NFL
Sechs statt vier Wochen: Myles Garretts Knie-OP bremst die Rams länger aus als gedacht
Der Mega-Trade-Neuzugang der Los Angeles Rams fällt nach einer arthroskopischen Knie-Operation rund sechs Wochen aus – deutlich länger als das gesetzliche IR-Minimum. Was das für Coach Sean McVay und die Super-Bowl-Pläne bedeutet.
Myles Garrett wird den Los Angeles Rams noch deutlich länger fehlen als zunächst angenommen: Nach seiner arthroskopischen Knie-Operation muss der zweifache Defensive Player of the Year laut übereinstimmenden Berichten mit einer Ausfallzeit von rund sechs Wochen rechnen – zwei Wochen mehr als das gesetzliche Minimum für einen Injured-Reserve-Aufenthalt.
Knieprobleme begleiteten Garrett schon seit dem Camp
Schon im Training Camp und in der Preseason hatte der Pass-Rusher mit Schwellungen im Knie zu kämpfen. Im Saisonauftakt gegen die San Francisco 49ers, ausgetragen in Australien, war Garrett zwar auf dem Feld, wirkte aber sichtlich eingeschränkt: Fünf Quarterback-Pressures stehen zu Buche, aber kein einziger Sack und kein einziger Tackle. Wie bereits berichtet, wurde er kurz nach der Partie auf die Injured Reserve List gesetzt und ließ das Knie arthroskopisch säubern, um Schwellungen und Beschwerden in den Griff zu bekommen.
Rückkehr frühestens in Woche 8 oder 9
Nach Informationen von NFL Network reicht die Prognose nun bis zu sechs Wochen Ausfallzeit – länger als die ursprünglich kolportierten vier Wochen. Damit wäre eine Rückkehr frühestens zum Spiel gegen die Los Angeles Chargers in Woche 8 realistisch, wahrscheinlicher aber erst am 8. November gegen die Washington Commanders in Woche 9. Head Coach Sean McVay stellte klar, dass bei seinem prominentesten Neuzugang nichts überstürzt werde: Man wolle Garrett nicht zu früh zurückholen. Garrett selbst gilt intern als entschlossen, den Zeitplan zu unterbieten.
Ein Trade mit hohem Einsatz
Die Rams hatten Garrett im Juni 2026 in einem der größten Deals des Jahres von den Cleveland Browns geholt – im Austausch für Pass-Rusher Jared Verse sowie drei Draftpicks (Erstrunder 2027, Zweitrunder 2028, Drittrunder 2029). Browns-General-Manager Andrew Berry soll den Deal erst ernsthaft erwogen haben, nachdem Verse mit ins Paket aufgenommen wurde. Garrett hatte 2025 mit 23 Sacks den Single-Season-Rekord der NFL-Geschichte aufgestellt, die Rams erhofften sich von ihm den letzten Baustein für einen Super-Bowl-Titel.
Der jetzige Ausfall dämpft diese Erwartungen zumindest kurzfristig. Wie unmittelbar sich Garretts Fehlen auf die Defense und die interne Konkurrenz um den DPOY-Titel auswirkt, zeigte sich bereits in den Wettquoten, wo Will Anderson Jr. seither als neuer Favorit gehandelt wird.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
