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College Football Playoff vor Verdopplung: Entscheidung über 24 Teams rückt näher
Die College Football Playoff-Verantwortlichen haben ein 30-tägiges Verhandlungsfenster mit ESPN eröffnet, um ein auf 24 Teams verdoppeltes Playoff-Format zu besprechen. Eine Entscheidung könnte den gesamten College Football ab der Saison 2027 verändern.
Der College Football Playoff (CFP) steht möglicherweise vor seiner nächsten großen Reform: Die Verantwortlichen haben ein 30-tägiges Verhandlungsfenster mit TV-Partner ESPN eröffnet, um über eine Verdopplung des Turniers von aktuell 12 auf 24 Teams zu sprechen. Eine Umsetzung wäre laut CFP-Angaben frühestens zur Saison 2027 möglich.
Was der CFP offiziell bestätigt hat
Der College Football Playoff teilte in einer offiziellen Mitteilung mit, man wolle gemeinsam mit ESPN zusätzliche Informationen sammeln, um einen möglichen Weg zu einem größeren Teilnehmerfeld zu prüfen. Ausdrücklich betont wurde dabei, dass dies noch keine Entscheidung für eine Erweiterung bedeute, sondern zunächst nur eine vertiefte Prüfung der Möglichkeiten sei. Der aktuelle Medienvertrag mit ESPN hat ein Volumen von 7,8 Milliarden US-Dollar über sechs Spielzeiten.
Die Konferenzen sind sich uneinig
Beim Format selbst gehen die Meinungen der großen Conferences deutlich auseinander. Big Ten, Big 12 und mittlerweile auch die ACC unterstützen ein Modell mit 24 Mannschaften. Einzig SEC-Commissioner Greg Sankey stemmt sich bislang gegen eine derart große Erweiterung und bevorzugt ein kleineres Feld von 16 Teams. Als möglichen Kompromiss bringt die SEC ins Spiel, dass Teams künftig zehn sogenannte „Qualifying Events“ gegen Power-Four-Gegner oder Notre Dame bestreiten müssten, bevor sie für die Postseason infrage kommen – ein Vorschlag, dem sich die Big Ten Berichten zufolge inzwischen annähern soll.
Was auf dem Spiel steht
Die Tragweite der Entscheidung ist beträchtlich: Ein 24-Team-Format würde automatische Startplätze für die Conference-Sieger praktisch abschaffen und damit auch den sportlichen und finanziellen Wert der Conference-Championship-Spiele erheblich schmälern. Allein für die Power-Four-Ligen werden diese Titelspiele auf einen Wert von rund 200 Millionen US-Dollar geschätzt. Entsprechend zurückhaltend reagieren jene Verantwortlichen, deren Ligen von diesen Spielen finanziell profitieren.
Enger Zeitplan
Für eine Umsetzung bereits zur Saison 2027 drängt die Zeit: Big Ten und SEC müssen sich grundsätzlich einigen, damit ein neues Format rechtzeitig feststehen kann. Bislang gibt es dazu keine endgültige Entscheidung – die Verhandlungen mit ESPN sollen in den kommenden Wochen zeigen, ob sich eine Mehrheit der Power-Four-Conferences auf ein gemeinsames Modell verständigen kann.
Während auf Verbandsebene um das künftige Format gerungen wird, sorgen auf dem Feld weiterhin Spieler wie Ohio States Jeremiah Smith für Schlagzeilen, der sich in dieser Saison als einer der besten Receiver des Landes präsentiert und zum neuen Heisman-Favoriten aufgestiegen ist. Auch Spitzenteams wie das bislang ungeschlagene Texas würden von einem größeren Playoff-Feld direkt profitieren, sollte die Erweiterung tatsächlich kommen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
