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128-Yard-Wahnsinn und Last-Second-Kick: Argonauts überstehen CFL-Krimi gegen Winnipeg

Ein verpasstes Field Goal, 128 Yards Rückgabe zum Touchdown und ein Last-Second-Field-Goal: Die Toronto Argonauts gewinnen einen der verrücktesten CFL-Krimis der Saison gegen die Winnipeg Blue Bombers.

AmFoo Autor

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Symbolbild: Footballspieler im Laufplay bei Flutlicht

Die Toronto Argonauts haben am Freitagabend einen der verrücktesten Spielzüge der laufenden CFL-Saison gesehen – und trotzdem musste ein Last-Second-Field-Goal her, um die Winnipeg Blue Bombers 30:28 zu bezwingen. Kicker Lirim Hajrullahu verwandelte 27 Sekunden vor Schluss aus 36 Yards und schickte Toronto zum vierten Sieg in Serie. Die Argonauts stehen nun bei 9:6, die Bombers rutschen auf 7:7 ab.

128 Yards aus dem eigenen Endzone-Nichts

Der Moment, über den in Kanada am Wochenende alle reden, hatte mit dem eigentlichen Spielgeschehen nur am Rande zu tun. Winnipeg-Kicker Sergio Castillo scheiterte mit einem langen Field-Goal-Versuch, der Ball segelte ins Toronto-Endzone. Statt dort einfach niederzuknien, schnappte sich Argonauts-Receiver Janarion Grant die Kugel – und lief sie durch die komplette gegnerische Defense 128 Yards zum Touchdown.

Was in der NFL so nicht vorkäme, ist in der CFL eine bekannte Regel-Eigenheit: Bleibt ein verfehltes Field Goal in der Endzone liegen und wird nicht herausgetragen, kassiert das verteidigende Team einen sogenannten „Rouge“ – einen Einzelpunkt für die kickende Mannschaft. Genau dieses Risiko ging Grant ein, als er sich für die Rückgabe statt für die sichere Knie-Landung entschied. Es hätte nach hinten losgehen können, ging aber spektakulär auf.

Kelly und Coxie sorgen für die nötige Distanz

Auch abseits der kuriosen Rückgabe hatten die Argonauts eine starke Offensivvorstellung. Quarterback Chad Kelly kam auf 22 von 31 gefangenen Pässen für 290 Yards und zwei Touchdowns, ließ sich allerdings auch zwei Interceptions abnehmen. Seine Touchdown-Pässe gingen über 56 Yards an Tyler Kahmann und über 84 Yards an Damonte Coxie, der mit sieben Fängen für 149 Yards bester Receiver der Partie war. Hajrullahu steuerte neben dem entscheidenden Kick zwei weitere Field Goals aus 19 und 34 Yards sowie drei verwandelte Extrapunkte bei.

Winnipeg kämpft bis zur letzten Sekunde

Die Blue Bombers gaben sich trotz der Curiosity-Play-Blamage nicht kampflos geschlagen. Quarterback Dru Brown warf bei 16 von 28 Versuchen für 193 Yards zwei Touchdown-Pässe und lief selbst über sechs Yards in die Endzone. Tim White und Dorian Singer fingen die Touchdown-Pässe, ehe Running Back Bryce Perkins im vierten Viertel mit einem 76-Yard-Lauf für den zwischenzeitlichen Ausgleichsversuch sorgte. Am Ende reichte es dank Hajrullahus kühlem Nerven trotzdem nicht für die Overtime.

Enges Playoff-Rennen im Osten

Der Sieg ist für Toronto im engen Playoff-Rennen der CFL Gold von großer Bedeutung, das sich bereits am vergangenen Wochenende dramatisch zugespitzt hatte. Mit der vierten Erfolgsserie in Folge festigen die Argonauts ihre gute Ausgangsposition, während Winnipeg im Kampf um einen Play-off-Platz keine Punkte mehr liegen lassen darf. Die Liga selbst befindet sich ohnehin im Umbruch – erst kürzlich wurde bekannt, dass mit Quebec City ein zehntes Franchise an den Start gehen könnte.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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