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NFL

Die Geschichte der New England Patriots: Von Boston Patriots zur Brady-Belichick-Dynastie

Von der AFL-Gründung 1959 in Boston bis zu sechs Super-Bowl-Titeln: die komplette Geschichte der New England Patriots einfach erklärt.

AmFoo Autor

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Rhamondre Stevenson (38) und Drake Maye (10) in den Throwback Uniformen der New England Patriots

Kaum ein Team steht so sehr für die moderne NFL-Geschichte wie die New England Patriots. Zwischen 2001 und 2018 holte die Franchise sechs Super-Bowl-Titel und wurde zum Synonym für sportliche Dominanz. Doch die Geschichte der New England Patriots beginnt nicht mit Tom Brady und Bill Belichick, sondern 1959 in Boston – mit einer Gründung, die eher Zufall als Masterplan war.

Gründung als Boston Patriots in der AFL

Am 16. November 1959 erhielt der Bostoner Heizöl-Unternehmer Billy Sullivan Jr. die achte und letzte Gründungslizenz der neuen American Football League (AFL). Ein Komitee aus Boston-Sportjournalisten wählte per Wettbewerb den Namen „Patriots“. Als Boston Patriots bestritten sie am 9. September 1960 ihr erstes AFL-Pflichtspiel – eine 10:13-Niederlage gegen die Denver Broncos. 1963 erreichte das Team mit einem 26:8-Sieg über Buffalo in den Playoffs sein bis dahin grösstes sportliches Highlight, verlor das AFL-Championship-Game gegen San Diego aber deutlich mit 10:51.

Umzug nach Foxborough und neuer Name

1971 zog die Franchise rund 40 Kilometer südlich von Boston in ein neues, 60.764 Plätze fassendes Stadion in Foxborough und nannte sich fortan New England Patriots – ein Name, der die gesamte Region als Einzugsgebiet ansprechen sollte. Sportlich blieb das Team über weite Strecken der 1970er und frühen 1980er Jahre im Mittelmass der AFC stecken.

Erste Super-Bowl-Reise und schmerzhafte Lehrjahre

Unter Head Coach Raymond Berry erreichten die Patriots in der Saison 1985 als erstes Wildcard-Team der NFL-Geschichte überhaupt den Super Bowl, nachdem sie zuvor allesamt Auswärtsspiele bei den Jets, Raiders und Dolphins gewonnen hatten. In Super Bowl XX trafen sie im Louisiana Superdome auf die übermächtigen Chicago Bears von Mike Ditka und unterlagen deutlich mit 10:46. Es sollte über ein Jahrzehnt dauern, bis die Franchise unter Head Coach Bill Parcells und mit Quarterback Drew Bledsoe erneut in die Nähe des Titels kam: 1996 scheiterten die Patriots in Super Bowl XXXI an den Green Bay Packers.

Kraft, Belichick und Brady: Der Beginn einer Dynastie

Ein zentraler Wendepunkt kam bereits 1994, als Unternehmer Robert Kraft die Patriots für damals rekordverdächtige 172 Millionen Dollar übernahm. Kraft hatte sich schon 1988 die Rechte am Stadion in Foxborough gesichert und damit den entscheidenden Hebel für den späteren Teamkauf in der Hand. Den endgültigen Grundstein für die Erfolgsära legte Kraft im Jahr 2000 mit der Verpflichtung von Bill Belichick als Head Coach – im selben Draft wählten die Patriots einen gewissen Tom Brady erst in Runde sechs an Position 199. Mehr zu seinem aussergewöhnlichen Weg vom späten Pick zur Football-Legende lässt sich im Porträt über Tom Brady nachlesen. Seinen ersten grossen medialen Schub erhielt Bradys Durchbruch durch die umstrittene „Tuck Rule“, über die es einen eigenen Football-Wissen-Artikel gibt.

Sechs Titel in achtzehn Jahren

Von 2001 bis 2018 standen die Patriots neun Mal im Super Bowl und gewannen sechsmal: Super Bowl XXXVI (2001) gegen die St. Louis Rams, XXXVIII (2003) gegen die Carolina Panthers, XXXIX (2004) gegen die Philadelphia Eagles, XLIX (2014) gegen die Seattle Seahawks, LI (2016) nach einer historischen Aufholjagd von 3:28 gegen die Atlanta Falcons sowie LIII (2018) gegen die Los Angeles Rams. Kicker Adam Vinatieri, der zwei der frühen Titel mit Field Goals in letzter Sekunde entschied, spielte dabei eine Schlüsselrolle und schrieb später sogar NFL-Geschichte – nachzulesen im Artikel über seinen Guinness-Weltrekord. Die Kombination aus Bradys Konstanz und Belichicks akribischer Vorbereitung machte das Duo zum erfolgreichsten Trainer-Quarterback-Gespann der NFL-Geschichte.

Das Ende einer Ära

2020 verliess Tom Brady die Patriots nach 20 Jahren in Richtung Tampa Bay, 2023 trennte sich die Franchise auch von Bill Belichick nach 24 gemeinsamen Jahren. Seither befindet sich New England im Umbau, mit jungen Spielern wie Quarterback Drake Maye als neuem Gesicht der Franchise. Die Patriots bleiben aber, gemessen an Titeln und kultureller Prägung der Liga, eines der einflussreichsten Teams der NFL-Geschichte – ein Erbe, das weit über die Grenzen Neuenglands hinausreicht.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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