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NFL

Sechs Snaps, null Targets: Nach der Niederlage in Denver wächst der Druck, Travis Hunter auch offensiv einzusetzen

Bei der 13:20-Niederlage der Jaguars in Denver stand Ausnahmetalent Travis Hunter nur sechsmal in der Offense auf dem Feld – und wurde dabei kein einziges Mal angespielt. Jacksonville muss nun entscheiden, wie es seinen Zwei-Wege-Spieler wirklich nutzt.

AmFoo Autor

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Travis Hunter, Gewinner der Heisman Trophy 2024

Travis Hunter gilt als eines der größten Ausnahmetalente der NFL – ein Spieler, der auf College-Ebene als Receiver und Cornerback gleichermaßen brillierte und dafür die Heisman Trophy gewann. Doch nach der 13:20-Niederlage der Jacksonville Jaguars bei den Denver Broncos wird die Kritik lauter: In der Offense stand Hunter nur sechs Snaps lang auf dem Feld und wurde dabei kein einziges Mal angespielt.

Der Fokus lag klar auf der Defense

Auf der anderen Seite des Balls sah die Sache anders aus: Dort spielte Hunter 37 seiner möglichen 62 Snaps (59,7 Prozent), kam auf vier Solo-Tackles und eine Pass Defense. Weniger erfreulich war eine Pass-Interference-Strafe über 22 Yards gegen Receiver Courtland Sutton, die Denver auf der entscheidenden Schlussdrive half, die Führung ins Ziel zu retten.

General Manager hält am Zwei-Wege-Modell fest

General Manager James Gladstone bekräftigte trotz der mageren Offense-Ausbeute, dass Hunter weiterhin auf beiden Seiten des Balls eingesetzt werden soll. Allerdings deutete er eine Verschiebung der Gewichtung an: Nachdem der Anteil der Wide-Receiver-Snaps im Vorjahr höher ausgefallen war als der auf Cornerback, erwartet die Jaguars-Führung nun einen steigenden Anteil an Defensiv-Einsätzen. Head Coach Liam Coen versicherte parallel, man werde weiterhin „ein Package“ bereithalten, um Hunter auch offensiv Gelegenheiten zu verschaffen.

Warum die Debatte gerade jetzt so laut geführt wird

Hunter hatte sich im vergangenen Oktober einer saisonbeendenden Knieverletzung zugezogen und kämpft sich seither zurück in Bestform. Nach zwei Wochen mit wechselhaften Auftritten – und einer sieglosen Jaguars-Bilanz – fordern Fans und Analysten nun lautstark, den Vielseitigkeitsspieler stärker in die Passspiel-Pläne einzubinden, anstatt ihn primär als Cornerback zu verwalten. Die Franchise selbst scheint sich in einer Findungsphase zu befinden: Zu wertvoll ist Hunters Talent auf beiden Seiten des Balls, als dass man sich vorschnell festlegen möchte.

Wie sich das Experiment weiterentwickelt, dürfte schon in den kommenden Wochen sichtbar werden – insbesondere dann, wenn Jacksonville im Passspiel unter Druck gerät und personelle Alternativen gefragt sind.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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