NFL
Letzter Rettungsversuch? Goodell trifft Illinois-Gouverneur Pritzker persönlich zum Bears-Stadion
NFL-Commissioner Roger Goodell hat sich persoenlich mit Illinois-Gouverneur JB Pritzker und der Fuehrung der Generalversammlung getroffen, um ueber ein neues Stadion fuer die Chicago Bears zu sprechen. Die Franchise hatte zuletzt klar signalisiert, sich auf einen Neubau im indianischen Hammond zu konzentrieren.
Die seit Jahren schwelende Suche der Chicago Bears nach einem neuen Stadion hat eine ueberraschende Wendung genommen: NFL-Commissioner Roger Goodell ist persoenlich nach Chicago gereist, um sich mit Illinois-Gouverneur JB Pritzker und der Fuehrungsriege der State Assembly zu treffen. Das Treffen am Donnerstag gilt als deutliches Zeichen, dass der Bundesstaat die Franchise doch noch nicht abgeschrieben hat.
Hochrangige Runde in Chicago
An dem Gespraech nahmen neben Goodell und Pritzker auch Illinois-Spitzenpolitiker wie House Speaker Chris Welch, Senator Bill Cunningham und Abgeordneter Kam Buckner teil. Auf Seiten der Bears war Minderheitseigentuemer und Boardmitglied Pat Ryan zugegen. Aus dem Buero des Gouverneurs hiess es anschliessend: „The Governor and General Assembly leadership were glad to participate in a productive meeting focused on keeping the Bears in Illinois and protecting taxpayers.“ Die NFL betonte ihrerseits die Dringlichkeit: „Timely action is essential as the Bears work to find a long-term stadium solution.“
Hintergrund: Von Arlington Heights nach Hammond
Die Bears planen schon seit laengerem den Abschied vom traditionsreichen Soldier Field. Nachdem ein Steueranreiz-Modell fuer einen Neubau im Vorort Arlington Heights im Fruehjahr scheiterte, verlagerte die Franchise ihren Fokus auf ein Grundstueck im indianischen Hammond, direkt jenseits der Staatsgrenze. Team-Praesident Kevin Warren hatte das Indiana-Projekt im August noch als „an excellent deal, a win-win partnership together“ bezeichnet und die Kommunikation mit Illinois als „minimal“ beschrieben.
Warum das Treffen trotzdem bedeutsam ist
Dass sich Goodell nun selbst einschaltet und mit der kompletten Fuehrungsspitze der Generalversammlung an einem Tisch sitzt, zeigt: Die Tuer nach Illinois ist offenbar noch nicht vollstaendig zu. Fuer den Bundesstaat steht viel auf dem Spiel – sowohl wirtschaftlich durch Steuereinnahmen und Arbeitsplaetze rund um ein neues Stadion als auch symbolisch, sollte eine der traditionsreichsten Franchises der Liga den Staat tatsaechlich verlassen. Aehnlich wie zuletzt beim milliardenschweren Besitzerwechsel bei den Seattle Seahawks zeigt sich, wie sehr Immobilien- und Eigentumsfragen mittlerweile das Geschehen abseits des Spielfelds praegen.
Wie geht es weiter?
Konkrete naechste Schritte oder eine Frist nannte keine der beteiligten Parteien. Laut Berichten steht die NFL inzwischen nahezu taeglich mit Vertretern aus Indiana in Kontakt, waehrend Illinois mit dem Treffen signalisiert, weiterhin um die Franchise kaempfen zu wollen. Beobachter werten die Civic-Offensive aus Springfield auch als Reaktion auf die zunehmend konkreten Plaene in Hammond.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Kuenstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
