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NFL

Die Geschichte der Miami Dolphins: Von der Perfect Season zur laengsten Playoff-Duerre der NFL

Die Geschichte der Miami Dolphins reicht von der Gruendung 1966 ueber die einzige Perfect Season der NFL-Geschichte 1972 und die Dan-Marino-Aera bis zur aktuellen Zeit mit Tua Tagovailoa.

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Tyreek Hill (10, Miami Dolphins) gegen Los Angeles Rams

Die Geschichte der Miami Dolphins ist die Geschichte der einzigen perfekten Saison im modernen American Football: 1972 gewannen die Dolphins jedes einzige Spiel ihres Kalenderjahres und blieben bis heute das einzige NFL-Team, dem ein makelloser Weg zum Super-Bowl-Titel gelungen ist. Von der Gründung 1966 als AFL-Expansionsteam bis zur aktuellen Ära mit Quarterback Tua Tagovailoa hat die Franchise aus Florida Höhen und eine der längsten Playoff-Durststrecken der Liga durchlebt.

Gründung und erste Jahre in der AFL

Die Miami Dolphins wurden 1966 von Geschäftsmann Joe Robbie als neuntes Expansionsteam der American Football League (AFL) gegründet. Der Name geht auf einen öffentlichen Namenswettbewerb zurück: Unter zahlreichen Vorschlägen wie „Mariners“ oder „Sharks“ setzte sich „Dolphins“ durch, eingereicht von 622 Teilnehmern. Nach der AFL-NFL-Fusion 1970 liefen die Dolphins fortan in der neu geschaffenen American Football Conference (AFC) auf.

Don Shula und die einzige Perfect Season der NFL-Geschichte

Den entscheidenden Wendepunkt brachte die Verpflichtung von Don Shula als Head Coach im Jahr 1970. Shula, zuvor bei den Baltimore Colts tätig, formte aus den Dolphins innerhalb weniger Jahre eine der dominantesten Mannschaften der Liga. Der Höhepunkt: die Saison 1972, in der Miami alle 14 Regular-Season-Spiele sowie beide Playoff-Partien gewann und Super Bowl VII gegen die Washington Redskins mit 14:7 für sich entschied. Die Dolphins sind bis heute das einzige Team der NFL-Geschichte, das eine komplett makellose Saison inklusive Playoffs und Super Bowl abgeschlossen hat.

Getragen wurde die Perfect Season von Quarterback Bob Griese, dem Laufduo Larry Csonka und Mercury Morris – die als erste Teamkollegen der NFL-Geschichte in derselben Saison beide die 1.000-Yard-Marke im Laufspiel knackten – sowie einer Defense um Linebacker Nick Buoniconti, die sich wegen ihrer wenig prominenten Besetzung den Spitznamen „No-Name Defense“ einhandelte. Die Dominanz setzte sich fort: In der folgenden Saison 1973 gewann Miami erneut den Titel und bezwang in Super Bowl VIII die Minnesota Vikings mit 24:7. Über die beiden Spielzeiten 1972 und 1973 kam die Mannschaft auf eine kombinierte Bilanz von 32 Siegen bei nur 2 Niederlagen.

Dan Marino und die Ära des Rekordquarterbacks

In den 1980er-Jahren wurde die Franchise vor allem mit einem Namen verbunden: Dan Marino. Der 1983 gedraftete Quarterback stellte zahlreiche NFL-Passing-Rekorde auf und führte die Dolphins in der Saison 1984 bis in Super Bowl XIX, wo Miami den San Francisco 49ers mit 16:38 unterlag. Es blieb Marinos einzige Super-Bowl-Teilnahme in seiner 17 Jahre langen Karriere und ist bis heute der letzte Super-Bowl-Auftritt der Franchise überhaupt. Trotz zahlreicher starker Regular Seasons unter Shula, der die Dolphins bis 1995 coachte, gelang kein weiterer Titelgewinn.

Vom Orange Bowl zum Hard Rock Stadium

Ihre ersten Heimspiele trugen die Dolphins im Miami Orange Bowl aus. 1987 eröffnete Teambesitzer Joe Robbie ein neues, privat finanziertes Stadion im Norden von Miami Gardens, das zunächst seinen Namen trug. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte die Arena mehrfach den Namen durch Sponsoring-Verträge, ehe sie seit 2016 als Hard Rock Stadium firmiert. Dort trägt die Franchise bis heute ihre Heimspiele aus, während das Trainingsgelände im nahegelegenen Davie liegt.

Die lange Durststrecke seit der Jahrtausendwende

Seit dem Ende der Marino-Ära taten sich die Dolphins schwer, an die Erfolge der Shula-Jahre anzuknüpfen. Zwar erreichte das Team unter verschiedenen Cheftrainern immer wieder die Playoffs, doch ein Playoff-Sieg blieb über mehr als zwei Jahrzehnte aus – die längste derartige Durststrecke der gesamten Liga. Ähnlich wie bei anderen Traditionsfranchises, etwa den in diesem Portal porträtierten Kansas City Chiefs oder den Dallas Cowboys, zeigt die Dolphins-Geschichte, wie schnell sportliche Dominanz in jahrzehntelange Wartezeit umschlagen kann.

Gegenwart: Tua Tagovailoa und Head Coach Mike McDaniel

Seit 2022 setzen die Dolphins unter Head Coach Mike McDaniel auf ein schnelles, passlastiges Offense-System rund um Quarterback Tua Tagovailoa. Die Mannschaft zeigte in einzelnen Regular Seasons wieder offensive Bestwerte, scheiterte zuletzt aber weiterhin daran, die anhaltende Playoff-Siegflaute zu beenden. Besitzer der Franchise ist seit 2009 Stephen Ross, nachdem zuvor unter anderem Wayne Huizenga das Team geführt hatte.

Von der perfekten Saison 1972 über die Marino-Rekordjahre bis zur heutigen Suche nach neuem Erfolg: Die Geschichte der Miami Dolphins bleibt eine der einprägsamsten Erzählungen der NFL – geprägt von einem historischen Höhepunkt, den bis heute kein anderes Team wiederholen konnte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Kuenstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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