NFL
Kein Fang, viel Kritik: Cardinals-Quarterback Brissett stärkt Marvin Harrison Jr. den Rücken
Marvin Harrison Jr. bleibt beim 31:7 gegen die Seahawks ohne Fang – Cardinals-Quarterback Jacoby Brissett verteidigt seinen Receiver öffentlich gegen wachsende Kritik an Einsatz und Laufwegen.
Nach einem Auftritt ganz ohne Ballgewinn wächst die öffentliche Kritik an Arizona-Cardinals-Receiver Marvin Harrison Jr. – doch sein eigenes Team stellt sich demonstrativ hinter ihn. Durch zwei Saisonspiele kommt der einstige Top-Draftpick auf gerade einmal einen Fang für 33 Yards bei vier Zuspielen, in der 31:7-Klatsche gegen die Seattle Seahawks blieb er komplett ohne Catch.
Woher die Kritik kommt
Besonders sein Auftreten in der Seahawks-Partie befeuerte die Debatte: Analyst Sam Monson, einst Mitaufbauer von Pro Football Focus und inzwischen für The 33rd Team tätig, veröffentlichte einen Zusammenschnitt von Harrisons Laufwegen und warf ihm vor, wiederholt unterhalb seines Topspeeds gelaufen zu sein und sich nur unzureichend von der gegnerischen Coverage zu lösen. In sozialen Netzwerken wurde daraufhin offen über mangelnden Einsatz spekuliert.
Die Cardinals stellen sich hinter ihren Receiver
Quarterback Jacoby Brissett widersprach der Kritik öffentlich: „Niemand hat das Vertrauen in Marv verloren“, stellte er klar. Auch aus dem Umfeld der Mannschaft kam Rückendeckung für den Receiver, der seit seiner hohen Draft-Position als künftiger Star der Offense gehandelt wird.
Harrison meldet sich selbst zu Wort
Harrison selbst reagierte gelassen auf die Debatte. „Es ist eine Social-Media-Erzählung“, sagte er gegenüber PHNX-Reporter Bo Brack. „Ich sehe alles, ich werde jetzt nicht so tun, als würde ich nichts davon mitbekommen. Man sagt einem, man solle die Störgeräusche ausblenden und sich nicht davon beeinflussen lassen.“
Wie es weitergeht
Für die Cardinals steht einiges auf dem Spiel: Erst vor wenigen Tagen hatte amfoo.de über erste Trade-Spekulationen rund um Harrison berichtet. Sollte sich die Produktion des Receivers in den kommenden Wochen nicht deutlich verbessern, dürfte die Diskussion um seine Rolle in der Offense weiter an Fahrt aufnehmen.
Update 10:11 Uhr: Die Trade-Gerüchte um Harrison nehmen inzwischen weiter Fahrt auf. Nach Informationen von ESPN-Insider Jeremy Fowler ist der Receiver mittlerweile „ein großes Gesprächsthema“ in den Front Offices der Liga. Mehrere US-Medien berichten übereinstimmend, dass sich die Einschätzungen zum Marktwert des einstigen Top-Picks deutlich auseinanderentwickeln: Während ein Erstrundenpick als Gegenleistung als unrealistisch gilt, sehen mehrere Front-Office-Vertreter laut diesen Berichten eher einen späten Zweitrundenpick als fairen Preis. Hintergrund ist auch die Vertragssituation: Harrison wäre nach dieser Saison für eine Vertragsverlängerung berechtigt, ein Trade würde den Cardinals nach übereinstimmenden Berichten rund vier Millionen Dollar an Cap Space sparen. Eine Entscheidung der Cardinals-Führung steht bislang nicht fest – die kommenden Wochen dürften aber zeigen, ob Arizona einen Schnitt sucht oder weiter auf die Entwicklung des Receivers setzt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
