NFL
Vier Bälle, ein Fang: Cardinals-Sorgenkind Marvin Harrison Jr. wird zum Trade-Gerücht
Nach mageren zwei Saisonspielen mit nur einem Catch bei vier Zielen bringen US-Insider die Colts und Raiders als mögliche Handelspartner für Cardinals-Receiver Marvin Harrison Jr. ins Spiel. Offiziell ist nichts bestätigt.
Marvin Harrison Jr., 2024 als Nummer-vier-Pick mit riesigen Erwartungen zu den Arizona Cardinals gekommen, steckt zum Start seiner dritten NFL-Saison in einer tiefen Formkrise – und plötzlich kursieren in amerikanischen Medien erste Trade-Gerüchte um den 24-Jährigen. Mehrere Insider bringen die Indianapolis Colts und die Las Vegas Raiders als mögliche Abnehmer ins Gespräch. Bestätigt ist davon bislang nichts, die Cardinals selbst haben sich öffentlich nicht dazu geäußert.
Magere Ausbeute nach zwei Spieltagen
Die Zahlen sprechen für sich: Nach zwei Wochen steht für Harrison gerade einmal ein einziger Catch bei vier Anspielen und 33 Yards Raumgewinn zu Buche. Besonders bitter lief es in Woche 2 gegen die Seattle Seahawks, als der Receiver 31 Routen lief und dabei komplett leer ausging. Hinzu kommt, dass er in den ersten beiden Partien bereits genauso viele Bälle fallen ließ wie er gefangen hat. Für einen Spieler, der mit dem Anspruch eines Top-Receivers gedraftet wurde, ist das ein alarmierender Fehlstart, der in Arizona längst für Unruhe sorgt.
Colts-Gerücht mit besonderer Familiengeschichte
Besonders pikant ist die Spekulation um die Indianapolis Colts: Harrisons Vater, Hall-of-Famer Marvin Harrison Sr., verbrachte seine gesamte Karriere bei den Colts und gilt als einer der besten Receiver der NFL-Geschichte. Ein Wechsel des Sohnes zum Team des Vaters wäre nicht nur sportlich, sondern auch erzählerisch eine naheliegende Geschichte – weshalb US-Beobachter die Colts-Verbindung immer wieder ins Spiel bringen, ohne dass es dafür bislang handfeste Beweise gibt.
Raiders-Spur ohne bestätigten Kontakt
Auch die Las Vegas Raiders werden genannt, nachdem ein US-Analyst öffentlich dafür plädiert hatte, die Cardinals sollten Harrison direkt an die Raiders abgeben. Hinweise darauf, dass Las Vegas tatsächlich bei Arizona vorgefühlt hat, gibt es derzeit jedoch nicht. Beobachter der Liga verweisen zudem darauf, dass ein möglicher Handelsmarkt für Harrison angesichts seiner bisherigen Saisonleistung eher verhalten ausfallen dürfte.
Cardinals bislang ohne klares Signal
Für die ohnehin gebeutelten Cardinals, die zuletzt auch mit dem drohenden Saison-Aus von Cornerback Will Johnson einen herben Rückschlag verkraften mussten, wäre ein Abgang ihres einstigen Top-Picks nach nur eineinhalb Jahren ein einschneidender Schritt. Beobachter der Franchise betonen, dass die anstehende Trade-Deadline die letzte realistische Gelegenheit wäre, für Harrison noch einen nennenswerten Gegenwert zu erzielen – zugleich gibt es derzeit keinerlei Anzeichen, dass sich die Cardinals-Führung bereits zu diesem Schritt entschlossen hat. Vorerst bleibt die Personalie damit das, was sie ist: ein Gerücht, befeuert von einem enttäuschenden Saisonstart.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
