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Die Geschichte der Dallas Cowboys: Von Tom Landry bis America’s Team

Von der 0-11-1-Debütsaison über die Landry-Dynastie der 70er bis zu Jerry Jones und den Triplets: die komplette Geschichte der Dallas Cowboys, bis heute die wertvollste Sportfranchise der Welt.

AmFoo Autor

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Die Geschichte der Dallas Cowboys beginnt mit einem 0-11-1-Debakel und endet bislang bei fünf Super-Bowl-Titeln und dem Titel als wertvollste Sportmarke der Welt. Kaum ein Team im American Football polarisiert so sehr wie die Cowboys aus Texas – gefeiert als „America’s Team“, gefürchtet als Rivale, und bis heute die kommerziell erfolgreichste Franchise der NFL. Wie aus einem sieglosen Expansionsteam das bekannteste Team des amerikanischen Sports wurde, zeigt ein Blick auf sechs Jahrzehnte Cowboys-Geschichte.

Die Gründung 1960: Ein katastrophaler Start

Die Dallas Cowboys wurden am 28. Januar 1960 von Öl-Unternehmer Clint Murchison Jr. als NFL-Expansionsteam gegründet. Murchison holte den ehemaligen Los-Angeles-Rams-Manager Tex Schramm als Präsident und General Manager, Gil Brandt als Scouting-Chef und einen bis dahin unbekannten Assistenztrainer namens Tom Landry als Head Coach. Die erste Saison 1960 verlief katastrophal: Die Cowboys beendeten ihr Debütjahr mit einer Bilanz von 0 Siegen, 11 Niederlagen und einem Unentschieden.

Murchison hielt dennoch an seinem Trainer fest. Als nach der enttäuschenden Saison 1963 Rufe nach Landrys Entlassung laut wurden, reagierte der Besitzer mit dem Gegenteil: Er stattete Landry mit einem neuen Zehnjahresvertrag aus – eine Entscheidung, die sich als eine der folgenreichsten der NFL-Geschichte erweisen sollte.

Tom Landry und der Aufstieg zur Dynastie

Ab Mitte der 1960er-Jahre fand das Team seinen Rhythmus. Zwischen 1966 und 1983 erreichten die Cowboys unter Landry in 17 von 18 Spielzeiten die Playoffs und stellten mit 20 aufeinanderfolgenden Gewinnsaisons einen bis heute beeindruckenden Franchise-Rekord auf. In den 1970er-Jahren zogen die Cowboys fünfmal in den Super Bowl ein und holten sich zwei Championships: Super Bowl VI nach der Saison 1971 gegen die Miami Dolphins und Super Bowl XII nach der Saison 1977 gegen die Denver Broncos.

Landrys markante Trilby-Hüte an der Seitenlinie und sein nüchterner, fast wissenschaftlicher Coaching-Stil prägten das Bild der Franchise über zwei Jahrzehnte. Mit Spielern wie Quarterback Roger Staubach und Running Back Tony Dorsett etablierten sich die Cowboys als eines der dominantesten Teams der Liga.

Der Spitzname „America’s Team“

Seinen bis heute gültigen Spitznamen erhielt das Team 1978 nicht von Fans oder Journalisten, sondern von NFL Films. Für den offiziellen Saison-Rückblick 1978 schrieb Produzent Bob Ryan die Zeilen: „Sie sind so oft im Fernsehen zu sehen, dass ihre Gesichter der Öffentlichkeit so vertraut sind wie die von Präsidenten und Filmstars. Sie sind die Dallas Cowboys: ‘America’s Team’.“ Gesprochen wurden die Zeilen vom legendären NFL-Films-Erzähler John Facenda. Ryan hatte beobachtet, dass bei Cowboys-Auswärtsspielen im ganzen Land Fans mit Trikots und Fahnen des Teams auftauchten – ein echtes bundesweites Phänomen, das dem Spitznamen bis heute Substanz verleiht.

Jerry Jones, die Triplets und die Dynastie der 90er

Am 25. Februar 1989 kaufte der Öl-Unternehmer Jerry Jones die Cowboys für 140 Millionen US-Dollar und entließ kurz darauf Tom Landry – eine Zäsur, die bei vielen Fans zunächst für Entsetzen sorgte. Jones installierte seinen ehemaligen Teamkollegen von der University of Arkansas, Jimmy Johnson, als neuen Head Coach. Gemeinsam draftete das Duo 1989 Quarterback Troy Aikman an erster Stelle und formte über den legendären Herschel-Walker-Trade mit den Minnesota Vikings den Kader für eine neue Dynastie – inklusive eines jungen Running Backs namens Emmitt Smith.

Mit dem Trio aus Aikman, Smith und Wide Receiver Michael Irvin – den „Triplets“ – gewannen die Cowboys in den 1990er-Jahren drei Super-Bowl-Titel: Super Bowl XXVII (Saison 1992) und Super Bowl XXVIII (Saison 1993) noch unter Jimmy Johnson, sowie Super Bowl XXX (Saison 1995) unter dessen Nachfolger Barry Switzer. Insgesamt stehen die Cowboys damit bei fünf Super-Bowl-Siegen in der Franchise-Geschichte.

Die Cowboys heute: Titeldürre und Milliardenmarke

Seit dem Triumph nach der Saison 1995 warten die Cowboys trotz zahlreicher Playoff-Teilnahmen auf ihren sechsten Super-Bowl-Titel – eine der längsten Durststrecken unter den historisch erfolgreichen NFL-Franchises. Abseits des Rasens bleibt das Team dennoch konkurrenzlos: Laut Forbes führen die Cowboys seit 19 aufeinanderfolgenden Jahren das Ranking der wertvollsten NFL-Teams an und wurden 2025 mit rund 13 Milliarden US-Dollar als wertvollste Sportfranchise der Welt bewertet. Jerry Jones, der das Team seit über 35 Jahren führt, ist damit nicht nur Architekt der 90er-Dynastie, sondern auch der kommerziellen Erfolgsgeschichte der Cowboys.

Wer die Geschichte anderer Traditionsvereine der Liga kennenlernen möchte, findet einen vergleichbaren Werdegang in der Geschichte der Green Bay Packers. Wie turbulent die Gegenwart der Cowboys bleibt, zeigen aktuelle Entwicklungen wie Jerry Jones’ Abrechnung mit den eigenen Coaches nach dem Debakel in Rio.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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