NFL
Gespräche beendet: Steelers drehen Joey Porter Jr. den Geldhahn zu – Trade-Poker nimmt Fahrt auf
Die Pittsburgh Steelers wollen offenbar nicht mehr mit Cornerback Joey Porter Jr. über eine Vertragsverlängerung verhandeln. Der Shutdown-Corner fehlte bereits in Woche 1 – und mindestens ein Team hat inzwischen wegen eines Trades angeklopft.
Bei den Pittsburgh Steelers brodelt es: Wie mehrere US-Insider übereinstimmend berichten, haben die Steelers die Gespräche mit Cornerback Joey Porter Jr. über eine Vertragsverlängerung vorerst beendet. Der 25-Jährige, der in Woche 1 der Saison aus Protest fehlte, gilt seither als heißester Trade-Kandidat der Liga – auch wenn sich bislang kein Team zu einem ernsthaften Angebot durchringen konnte.
Vom Shutdown-Corner zum Streitfall
Porter, 2023 als Erstrundenpick aus Penn State gedraftet und Sohn der Steelers- und Chargers-Legende Joey Porter Sr., hatte sich in seinen ersten beiden NFL-Jahren zu einem der besten jungen Außenverteidiger der Liga entwickelt. Für die kommende Saison steht er allerdings nur mit einem Grundgehalt von rund vier Millionen Dollar in den Büchern – für einen Spieler seines Kalibers deutlich unter dem Marktwert eines Top-Cornerbacks. Porter fordert entsprechend eine deutliche Gehaltserhöhung, ehe er wieder für das Team aufläuft, das derzeit ohne ihn in die neue Saison gestartet ist.
Keine ernsthaften Angebote trotz lauter Gerüchte
Obwohl die Gerüchteküche seit Wochen brodelt, halten sich die 31 anderen Teams bislang auffällig zurück. Laut Berichten vom Wochenende hat zumindest eine Franchise inzwischen bei den Steelers wegen Porter angefragt – von einem konkreten, ernsthaften Angebot ist jedoch weiterhin nicht die Rede. Die Zurückhaltung der Konkurrenz erklärt sich vermutlich durch die schwierige Ausgangslage: Ein Team müsste nicht nur einen attraktiven Gegenwert für Pittsburgh zusammenstellen, sondern anschließend auch noch genau jenen Großvertrag stemmen, an dem die Steelers-Verhandlungen bereits gescheitert sind.
Was steckt hinter dem Zerwürfnis?
Die Steelers waren in den vergangenen Jahren dafür bekannt, sich bei Vertragsverhandlungen mit eigenen Leistungsträgern viel Zeit zu lassen – bei Spielern wie T.J. Watt führte das zuletzt ebenfalls zu zähem Poker. Im Fall Porter scheint die Geduld auf beiden Seiten inzwischen aufgebraucht: Die Franchise, die bereits ohne ihren Cornerback in die Saison gestartet ist, signalisiert offenbar keine Eile mehr, während Porter öffentlich mit seinem Unmut über die fehlende Wertschätzung nicht hinter dem Berg hält. Sollte sich in den kommenden Wochen doch noch ein Abnehmer finden, dürfte der Cornerback-Markt kurz vor der Trade Deadline noch einmal ordentlich in Bewegung geraten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
