfte. Seit 1968 spielen die Bengals in Ohio – und kaum ein Team verbindet so viel Leidensgeschichte mit so viel Fan-Leidenschaft wie der Klub mit dem Tiger-Logo.

Die Gründung durch NFL-Legende Paul Brown

Die Wurzeln der Bengals reichen zurück zu einem der einflussreichsten Coaches der NFL-Geschichte: Paul Brown, nach dem bis heute das Stadion der Cleveland Browns benannt ist, hatte die Browns von 1946 bis 1962 zu vier Meistertiteln geführt, ehe er von Besitzer Art Modell entlassen wurde. 1967 erhielt eine von Brown geführte Investorengruppe die Zusage für ein neues AFL-Expansionsteam in Cincinnati. Brown nannte die Mannschaft bewusst „Bengals“, um an einen frühen Cincinnati-Klub aus den 1930er-Jahren anzuknüpfen. Schon in der dritten Saison, 1970, gewannen die Bengals unter Browns Regie die AFC-Central-Division – der schnellste Divisionstitel eines Expansionsteams bis dahin. Die Rivalität zu den von Browns Rauswurf geprägten Cleveland Browns lebt bis heute in der AFC North weiter, wo sich beide Teams regelmäßig gegenüberstehen, wie zuletzt im Duell gegen die Steelers zu sehen war.

1981: Die erste Super-Bowl-Reise endet in San Francisco

Unter Head Coach Forrest Gregg erreichten die Bengals nach der Saison 1981 erstmals den Super Bowl. In Super Bowl XVI trafen sie auf die San Francisco 49ers von Quarterback Joe Montana. Nach einem 0:20-Rückstand zur Halbzeit kämpften sich die Bengals zwar noch heran, verloren am Ende aber mit 21:26. Es war der Auftakt einer besonderen Verbindung: Ausgerechnet die 49ers, deren eigene Franchise-Geschichte eng mit Montana verknüpft ist, sollten den Bengals zum Verhängnis werden. Mehr zur Entstehung dieser Dynastie liefert die Geschichte der San Francisco 49ers.

Der Ickey Shuffle und die zweite Niederlage

Sieben Jahre später stand Cincinnati erneut im Finale. Rookie-Running-Back Ickey Woods hatte die Bengals mit seinem Touchdown-Tanz, dem „Ickey Shuffle“, durch die Saison 1988 getanzt und wurde zum popkulturellen Phänomen. In Super Bowl XXIII trafen die Bengals erneut auf Montana und die 49ers. Bis tief in die Schlussphase führte Cincinnati mit 16:13, ehe Montana auf der eigenen 8-Yard-Linie eine 92-Yard-Drive startete und mit einem 10-Yard-Touchdownpass auf John Taylor 34 Sekunden vor Schluss für den 20:16-Endstand sorgte. Es blieb die bislang schmerzhafteste Niederlage der Franchise-Geschichte. Mehr zum Mann, der den Bengals zweimal das Herz brach, steht im Porträt zu NFL-Legende Joe Montana.

Lange Durststrecke und Neuaufbau

Nach 1990 folgten für die Bengals zwei Jahrzehnte mit nur wenigen Playoff-Teilnahmen und keinem einzigen Playoff-Sieg zwischen 1991 und 2015. Mehrere Erstrunden-Quarterbacks, darunter Akili Smith und Carson Palmer, sollten die Wende bringen, doch erst unter Head Coach Marvin Lewis (2003–2018) kehrte Cincinnati regelmäßiger in die Playoffs zurück – auch wenn ein Sieg dort weiterhin ausblieb. Diese Phase gilt in der NFL bis heute als eine der längsten Playoff-Sieg-Dürren der Liga-Geschichte.

Die Burrow-Ära: Zurück an die Super-Bowl-Bühne

Den entscheidenden Umbruch brachte der Draft 2020: Mit dem ersten Pick wählten die Bengals Quarterback Joe Burrow aus LSU, ein Jahr später folgte Wide Receiver Ja’Marr Chase. Das Duo, das schon am College zusammengespielt hatte, führte Cincinnati in der Saison 2021 sensationell in den Super Bowl LVI gegen die Los Angeles Rams. Trotz einer starken Burrow-Leistung verlor man knapp mit 20:23 – die dritte Super-Bowl-Niederlage der Vereinsgeschichte ohne einen einzigen Titel. Dennoch etablierten sich die Bengals mit Burrow, Chase und Tee Higgins als eines der gefährlichsten Offense-Trios der Liga, wie aktuelle Personalien rund um das Team zeigen, etwa die jüngsten Kaderentscheidungen vor einem Ravens-Spiel.

„Who Dey“ – der Schlachtruf der Fans

Kaum ein Fan-Gesang ist in der NFL so bekannt wie „Who Dey, who dey, who dey think gonna beat dem Bengals?“. Der Chant tauchte erstmals um 1980/81 im Riverfront Stadium auf, seine genaue Herkunft ist bis heute nicht abschließend geklärt – Experten vermuten eine Verwandtschaft zum „Who Dat“-Ruf der New Orleans Saints oder einen Ursprung bei Bierverkäufern, die die lokale Marke „Hudepohl“ ausriefen. Unabhängig vom Ursprung ist der Ruf längst zum Markenzeichen der Franchise geworden und erklingt bei jedem Heimspiel im heutigen Paycor Stadium.

Fazit

Die Cincinnati Bengals sind eines von nur wenigen NFL-Teams mit mindestens drei Super-Bowl-Teilnahmen ohne einen einzigen Titelgewinn. Von Paul Browns Gründungsjahren über die schmerzhaften Finalniederlagen gegen Joe Montana bis zur modernen Burrow-Chase-Ära erzählt die Franchise-Geschichte eine der eindrücklichsten Geduldsproben der Liga – und die Hoffnung auf den ersten Titel lebt in Cincinnati weiter.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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