NFL
Verletzt und trotzdem Anführer: Wie Micah Parsons die Packers vom Reha-Zentrum aus antreibt
Micah Parsons fällt wegen eines Kreuzbandrisses weiterhin aus – trotzdem schneidet der Star-Pass-Rusher der Green Bay Packers Videos für seine Mitspieler und schickt eine klare Ansage an alle Zweifler.
Micah Parsons ist derzeit nicht auf dem Feld zu sehen, dafür aber immer noch mitten im Geschehen: Der Star-Linebacker der Green Bay Packers fällt seit seinem Kreuzbandriss aus dem vergangenen Dezember weiter aus, hilft seinem Team aber weiterhin aus dem Hintergrund – und meldete sich jetzt mit einer klaren Ansage an alle Zweifler zurück.
Videoanalyse in der Reha-Pause
Wie Parsons dem Magazin „Men’s Journal“ verriet, nutzt er einen Teil seiner Reha-Zeit dafür, seinen Mitspielern bei der Vorbereitung zu helfen. „Letzte Woche habe ich einen 30-minütigen Videoclip mit verschiedenen Pass-Rush-Varianten zusammengestellt, die gegen die Offensive Line der Vikings funktioniert haben“, sagte der 26-Jährige. Er mache das in seiner eigenen Zeit, zusätzlich zu den Einheiten mit den Trainern und der Fitnessabteilung des Teams. In dem Videomaterial ist Parsons zudem selbst zu sehen, wie er dieselben Bewegungsmuster in Spielsituationen anwendet – ein Zeichen dafür, dass die Explosivität, die ihn zu einem der besten Defensivspieler der Liga gemacht hat, in der Reha langsam zurückkehrt.
Klare Kante gegen Kritiker
Parsons hatte sich den Kreuzbandriss in der vergangenen Saison gegen die Denver Broncos zugezogen und war deshalb auch zum Saisonstart 2026 noch nicht einsatzbereit. Statt sich vor den Erwartungen zu verstecken, richtete er nun deutliche Worte an seine Zweifler: „Die Leute machen sich Sorgen um das Knie; sie sollten sich eher Sorgen machen, wie ich spiele, wenn ich zurück bin“, sagte Parsons. „Die Wut, die Frustration – all das, was sich aufgestaut hat in der Zeit, in der ich nicht spielen konnte, muss raus.“
Zur bisherigen Saison der Packers, die mit einer Niederlage gegen die Minnesota Vikings startete, zeigte sich Parsons dennoch zuversichtlich: „Ich fand, wir haben ziemlich gut ausgesehen. Ich will uns gegen clevere Gegner sehen, sehen, wie wir Herausforderungen annehmen. Denn ich kann erst richtig große Töne spucken, wenn wir hier mal jemand wirklich Gutes schlagen.“
Rückkehr frühestens im Oktober erwartet
Nach aktuellem Stand wird mit einer Rückkehr von Parsons frühestens im Oktober gerechnet, rund zehn Monate nach seiner Operation. Bis dahin bleibt dem Ausnahme-Pass-Rusher nur die Rolle des Antreibers von der Seitenlinie – eine Aufgabe, die er sichtlich ernst nimmt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
