NFL
Dramatisches Overtime-Comeback bei den Packers überschattet: Reed im Krankenhaus, Bako-Bewele droht das Saison-Aus
Die Green Bay Packers gewinnen bei den New York Jets nach Rückstand noch 20:17 in der Verlängerung – doch der Erfolg hat einen bitteren Beigeschmack: Wide Receiver Jayden Reed muss nach einem harten Treffer im Krankenhaus übernachten, Offensive Tackle Zach Bako-Bewele droht laut Head Coach Matt LaFleur ein längerer Ausfall.
Die Green Bay Packers haben bei den New York Jets ein dramatisches Comeback hingelegt und nach 20:17 in der Verlängerung gewonnen – doch der Jubel fiel gemischt aus. Wide Receiver Jayden Reed musste nach einem harten Treffer im Nacken- und Kopfbereich per Trage vom Feld gebracht werden und blieb zur Beobachtung über Nacht in einem Krankenhaus in New Jersey. Und auch bei Offensive Tackle Zach Bako-Bewele sieht es nach einer schweren Knieverletzung düster aus.
Comeback nach zweistelligem Rückstand
Sportlich lief lange Zeit wenig zusammen für Green Bay. Die Jets führten zwischenzeitlich mit 17:7, ehe Quarterback Jordan Love die Wende einleitete. Trotz eines Treffers am Ellenbogen, der zeitweise zu einem Tauben-Gefühl in seiner Wurfhand führte, warf Love einen Touchdown-Pass auf Christian Watson und brachte die Packers im vierten Viertel mit insgesamt zehn Punkten zurück ins Spiel. In der Verlängerung verwertete Kicker Trey Smack schließlich ein Field Goal aus 26 Yards zum 20:17-Endstand. Love beendete die Partie mit 16 von 29 gefangenen Pässen für 145 Yards und zwei Touchdowns, Green Bay und New York gingen beide mit einer 1:1-Bilanz aus dem Spiel.
Schon im Vorfeld hatten beide Teams mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen (amfoo.de berichtete), am Ende sollte die Partie selbst aber zwei neue, deutlich schwerwiegendere Fälle produzieren.
Schreckmoment um Jayden Reed
Bereits früh in der Partie traf Jets-Linebacker Demario Davis Reed nach einem kurzen Screen-Pass hart im Kopf- und Nackenbereich (amfoo.de berichtete ausführlich über die Szene). Reed wurde mit stabilisiertem Nacken auf ein Rückenbrett gelegt und in die Kabine gefahren. Head Coach Matt LaFleur bestätigte nach dem Spiel, dass Reed volle Beweglichkeit in allen Extremitäten habe, zur Beobachtung aber über Nacht in einem Krankenhaus in New Jersey bleiben müsse und nicht mit der Mannschaft zurück nach Green Bay reisen werde. Ein Zeitplan für eine Rückkehr wurde zunächst nicht genannt.
Reed selbst meldete sich wenige Stunden später über die Plattform X zu Wort und schrieb, es gehe ihm bereits deutlich besser, er bedanke sich für die vielen guten Wünsche und Gebete. Ein ermutigendes Lebenszeichen nach einer Szene, die im gesamten Stadion für betretene Gesichter gesorgt hatte.
Zweiter Schock: Bako-Bewele droht längere Pause
Noch während die Nachrichten zu Reed die Runde machten, kassierten die Packers den nächsten Schlag: Right Tackle Zach Bako-Bewele zog sich bereits beim dritten Snap der Partie beim Passblock eine schwere Knieverletzung zu und musste mit einer Luftschiene am rechten Bein vom Feld getragen werden. LaFleur sagte im Anschluss, die Verletzung könne den 24-Jährigen „längere Zeit“ außer Gefecht setzen. Genauere Untersuchungen sollten nach der Rückkehr nach Green Bay folgen.
Besonders bitter: Bako-Bewele hatte sich erst in der Vorsaison eine saisonbeendende Knieverletzung zugezogen, die operiert werden musste, und war gerade erst in seine zweite volle NFL-Saison gestartet. Neben Reed und Bako-Bewele meldeten die Packers zudem Blessuren bei Guard Aaron Banks (Zeh) und Guard Donovan Jennings (Hand).
Wie geht es weiter für Green Bay?
Sportlich haben sich die Packers mit dem Sieg zwar eine ausgeglichene Bilanz erarbeitet, die Verletzungsliste an der Offensive Line und bei den Receivern dürfte Head Coach LaFleur in der kommenden Woche aber deutlich mehr Sorgen bereiten als der zwischenzeitliche Rückstand gegen die Jets. Genauere Diagnosen zu Reed und Bako-Bewele werden nach zusätzlichen Untersuchungen in Green Bay erwartet.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
