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Bollwerk gegen Wackelkandidat: Ungeschlagenes Iowa fordert Big-Ten-Rivale Michigan in Ann Arbor
Iowa hat die beste Verteidigung der FBS, Michigan die anfälligste unter allen ungeschlagenen Top-25-Teams. Am Samstag treffen beide Philosophien in Ann Arbor aufeinander.
Zwei ungeschlagene Big-Ten-Teams, zwei völlig unterschiedliche Wege dorthin: Am Samstag empfängt das mit Nummer 18 geführte Michigan die auf Platz 17 notierten Iowa Hawkeyes (Anstoß 21:30 Uhr MESZ, CBS) – und dabei trifft die beste Verteidigung des Landes auf eine der löchrigsten unter allen ungeschlagenen Mannschaften.
Iowas Defense lässt fast nichts zu
Die Hawkeyes sind mit drei Siegen zum Saisonstart durch, allesamt zu Hause gegen Northern Illinois, Iowa State und Northern Iowa. Beeindruckender als die Ergebnisse ist die Art und Weise: Iowa hat in drei Partien gerade einmal 13 Punkte zugelassen und führt die komplette FBS mit nur 176,7 erlaubten Yards pro Spiel an. Für ein Team, das offensiv traditionell eher nüchtern auftritt, ist genau das der Schlüssel zum perfekten Start.
Michigan gewinnt trotz wackliger Abwehr
Die Wolverines stehen ebenfalls bei drei Siegen – gegen Western Michigan, das ambitionierte Oklahoma und UTEP –, kassierten dabei aber schon 39 Gegenpunkte und liegen mit 323,3 zugelassenen Yards pro Spiel nur auf Rang 118 der Liga. Ann Arbor hat also bislang mehr über die individuelle Klasse der eigenen Offensive gewonnen als über eine dominante Verteidigung, wie es die Fans vom amtierenden Big-Ten-Champion gewohnt sind.
Favoritenrolle und Ausblick
Die Buchmacher sehen Michigan im eigenen Big House mit rund 4,5 bis 5,5 Punkten leicht im Vorteil, die Gesamtpunktzahl wird bei niedrigen 38,5 Punkten angesetzt – ein Hinweis darauf, dass beide Lager mit einem zähen, defensiv geprägten Abend rechnen. Für Iowa wäre ein Auswärtssieg beim größeren Namen der bislang deutlichste Beweis, dass die eigene Erfolgsformel auch gegen konkurrenzfähigere Offensiven trägt. Michigan wiederum braucht dringend eine überzeugende Vorstellung der eigenen Defense, um im engen Big-Ten-Rennen nicht schon in Woche vier den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren, zu der auch weiterhin Ohio State zählt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
