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NFL

Umstrittener Vierter Versuch: Wie ein zweifelhafter Touchdown die Ravens gegen die Saints das Spiel kostete

Ein zweifelhafter Touchdown von Tyler Shough im vierten Versuch bringt den Saints einen 24:17-Sieg gegen die Ravens – die NFL verteidigt die Entscheidung, Baltimore und die Fans sind sauer.

AmFoo Autor

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Leeres Football-Stadion mit Flutlicht vor dem Anpfiff

Ein hochumstrittener Touchdown von Saints-Quarterback Tyler Shough in der Schlussphase hat den Baltimore Ravens am Sonntag eine 17:24-Heimniederlage gegen New Orleans beschert – und tagelang für Diskussionen gesorgt. Trotz eines Bildmaterials, das den Ball offenbar vor der Torlinie zeigt, ließ die Instant-Replay-Crew der NFL die Entscheidung auf dem Feld stehen.

Der Spielzug, der alles veränderte

Beim Stand von 17:17 und weniger als zwei Minuten auf der Uhr scheiterte Shough zunächst mit einem Quarterback-Sneak im dritten Versuch und wurde nach Ansicht mehrerer TV-Perspektiven klar vor der Linie gestoppt. New Orleans entschied sich dennoch gegen ein Field Goal und ging im vierten Versuch erneut mit einem Sneak ins Risiko. Der Schiedsrichter wertete den zweiten Anlauf als Touchdown – eine Entscheidung, die nach Review bestätigt wurde, obwohl auch hier keine Kamera einen eindeutigen Beweis für das Überqueren der Torlinie lieferte.

Die Erklärung der Liga

NFL-Vizepräsident für Instant Replay, Mark Butterworth, rechtfertigte die Entscheidung öffentlich mit dem hohen Beweismaß, das für eine Korrektur nötig ist: Die ursprüngliche Platzentscheidung habe Bestand, solange kein Videomaterial „klar und eindeutig“ das Gegenteil zeige. Man habe alle verfügbaren Kamerawinkel ausgewertet, aber keinen gefunden, der zweifelsfrei belegt habe, dass Shough die Ebene der Torlinie nicht erreicht habe. Erschwerend kam hinzu, dass die Unparteiischen unter Referee Clete Blakeman offenbar zusätzlich ein Facemask-Foul an Ravens-Linebacker Roquan Smith übersahen, das New Orleans bei korrekter Ahndung sogar noch bessere Feldposition beschert hätte.

Minter übt sich in Zurückhaltung

Ravens-Head-Coach Jesse Minter, der erst seit dieser Saison an der Seitenlinie in Baltimore steht, hielt sich mit offener Kritik an den Unparteiischen auffallend zurück. „Das ist so ein – wisst ihr – interessanter Spielzug“, sagte Minter nach der Partie. „Das ist so subjektiv, es ist so schwer zu erkennen. Es ist, wie es ist, ehrlich gesagt.“ Stattdessen richtete der Coach den Fokus auf die eigene Mannschaft, die zum wiederholten Mal eine Führung in der Schlussphase verspielte: Man werde sich selbst hinterfragen und schauen, was man besser machen könne, so Minter. Zusätzlichen Ärger bereitete ihm im Nachhinein eine erfolglose eigene Coach’s Challenge im Schlussviertel, die die Ravens einen wichtigen Timeout kostete.

Fans laufen Sturm

Bei den Anhängern der Ravens sorgte die Entscheidung für offenen Unmut. In sozialen Netzwerken war in der Nacht auf Montag wiederholt von der „schlechtesten Entscheidung in der Geschichte der NFL“ die Rede, andere bezeichneten das Vorgehen der Unparteiischen schlicht als peinlich. Der Ärger ist nachvollziehbar: Wie bereits im Spielbericht zum Comeback der Saints beschrieben, fiel Baltimore durch die Niederlage auf einen Ausgleichsrekord von 1-1 zurück, während New Orleans überraschend bei 2-0 steht.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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