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NFL

Die Geschichte der Cleveland Browns: Von Paul Browns AAFC-Dynastie zur laengsten Super-Bowl-Durststrecke

Die Geschichte der Cleveland Browns: AAFC-Dynastie unter Paul Brown, NFL-Titel mit Otto Graham und Jim Brown, der Schock-Umzug nach Baltimore 1995 und der Neustart 1999 bis heute.

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David Njoko (85, Cleveland Browns) fängt TPC zwischen Deshon Elliott (25) und Donte Jackson (26) von den Pittsburgh Steelers

Kaum ein Team in der NFL hat eine so wechselhafte Geschichte wie die Cleveland Browns. Die Geschichte der Cleveland Browns beginnt nicht etwa in der NFL, sondern in einer mittlerweile verschwundenen Liga – und sie umfasst eine jahrzehntelange Dynastie, eine der dramatischsten Franchise-Umzuege im US-Sport und bis heute die laengste Durststrecke ohne Super-Bowl-Auftritt in der Liga. Wer verstehen will, warum die „Dawg Pound“ in Cleveland bis heute so leidenschaftlich mitfiebert, muss bei der Gruendung im Jahr 1944 anfangen.

Die Gruendung durch Paul Brown und die AAFC-Dynastie (1946-1949)

1944 sicherte sich der Cleveland Taxiunternehmer Arthur „Mickey“ McBride eine Franchise in der neu gegruendeten All-America Football Conference (AAFC). Als Cheftrainer und General Manager holte er den gefeierten Ohio-State-Coach Paul Brown. Bei einem Namenswettbewerb setzte sich 1945 der Vorschlag „Browns“ durch – zu Ehren Paul Browns, der die Ehre zunaechst ablehnte, sie aber schliesslich annahm. Die Browns spielten ab 1946 in der AAFC und gewannen alle vier Meisterschaften der Liga, bevor diese 1949 aufgeloest wurde. Hoehepunkt war die Saison 1948, in der Cleveland mit 15:0 ungeschlagen blieb – bis heute eines der seltenen perfekten Teams im US-Profifootball.

NFL-Dynastie mit Otto Graham und Jim Brown (1950-1964)

1950 wechselten die Browns in die NFL und bewiesen sofort, dass ihr AAFC-Erfolg kein Zufall war: Im ersten NFL-Jahr gewannen sie direkt die Meisterschaft. Quarterback Otto Graham fuehrte das Team in jedem seiner zehn Profijahre ins Ligafinale. Ab Ende der 1950er-Jahre uebernahm Running Back Jim Brown die Rolle als Gesicht der Franchise und gilt bis heute als einer der groessten Laufspieler der NFL-Geschichte. Mit dem Titelgewinn 1964 feierten die Browns ihren letzten Meistertitel – ein Datum, das Cleveland-Fans seither mit gemischten Gefuehlen begleitet.

Jahrzehnte ohne Titel: „The Drive“ und „The Fumble“

Zwischen 1965 und 1995 erreichten die Browns zwar 14 Mal die Playoffs, standen aber nie wieder in einem Super Bowl. Besonders schmerzhaft bleiben zwei Momente gegen die Denver Broncos in den AFC-Championship-Games der Saisons 1986 und 1987: 1987 glich John Elway mit einer legendaeren 98-Yard-Drive aus („The Drive“), ein Jahr spaeter fumbelte Running Back Earnest Byner kurz vor der Torlinie beim Stand von 21:31 („The Fumble“). Beide Niederlagen besiegelten das Ausscheiden gegen Denver. Auch die Rivalitaet mit den Pittsburgh Steelers aus dieser Zeit gehoert zu den intensivsten der Liga und lebt bis heute in jedem direkten Duell weiter.

Der Schock von 1995: Umzug nach Baltimore

1995 verkuendete Besitzer Art Modell den Umzug der Franchise nach Baltimore. Nach Protesten der Stadt Cleveland und juristischen Drohungen einigte man sich Anfang 1996 auf einen Kompromiss: Modell durfte mit dem Spielerkader und Personal die neue Franchise Baltimore Ravens gruenden, waehrend Name, Logos, Vereinsfarben und die komplette Historie der Browns treuhaenderisch in Cleveland verblieben. Die NFL stellte die Browns offiziell als „ausgesetzt“ ein, mit der Garantie einer Rueckkehr spaetestens 1999. Wie sich diese Trennung auf die heutige Geschichte der Baltimore Ravens auswirkte, ist bis heute Teil einer der bittersten Rivalitaeten der NFL.

Neustart 1999: Die Browns als Expansion-Team

1999 kehrten die Cleveland Browns als 31. NFL-Team durch einen Expansion-Draft zurueck. Der Neuanfang verlief sportlich zaeh: Mehr als zwei Dekaden lang kaempfte die Franchise mit staendigem Quarterback- und Trainerwechsel und nur sporadischen Playoff-Teilnahmen. Erst die Saison 2020 brachte die Trendwende: Mit Baker Mayfield als Quarterback gewannen die Browns ihr erstes Playoff-Spiel seit 1994 – ein 48:37-Erfolg im Wild-Card-Round ausgerechnet gegen die verhassten Steelers.

Moderne Aera: Watson, Garrett und die Suche nach Stabilitaet

Seit dem umstrittenen Trade fuer Quarterback Deshaun Watson im Jahr 2022 sucht Cleveland weiterhin nach der passenden Balance aus Offense und der traditionell starken Defense um Edge Rusher Myles Garrett. Die aktuellen Auftritte von Watson und die laufende Kaderplanung rund um die Trade-Deadline zeigen: Die Browns bleiben eine Franchise im staendigen Umbau, getragen von einer der loyalsten Fanbasen der Liga.

Die Dawg Pound lebt weiter

Was auch immer auf dem Feld passiert: Die „Dawg Pound“, benannt nach einer von Cornerback Hanford Dixon in den 1980er-Jahren initiierten Fan-Tradition in der Endzone des Stadions, bleibt bis heute ein Symbol fuer die Identitaet der Franchise. Zwischen AAFC-Dynastie, bitterem Umzug und hartnaeckigem Neuaufbau erzaehlt die Geschichte der Cleveland Browns wie kaum eine andere Franchise, wie eng Triumph und Leid im American Football beieinander liegen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Kuenstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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