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NFL

Die Geschichte der Minnesota Vikings: Von Fran Tarkenton zu vier Super-Bowl-Niederlagen

Die Geschichte der Minnesota Vikings: Gruendung 1961, Fran Tarkenton, die Purple People Eaters, vier Super-Bowl-Niederlagen und der bis heute andauernde Titel-Fluch der Franchise aus Minneapolis.

AmFoo Autor

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Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Die Geschichte der Minnesota Vikings ist die Geschichte einer der traditionsreichsten Franchises der NFL – und zugleich eine der tragischsten: Kein anderes Team hat so oft im Super Bowl gestanden und dabei jedes Mal verloren. Seit der Gründung 1960 und dem ersten Spielzeiten 1961 haben die Vikings aus Minneapolis vier Super Bowls erreicht, mehrere legendäre Spieler hervorgebracht und sich trotz aller Enttäuschungen zu einem der bestunterstützten Teams des Mittleren Westens entwickelt.

Gründung und ein spektakulärer Start

Die NFL vergab die Franchise für Minnesota im Januar 1960, benannt nach der nordischen Wikinger-Tradition, die in der Region mit ihrer großen skandinavischen Einwanderergemeinde als Sinnbild für Kampfgeist stehen sollte. Schon der Auftakt geriet zur Sensation: Am 17. September 1961 schlugen die Vikings in ihrem allerersten NFL-Spiel die Chicago Bears mit 37:13. Hauptverantwortlich war Rookie-Quarterback Fran Tarkenton, der von der Bank kam und 17 von 23 Pässen für 250 Yards und vier Touchdowns anbrachte. Tarkenton, einer der ersten echten „Scrambler“ unter den NFL-Quarterbacks, prägte die Franchise in zwei Etappen (1961–1966 und 1972–1978) und gilt bis heute als einer der wichtigsten Spieler der Teamgeschichte.

Bud Grant und die Purple People Eaters

Den sportlichen Durchbruch brachte Head Coach Bud Grant, der 1967 übernahm und das Team zu allen vier Super-Bowl-Teilnahmen führte. Das Fundament bildete eine der gefürchtetsten Defensive Lines ihrer Zeit: die „Purple People Eaters“ mit den Hall-of-Famern Alan Page und Carl Eller sowie Jim Marshall und Gary Larsen. 1969 krönten die Vikings die Ära mit der NFL-Meisterschaft vor der endgültigen Verschmelzung mit der AFL.

Vier Super Bowls, vier Niederlagen

Was folgte, ist bis heute einzigartig schmerzhaft: Die Vikings erreichten zwischen 1970 und 1977 viermal den Super Bowl – und verloren jedes Mal. Im Januar 1970 unterlagen sie in Super Bowl IV den Kansas City Chiefs mit 7:23. 1974 folgte in Super Bowl VIII eine 7:24-Niederlage gegen die Miami Dolphins, ein Jahr später in Super Bowl IX ein 6:16 gegen die Pittsburgh Steelers. Den vorläufigen Schlusspunkt setzte 1977 eine 14:32-Packung gegen die Oakland Raiders in Super Bowl XI. Bis heute warten die Vikings auf ihren ersten Titel in der Super-Bowl-Ära – ein Makel, der die Franchise seit fast fünf Jahrzehnten begleitet.

Moss, Peterson und die Minneapolis-Miracle-Ära

Auch ohne Titel lieferten die Vikings immer wieder Geschichten, die NFL-weit für Aufsehen sorgten. 1998 debütierte Rookie-Receiver Randy Moss und revolutionierte mit seiner Kombination aus Größe und Sprintschnelligkeit das Passspiel der Liga. 2012 lief Adrian Peterson, nur ein Jahr nach einem schweren Kreuzbandriss, sensationelle 2.097 Yards in einer einzigen Saison – nur 8 Yards entfernt vom bis heute gültigen NFL-Rekord von Eric Dickerson. Für die größte Playoff-Dramatik sorgte der 14. Januar 2018: Mit nur noch zehn Sekunden auf der Uhr fing Stefon Diggs einen Pass von Case Keenum ab der eigenen 35-Yard-Linie und lief 61 Yards in die Endzone – der „Minneapolis Miracle“ bescherte den Vikings ein 29:24 gegen die New Orleans Saints und den bis heute einzigen Walk-off-Touchdown der NFL-Playoff-Geschichte außerhalb der Overtime.

Viking-Schiff, Hörner und die NFC-North-Rivalitäten

Zur Identität der Franchise gehört seit jeher die martialische Symbolik: das Wikingerschiff-Logo, die Hörnerhelme der Maskottchen und der donnernde Hornruf „Skol“, der im Stadion bei wichtigen Drittdowns der Defense angestimmt wird. Sportlich liefern sich die Vikings seit Jahrzehnten erbitterte Duelle in der NFC North, vor allem mit den Green Bay Packers und den Chicago Bears – Rivalitäten, die bereits in jenem ersten Saisonspiel 1961 gegen die Bears ihren Ursprung nahmen.

Die Vikings heute

Seit 2016 spielen die Vikings im US Bank Stadium in Minneapolis, nachdem der Hubschrauberhallen-ähnliche Metrodome, ihre Heimat seit 1982, dem Neubau Platz machen musste. Mit Stars wie Justin Jefferson, der zu den besten Receivern der gesamten Liga zählt, und personellen Verstärkungen wie Veteran Kyle Van Noy in der Linebacker-Rotation wollen die Vikings den historischen Fluch endlich brechen. Die „Skol“-Rufe im US Bank Stadium gehören inzwischen zu den lautesten Gänsehaut-Momenten der gesamten NFL – ein Beleg dafür, dass die Fanbasis trotz aller Enttäuschungen zu den treuesten der Liga zählt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Kuenstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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