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10:0 vor dem ersten Pass: Florida demontiert Heisman-Favorit Chambliss und stürzt Top-4-Team Ole Miss
Florida hat im eigenen Stadion für die Überraschung des College-Football-Wochenendes gesorgt: Die Gators fegten den bis dahin ungeschlagenen Top-4-Favoriten Ole Miss mit 52:28 vom Feld und stehen erstmals seit 2019 wieder bei 4:0.
Die Florida Gators haben mit einem 52:28-Kantersieg über die bis dahin ungeschlagene Nummer 4 Ole Miss die größte Überraschung des College-Football-Wochenendes geliefert. Im eigenen Stadion, dem legendären „Swamp“, ließen die Gators dem Team von Heisman-Favorit Trinidad Chambliss praktisch keine Chance und stehen nun erstmals seit 2019 wieder bei 4:0.
Baugh und Clark walzen Ole-Miss-Defense platt
Schon bevor Ole-Miss-Quarterback Trinidad Chambliss überhaupt seinen ersten Pass werfen konnte, führte Florida bereits mit 10:0 – ein Statement, das den gesamten Nachmittag prägen sollte. Running Back Jadan Baugh war mit 142 Yards und drei Touchdowns der prägende Mann im Florida-Backfield, während Duke Clark mit 126 Yards und einem weiteren Touchdown am Boden nachlegte. Insgesamt kamen die Gators auf 302 Rushing-Yards und sechs Lauf-Touchdowns – eine Demonstration physischer Überlegenheit gegen eine Defense, die bis dahin als eine der besten der SEC gehandelt wurde.
Besonders bemerkenswert: Baugh lief bereits im fünften Spiel in Folge für über 100 Yards und reiht sich damit in eine sehr exklusive Gesellschaft der Florida-Programmgeschichte ein – zuvor schafften das in Gainesville nur Emmitt Smith (1987/88) und Fred Taylor (1997). „Das bedeutet mir alles, einfach meinen Namen neben diesen Jungs zu sehen. Sie haben so viel geleistet, als sie hier waren. Und einfach in ihre Fußstapfen treten und dabei glänzen zu können, bedeutet mir wirklich sehr viel“, sagte Baugh nach dem Spiel.
Fünf Touchdown-Drives in Serie zur Pause
Florida, als Gastgeber mit 3,5 Punkten favorisiert, ließ nach der Halbzeitpause nichts mehr anbrennen und erzielte in Serie auf fünf aufeinanderfolgenden Angriffsserien Touchdowns, um die Partie endgültig zu entscheiden. Chambliss, seit dem knappen Erfolg gegen LSU als neuer Heisman-Favorit gehandelt, kam zwar auf 298 Passing-Yards, einen Touchdown und lief zusätzlich zwei weitere Male selbst in die Endzone – doch gegen die frühe Führung und die dominante Gators-Offense reichte das nicht ansatzweise.
Für Ole Miss bedeutet die Klatsche einen empfindlichen Dämpfer im Titelrennen der SEC, nachdem das Team zuvor mit einer makellosen Bilanz angereist war. Für Chambliss dürfte die Vorstellung zudem die Heisman-Diskussion neu entfachen – schließlich hatte er sich diesen Status erst wenige Tage zuvor mit einem dramatischen Sieg gegen LSU erarbeitet.
Historische Dimension für Florida
Die 52 Punkte gegen ein Top-5-Team sind für Florida die meisten seit dem 52:20-Erfolg über Florida State im Championship-Spiel der Saison 1996. Für Head Coach und Programm ist der Erfolg ein deutliches Zeichen, dass die Gators nach durchwachsenen Vorjahren wieder in der nationalen Spitzengruppe angekommen sind. Wie umkämpft die Heisman-Debatte in dieser Saison bereits vor dem Wochenende war, zeigte sich zuletzt auch bei Chambliss‘ knappem Auftritt gegen LSU, der ihn erst zum Favoriten gemacht hatte.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
