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Trickreiche Patriots enttarnt: NFL zieht nach dreister Videoboard-Täuschung gegen Kicker die Reißleine

Ein früherer NFL-Analyst deckt auf: In Gillette Stadium zeigte die Videoleinwand gegnerischen Kickern beim Field Goal ein spiegelverkehrtes Bild samt falscher Windrichtung. Jetzt reagiert die Liga mit einer neuen Regel für alle 32 Teams.

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Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Die New England Patriots haben jahrelang einen cleveren Trick genutzt, um gegnerische Kicker bei Field Goals aus dem Konzept zu bringen – und sind damit jetzt aufgeflogen. Die NFL hat als direkte Konsequenz eine neue Regel erlassen: Die Anzeige auf der Videoleinwand während eines Kickversuchs muss ab sofort für Heim- und Auswärtsteam identisch sein.

Ein Ex-Analyst deckt den Schwindel auf

Aufgedeckt wurde die Masche von Ryan Paganetti, einem ehemaligen Analytics-Verantwortlichen der Philadelphia Eagles, Jacksonville Jaguars und Las Vegas Raiders. Bei der Auswertung von Spielaufnahmen aus dem Gillette Stadium fiel ihm auf, dass die riesige Videoleinwand während gegnerischer Field-Goal-Versuche regelmäßig eine spiegelverkehrte All-22-Kameraperspektive zeigte. Die Torstangen auf der Anzeige waren dadurch nicht mit den echten Stangen auf dem Feld ausgerichtet, und selbst das kleine Windbändchen an der Oberkante der Torstange wehte auf dem Bildschirm in die entgegengesetzte Richtung des tatsächlichen Windes.

Besonders brisant: Bei eigenen Field-Goal- oder Extra-Point-Versuchen der Patriots lief laut Paganettis Auswertung kein einziges Mal dieselbe gespiegelte Ansicht über die Leinwand. Der optische Trick richtete sich offenbar gezielt gegen auswärtige Kicker.

War das überhaupt verboten?

Nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Laut ESPN-Berichten haben die Patriots damit keine bestehende Regel gebrochen – auch andere Teams experimentieren seit Jahren damit, was auf ihren Stadion-Leinwänden während Kicks zu sehen ist. Genau diese Grauzone hat die Liga nun geschlossen, nachdem Fotos und Videos der verzerrten Anzeige online die Runde machten und für Empörung sorgten.

Das sagt die neue NFL-Regel

Die Liga hat alle 32 Teams angewiesen, dass die Videoboard-Darstellung bei Field-Goal- und Extra-Point-Versuchen künftig für beide Mannschaften gleich sein muss. Teams dürfen sich weiterhin zwischen einer Live-All-22-Kameraperspektive oder einem statischen Bild entscheiden – welche Variante auch immer gewählt wird, sie muss dann aber das gesamte Spiel über für Heim- und Auswärtsteam identisch bleiben. Ein eigenes Heimvorteil-Bild nur für die gegnerischen Versuche ist damit vom Tisch.

Nicht die einzige Methode, Kicker zu verunsichern

Psychospielchen gegen Kicker haben in der NFL Tradition. Am bekanntesten ist bis heute das klassische „Icing the Kicker“, bei dem Trainer kurz vor dem Snap eine Auszeit nehmen, um den Kicker warten und grübeln zu lassen. Der Unterschied zum jetzt enttarnten Patriots-Trick: Icing ist eine offen sichtbare, seit Jahrzehnten bekannte Taktik. Die Videoleinwand-Illusion aus Foxborough dagegen blieb offenbar jahrelang unbemerkt – bis ein Branchen-Insider genauer hinschaute.

Für die ohnehin krisengeplagten Patriots, die schon abseits des Platzes mit den Nachwehen ihrer Super-Bowl-Niederlage zu kämpfen haben, ist die Affäre um die manipulierte Anzeigetafel eine weitere unangenehme Schlagzeile – auch wenn ihnen sportlich kein Regelverstoß nachgewiesen wurde.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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