NFL
Schlimmer als gedacht: Saints droht OP-Schock um Rookie-Star Kelvin Banks Jr.
Der sensationelle Sieg der New Orleans Saints gegen die Baltimore Ravens hat einen bitteren Beigeschmack: Linksverteidiger Kelvin Banks Jr. zog sich einen schweren Knöchel-Bandschaden zu, der laut aktuellem Stand sogar eine Operation nötig machen könnte.
Der überraschende Auswärtssieg der New Orleans Saints bei den Baltimore Ravens war ein Big-Play in letzter Sekunde wert – doch die Freude wird überschattet von einer schweren Verletzung des Rookie-Shootingstars Kelvin Banks Jr. Der Linksverteidiger musste im zweiten Viertel mit einer Knöchelverletzung vom Feld getragen werden, mittlerweile mehren sich die Hinweise, dass der Ausfall länger dauern könnte als zunächst angenommen.
So kam es zu der Verletzung
Banks wurde bei einem Sack-Versuch von Ravens-Pass-Rusher Mike Green unglücklich an den Beinen getroffen und knickte dabei schwer um. Der 2,06-Meter-Hüne musste sofort auf die Bank und wurde schließlich mit dem Cart in die Kabine gefahren. Für den Rest der Partie war für ihn Schluss, Ersatzmann Asim Richards übernahm die Aufgabe, Quarterback Tyler Shough auf dessen Blindside abzuschirmen – und ließ dabei laut Statistikdiensten zwei Pressures auf 15 Pass-Blocking-Snaps zu.
Diagnose: Vom Hoffnungsschimmer zur Hiobsbotschaft
Unmittelbar nach dem Spiel war noch von einem klassischen schweren Außenbandriss am oberen Sprunggelenk („High Ankle Sprain“) die Rede, der Banks im besten Fall vier bis sechs Wochen gekostet hätte. Genauere Untersuchungen am Montag zeichneten jedoch ein düstereres Bild: Berichten zufolge ist der Schaden umfangreicher als zunächst befürchtet, eine Operation gilt inzwischen als wahrscheinlich. Eine konkrete Ausfallprognose wollte Saints-Cheftrainer noch nicht abgeben, ehe der Abschwellungsprozess nicht abgeschlossen ist – im ungünstigsten Fall drohen New Orleans mehrere Monate ohne ihren Rookie-Anker auf der linken Seite.
Herber Verlust für die Offensive Line
Banks war 2025 an neunter Stelle aus Texas gedraftet worden und hatte sich in seinem Rookie-Jahr sofort als Stammspieler etabliert: Er startete alle 17 Partien und steigerte sich derart, dass Pro Football Focus ihn in den letzten fünf Wochen der Saison unter die zwölf besten Tackles der gesamten Liga wählte. In dieser Saison war er bislang in allen 19 Pflichtspielen seit seinem Debüt gestartet. Hinter ihm, Right Tackle Taliese Fuaga und dem nun eingesprungenen Richards steht den Saints mit dem unerfahrenen Mason Murphy nur noch ein weiterer Tackle mit NFL-Erfahrung auf dem heimischen Rasen zur Verfügung – ein dünnes Polster für ein Team, das gerade erst seinen ersten Saisonsieg dank eines strittigen Touchdowns gegen die Ravens eingefahren hat.
Was als Nächstes ansteht
Sollte sich der Verdacht auf eine Operation bestätigen, müsste New Orleans Banks auf die Injured Reserve setzen, was ihn für mindestens vier weitere Spiele außer Gefecht setzen würde. Für die ohnehin nicht als Offensiv-Powerhouse gehandelten Saints wäre das ein herber Rückschlag in der Aufbauphase unter dem neuen Quarterback Tyler Shough. Fans und Team hoffen nun auf ein günstigeres MRT-Ergebnis, als die ersten Berichte vom Montag befürchten lassen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
