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NFL History 2002
Tampa Bay wurde zum ersten Mal Super Bowl Champion. Super Bowl MVP wurde Dexter Jackson. MVP der regulären Saison Rich Gannon von den Raiders. Und ein gewisser Andy Reid (Philadelphia Eagles) wurde Coach of the Year.
Beitragsautor: Amfoo
Es ist mal wieder Zeit für eine neue Folge NFL History. Und heute sind wir im Jahr 2002. Gerhard Schröder gewinnt mit der SPD die Bundestagswahl gegen Edmund Stoiber von der CSU. In Japan und Südkorea findet die Weltmeisterschaft im Fußball statt, das von vielen als Frühstücks-WM verspottete Turnier läuft für Deutschland überraschend gut. Das Team von Rudi Völler erreicht das Finale und unterliegt erst dort Brasilien. Der Euro wird nun auch als Bargeld eingeführt. Queen Mum stirbt im Alter von 101 Jahren.
Aber es wurde auch Football gespielt. Und es war ein wichtiges Jahr. Die Houston Texans kamen als 32 Team in die NFL. Und von nun an waren die Divisionen so eingeteilt, wie wir das heute kennen. Vor der Saison gab es einen Wechsel auf der Trainerposition von einem Team zum anderen. Jon Gruden verließ die Oakland Raiders und wechselte zu den Tampa Bay Buccaneers. Dafür bezahlte Tampa Bay mit zwei Erstrunden Picks und zweitrunden Picks.
Der Draft fand am 20. und 21. April in New Yorker Theater at Madison Square Garden statt. Die Houston Texans durften sich als erstes einen Spieler aussuchen und nahmen David Carr. Er war ein Quarterback, war aber auch ein ziemlicher Bust. In seiner gesamten Karriere war er nicht einmal im Pro Bowl. Carr spielte für Houston Carolina, die New York Giants, San Francisco und zum Schluss noch mal für die New York Giants. Immerhin konnte er mit den New Yorkern einmal den Superbowl gewinnen. Allerdings als Backup.
Während der Saison verstarb eine große Legende. Johnny Unitas erlag einem Herzinfarkt. Mit Richard Lane, besser bekannt als Night Train Lane starb ein weiterer großer Spieler der Vergangenheit.
In der AFC East ging es unfassbar knapp zu. Drei Teams konnten neun Spiele gewinnen und eines konnte acht Mal gewinnen. Das Team, mit den acht Siegen waren die Buffalo Bills. Sie waren für die Playoffs einfach zu unbeständig, zu dem verloren sie zwischen Woche 9 und 14 vier ihrer fünf Spiele. Miami vergab die Chance auf die Playoffs durch zwei Niederlagen an den letzten beiden Spieltagen in Minnesota und in New England. Der Titel verteidigt aus New England enttäuschte in dieser Saison und schaffte es nicht in die Playoffs. Es sollte das einzige Mal in der Karriere von Tom Brady sein, dass er die Playoffs nicht erreicht, wenn er nicht verletzt war. Auch die Patriots hatten ihre Saison in der Mitte weggeschmissen, zwischen Woche vier und acht gab es vier Niederlagen in Folge. Die Jets konnten sich am Ende die Division sichern. Dabei hatten auch sie eine Phase von vier Niederlagen in Folge, nämlich zwischen Woche zwei und fünf. Doch danach fingen sie sich und konnten unter anderem drei der letzten vier Spiele gewinnen.
In der AFC North hatte Cincinnati ein ganz schlechtes Jahr. Nur zweimal konnte das Team aus Ohio gewinnen. Erst ein Sieg in Woche 9 gegen Houston verhinderte die komplette Blamage. Baltimore holte sieben Siege, das reichte aber nicht für die Playoffs. Hauptgrund war ein schwacher Schlussspurt mit drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen. Cleveland schaffte es zum ersten Mal seit der Rückkehr in die Playoffs. Im Gegensatz zu den Ravens konnten sie im Saison Endspurt zulegen und gewannen drei ihrer letzten vier Spiele. Den Sieg in der Division schnappte sich Pittsburgh. Dabei war der Start ziemlich mies drei der ersten vier Spiele gingen verloren, danach fingen sich die Steelers aber. Zehn Siege und ein Unentschieden reichten für den Sieg in der Division. Das lag auch daran, dass sie alle Spiele innerhalb der Division gewinnen konnten.
In der AFC South belegte Houston den letzten. Vier Siege gab es in der ersten Saison für die Texaner. Der historisch erste Sieg folgte gleich in Woche 1 und das ausgerechnet im texanischen Derby gegen die Cowboys. Jacksonville brachte es auf sechs Siege. Indianapolis und Tennessee kämpften um den Sieg in der Division. Die Entscheidung fiel als die Colts in Woche 16 gegen New York verloren. Die zehn Siege reichten aber für die Playoff Teilnahme. Tennessee erwischte einen ganz schlechten Start mit vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen. Danach aber konnten sie abgesehen von einem Spiel alle anderen gewinnen. Und so holten sich die Titans mit 11 Siegen die Division.
In der AFC West konnten Kansas City und San Diego jeweils 8 Spiele gewinnen. Die Broncos hatten einen starken Start und standen nach Woche 8 6-2. Dann hatten sie ihre Bye Week. Und irgendwas muss der komplett schiefgelaufen sein, denn von den nächsten sieben Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Am Ende reichten neun Siegen nicht für die Playoffs. Den Sieg in der AFC West sicherten sich die Oakland Raiders. Dabei spielten sie eine merkwürdige Saison. Die ersten vier Spiele wurden alle gewonnen, dann folgten vier Niederlage in Folge. Danach gab es fünf Siege. Insgesamt brachten es die Raiders auf 11 Erfolge in dieser Saison.
In der NFC East hatten die Cowboys eine schlechte Saison. Nur fünf Spiele konnten sie gewinnen. Auch Washington mit dem 7 Siegen hatte kein besonders gutes Jahr. Für die Giants sah es lange Zeit auch nicht besonders gut aus, doch die letzten vier Spiele konnten allesamt gewonnen werden. So kamen die New Yorker mit zehn Siegen in die Playoffs. Den Sieg in der Division holte sich Philadelphia. Zwischen Woche 7 und Woche 16 wurden von zehn Spielen neun gewonnen.
Pure Langeweile herrschte in der NFC North. Detroit konnte nur drei Spiele gewinnen, Chicago machte es mit vier nicht besser und Minnesota brachte es auf 6. Green Bay hatte keine Probleme in dieser Division und konnte 12 Mal gewinnen. Von den ersten neun Spielen wurde nur eins verloren.
In der NFC South konnte Carolina 7 Spiele gewinnen. New Orleans und Atlanta kämpften um Platz 2. Da das Team aus Louisiana die letzten drei Spiele allesamt verlor, verpasste es mit neun Siegen die Playoffs. Atlanta hingegen konnte sich mit neun Siegen und einem Unentschieden für die Playoffs qualifizieren. Den Sieg in der Division holte sich Tampa Bay mit Jon Gruden. Entscheidend war eine überragende Defensive, die in 16 Spielen nur 196 Punkte zuließ.
Die NFC West war eine ziemlich klare Angelegenheit. Arizona brachte es auf fünf Siege, Seattle und St. Louis auf jeweils 7. San Francisco war jetzt nicht alles überragend, holte sich mit zehn Siegen aber ziemlich locker den ersten Platz in der West.
In der AFC Wildcardround konnte sich Pittsburgh gegen Cleveland durchsetzen mit 36: 33.
Die New York Jets fertigten Indianapolis locker flockig 41:0 ab.
In der NFC Wildcardround gewann San Francisco in einem wilden Spiel gegen New York 39: 38.
Für eine Überraschung sorgte Atlanta, dass Green Bay im Lambeau Field relativ deutlich mit 27:7 schlug.
In der AFC Divisionalround gewannen die Titans nach Overtime 34:31 gegen die Steelers. Die Raiders nahmen die Jets 30:10 aus den Playoffs.
In der NFC Divisionalround hatte Tampa Bay keine Mühe mit San Francisco und siegte 31:6.
Philadelphia bezwang Atlanta 20:6.
Im AFC Championship Game holten sich die Oakland Raiders einen Sieg über Tennessee mit 41:24.
Im NFC Championship Game setzte sich Tampa Bay 27:10 gegen Philadelphia durch.
Das bedeutete für Super Bowl XXXVII (37), das Tampa Bay mit Jon Gruden ausgerechnet auf dessen altes Team und die Oakland Raiders treffen würde. Gespielt wurde im Qualcomm Stadium in San Diego. Die Raiders waren um vier Punkte Favorit an diesem 26. Januar 2003. 67603 Zuschauer waren im Stadion und hörten, wie Dixie Chicks die Nationalhymne sangen. Den Coin Toss nahmen Teile der 1972er Miami Dolphins vor: Don Shula, Bob Griese, Larry Csonka, Larry Little, Jim Langer, Nick Buoniconti und Paul Warfield.
In der Halbzeit traten Shania Twain, No Doubt und Sting auf. Ein Werbespot kostete 2,1 Millionen Dollar.
Die Raiders erwischten den besseren Start und Sebastian Janikowski traf per Field Goal aus 40Yards zum 3:0.
Doch Tampa Bay konnte ebenfalls im ersten Quarter ein Field Goal erzielen. Martin Gramatica war aus 31 Yards erfolgreich. 3:3.
Im zweiten Quarter war Gramatica aus 43 Yards erneut erfolgreich und brachte Tampa Bay in Führung 6:3.
Mike Alstott lief den Ball dann für zwei Yards in die Endzone zum Touchdown für Tampa Bay. 13:3.
Und noch vor der Halbzeit legte Tampa Bay nach. Brad Johnson bediente für 5 Yards Keenan McCardell zum Touchdown. 20:3. Das war der Halbzeitstand.
Im dritten Quarter fing McCardell einen weiteren Pass von Johnson, diesmal über 8 Yards zum Touchdown. 27:3.
Als Dwight Smith auch noch eine Interception der Raiders fangen und für 44 Yards in die Endzone tragen konnte, stand es bereits 34:3 für die Bucs. Die Raiders kamen noch mal ein bisschen auf. Rich Gannon bediente für 39 Yards Jerry Porter zum Touchdown. Die Raiders wollten dann für zwei gehen, das hat aber nicht funktioniert und so blieb es beim 34:9.
Aber Eric Johnson konnte im letzten Quarter einen Punt von Tampa Bay blocken und für 13 Yards in die Endzone bringen. Jedoch misslang erneut der Versuch für zwei zu gehen. 34:15.
Als Jerry Rice dann aber einen Pass von Gannon über 48 Yards fangen konnte und zum Touchdown tragen konnte, sah es tatsächlich gut aus in Sachen Aufholjagd. Doch schon wieder funktionierte es mit dem für zwei gehen nicht. 34:21.
Die Entscheidung fiel dann nach einer erneuten Interception der Raiders. Derrick Brooks lief den Ball für 44 Yards in die Endzone. 41:21 Tampa Bay.
Und es gab noch mal eine weitere Interception der Raiders, zum zweiten Mal in diesem Spiel konnte Dwight Smith den Ball zurücktragen. Diesmal für 50 Yards zum Touchdown. 48:21 für Tampa Bay.
Tampa Bay war damit zum ersten Mal Super Bowl Champion. Super Bowl MVP wurde Dexter Jackson. MVP der regulären Saison Rich Gannon von den Raiders. Und ein gewisser Andy Reid wurde Coach of the Year. Damals war er noch in Philadelphia.
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NFL Training Camp 2026: Warum die Report Dates im Juli fuer Fans wichtig sind
Warum die NFL Training Camp Report Dates 2026 fuer Fans wichtig sind und welche Storylines im Juli wirklich zaehlen.
NFL Training Camp 2026
NFL Training Camp 2026: Warum die Report Dates im Juli fuer Fans wichtig sind

Die NFL Training Camps sind der erste echte Realitaetscheck vor der neuen Saison. Fuer deutsche Fans lohnt sich der Blick auf Report Dates, offene Positionen und Preseason-Signale besonders.
Stand: 29. Juni 2026. Die NFL hat die Training-Camp-Report-Dates und Locations fuer alle 32 Teams veroeffentlicht. Damit beginnt die Phase, in der aus Offseason-Hoffnung langsam belastbare Information wird.
Rookies, Quarterback-Duelle, neue Coaches, verletzte Rueckkehrer und offene Rosterplaetze lassen sich im Juli deutlich besser einordnen als im Juni. Fuer Fans ist das wichtig, weil ab jetzt nicht mehr nur ueber Potenzial gesprochen wird, sondern ueber Rollen, Wiederholungen und echte Konkurrenz.
Was ein Report Date bedeutet
Das Report Date ist der Termin, an dem Spieler fuer das Training Camp beim Team eintreffen. Meist melden sich Rookies frueher als Veteranen, damit neue Spieler Playbook, Meeting-Struktur und Teamablaeufe schneller lernen koennen.
Ein Report Date ist aber noch kein sportliches Urteil. Wer am ersten Tag mit der ersten Gruppe trainiert, ist nicht automatisch Starter. Training Camp ist ein Prozess, kein einzelner Schnappschuss.
Warum der Juli fuer NFL-Fans so wichtig ist
Im Juli steigt die Suchnachfrage nach Team-News, Depth Charts, Rookie-Rollen und Verletzungsupdates. Viele Fans beginnen parallel mit Fantasy-Football-Vorbereitung und suchen nach fruehen Hinweisen.
Gute Einordnung trennt hier Hype von Substanz. Ein starker Catch im Training ist interessant, aber erst wiederholte Rollen, First-Team-Reps und stabile Entscheidungen zeigen, ob daraus ein echter Saisonfaktor werden kann.
Welche Storylines Fans beobachten sollten
Die groesste Aufmerksamkeit bekommen meist Quarterbacks. Offene Starterfragen, neue Systeme und Rookie-Entwicklung liefern frueh die sichtbarsten Schlagzeilen.
Mindestens genauso wichtig sind Offensive Lines. Wenn Schutz und Laufblocken nicht funktionieren, sehen Quarterbacks und Running Backs schnell schlechter aus, als sie wirklich sind.
Auch neue Defensive Coordinators verdienen Aufmerksamkeit. Sie veraendern Rollen, Blitz-Raten, Coverage-Regeln und damit die Identitaet einer Mannschaft.
Warum Training Camp und Preseason zusammengehoeren
Training Camp zeigt, wie Spieler in Uebungen und teaminternen Situationen arbeiten. Die Preseason zeigt, wie sie unter Spieltempo reagieren.
Erst zusammen entsteht ein brauchbares Bild. Ein starker Camp-Tag kann wertvoll sein, aber ohne Preseason-Snaps oder stabile Wiederholung bleibt er ein Signal mit begrenzter Aussagekraft.
Welche Begriffe Einsteiger kennen sollten
Rund um Training Camp tauchen immer wieder Fachbegriffe auf: Depth Chart, Roster Cut, Practice Squad, First-Team-Reps, Joint Practice und Preseason.
AmFoo baut diese Begriffe Schritt fuer Schritt in den Football-Wissensbereich ein. So wird jeder aktuelle NFL-Artikel gleichzeitig ein Einstiegspunkt in dauerhaft nutzbare Erklaertexte.
Warum das auch fuer Werbekunden spannend ist
Training Camp ist ein starkes Themenumfeld, weil Fans in dieser Phase planen, lesen und kaufen. Fantasy-Tools, Streamingdienste, Ticketplattformen, Ausruestung, Teamwear und Sportmedien passen thematisch gut.
Sponsored Posts muessen dabei klar gekennzeichnet bleiben und echten Nutzwert haben. Ein Fantasy-Guide, ein Streaming-Erklaerer oder ein Gear-Artikel funktioniert besser als reine Werbesprache.
FAQ
Wann starten die NFL Training Camps 2026?
Die offiziellen Report Dates unterscheiden sich je nach Team. Die NFL veroeffentlicht dazu eine Uebersicht mit Terminen und Locations fuer alle 32 Teams.
Warum melden sich Rookies oft frueher?
Rookies brauchen mehr Zeit fuer Playbook, Ablaeufe, Meeting-Struktur und Anpassung an NFL-Tempo. Deshalb beginnen sie haeufig vor den Veteranen.
Ist Training Camp wichtiger als Preseason?
Nein. Training Camp und Preseason beantworten unterschiedliche Fragen. Camp zeigt Entwicklung im Alltag, Preseason zeigt Reaktion unter Spielbedingungen.
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Quellen und Aktualisierung
Dieser Artikel basiert auf den offiziellen NFL-Informationen zu Training-Camp-Report-Dates und wird bei neuen Team-Updates fortlaufend aktualisiert.
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Hitzeschlacht Teil 2: Ravens reisen nach Leipzig
Das Spiel am vergangenen Wochenende gegen die Hamburg Pioneers war eines für die Geschichtsbücher: Mit über 3,5 Stunden Bruttospielzeit – bedingt durch zahlreiche Trinkpausen und Flaggen – zählte es zu den längsten GFL2-Partien überhaupt. Gleichzeitig gelang den Ravens ein überzeugender Sieg und damit die Revanche für die Niederlage aus dem Vorjahr. Mit einer beeindruckenden Bilanz von 5:0 Siegen und einem Punkteverhältnis von 260:91 schließen die Krefelder zudem eine starke Hinrunde ab.
Am kommenden Samstag wartet bereits die nächste Herausforderung – und erneut wird es eine Hitzeschlacht. In Leipzig werden Temperaturen von bis zu 39 Grad erwartet. Aus diesem Grund wurde der Kickoff kurzfristig von 15 auf 17 Uhr verlegt, um zumindest etwas erträglichere Bedingungen am späten Nachmittag und Abend zu schaffen. Dennoch ist klar: Es wird ein kräftezehrender Kampf gegen Gegner und Hitze.
Aufwendige Vorbereitung für extreme Bedingungen
Die Planung der Auswärtsfahrt stellte das gesamte Team vor große Herausforderungen. In enger Zusammenarbeit zwischen Staff, Vorstand sowie Sponsoren und Partnern wurde in den vergangenen Tagen ein umfassendes Konzept erarbeitet, um Spielern und Trainern bestmögliche Bedingungen zu bieten.
Die Ravens reisen bereits am Freitagabend an und beziehen ihr Quartier im Penta Hotel in Braunschweig. Essenziell dabei: funktionierende Klimaanlagen sowohl im Bus als auch im Hotel. Darüber hinaus wurde die Versorgung vor Ort gezielt auf die extremen Bedingungen abgestimmt. Dank der Unterstützung von Partnern wie Globus, Foodpaket, Boxfit und Dextro Energy konnte eine optimale Betreuung sichergestellt werden.
„Wir müssen unsere Spieler bestmöglich vorbereiten und natürlich vor der Hitze schützen. Gemeinsam mit vielen klugen Köpfen und helfenden Händen haben wir diese Woche eine hervorragende Planung auf die Beine gestellt. Diese Auswärtsfahrt stellt uns vor enorme Herausforderungen, aber wie immer haben wir gemeinschaftlich Lösungen gefunden, um unseren Spielern das ideale Umfeld zu ermöglichen. Ein großer Dank gilt unseren Partnern und Sponsoren – und ganz besonders unserem Staff. Das war diese Woche eine echte Meisterleistung“, erklärt Vereinspräsident Dino Volpe.
Sportlich wartet ein unangenehmer Gegner
Trotz des Karriereendes von Star-Receiver Jan Eisenbraun ist Leipzig keinesfalls zu unterschätzen. Im Gegenteil: Das Team hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verstärkt und zählt bislang zu den Überraschungen der Saison.
Mit einer Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen ist Leipzig zwar rechnerisch noch nicht vollständig aus dem Abstiegskampf heraus, doch um das letzte Saisonspiel gegen die Minden Wolves zu einem echten Finale zu machen, müssten zunächst Siege gegen Topteams wie die Ravens, Rostock Griffins oder Elmshorn Fighting Pirates her. Eine schwere Aufgabe – aber das „Beast from the East“ hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass es mit den Spitzenteams mithalten kann.
„Leipzig wird frei aufspielen – und genau das macht sie gefährlich. Wir sind die Gejagten der Liga, jeder will der Erste sein, der uns zu Fall bringt. Diesen Druck spüren wir, aber wir stellen uns ihm ganz bewusst. Unser Team ist hungrig, hungrig nach mehr – und wir wollen in jedem einzelnen Spiel aufs Neue zeigen, wie sehr wir wachsen und wozu wir bereit sind“, erklärt Defense Coordinator Sebastian Nawroth.
Ziel bleibt klar: Tabellenführung verteidigen
Vor der anstehenden Sommerpause wollen die Ravens ihre Erfolgsserie fortsetzen und die Tabellenführung weiter festigen. Die ausgerufene „Road to GFL2 Bowl“ führt über Leipzig – und soll im Idealfall ohne Umwege fortgesetzt werden.
effect® ENERGY GFL
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Spitzenspiel im Kampf um die Nordkrone
Monarchs müssen auswärts beim Meister Potsdam Royals ran
Für die Dresden Monarchs steht in der effect®️ ENERGY GFL das letzte Spiel vor der Sommerpause an. Diesen Samstag, 27. Juni 2026, geht es für die Königlichen zum absoluten Kräftemessen in die Hauptstadt Brandenburgs zu den Potsdam Royals. Für nicht wenig Außenstehende ist das wie schon in den beiden Vorjahren auch die Paarung für den GFL Bowl am 3. Oktober. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg zu gehen!
Trotzdem, Erster gegen Zweiten in der Nordstaffel, zwei von nur noch drei ungeschlagenen Teams in Deutschlands höchster Spielklasse – viel mehr geht aktuell nicht. Und passend zum Topspiel präsentierten sich die Monarchs zuletzt auch in Topform. Beim 42:7-Heimsieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes griff in der Offense ein Zahnrad perfekt in das andere, die Defense ließ bereits das zweite Mal hintereinander keine Punkte zu. Am Samstag in Potsdam wird es nicht weniger als diese konzentrierte Leistung brauchen. Weitere Stellschrauben wurden in der Trainingswoche noch gedreht.
Denn der Titelverteidiger hat auch in diesem Jahr wieder eine der effektivsten Offense der effect®️ ENERGY GFL. Im Schnitt kommen die Royals pro Spiel auf 43,2 Punkte, nur die Schwäbisch Hall Unicorns (49,4) erzielten noch mehr. Die Monarchs kommen auf 38,5. Allerdings wartet Potsdam aktuell auch noch mit der nach Punkten besten Defense der gesamten Liga auf. Nur 48 Punkte haben die Brandenburger bisher in fünf Spielen zugelassen. Statistiken, die imponieren, die aber auch nicht für die Ewigkeit sind. Die Monarchs jedenfalls fahren mit viel Selbstvertrauen in den Luftschiffhafen und werden noch einmal alles auf dem Feld lassen, bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht.
„Beide Teams kennen sich gut. Zwar haben sich ein paar Spieler verändert, die Systeme aber nicht. Potsdam ist das Team, das man schlagen muss, wenn man GFL-Champion werden will. Und sie sind schlagbar, wenn wir unser bestes Football auf das Feld bringen. Man muss in dem Spiel aber nichts Besonderes versuchen. Wir müssen guten, einfachen und vor allem disziplinierten Football spielen. Die Emotionen kommen automatisch. Wir müssen sie kontrollieren sowie zu unserem Vorteil nutzen“, erklärt Monarchs Headcoach Greg Seamon.
Foto:Julien-Marius Krüger
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