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Sonstige Ligen

NBA-Star wird Liga-Retter: Blake Griffin und Ryan Kalil pumpen Millionen in Mexikos Football-Liga

Ex-NBA-Star Blake Griffin und Ex-NFL-Center Ryan Kalil halten 90 Prozent an einem mexikanischen Football-Club: Was hinter der Millionen-Rettung der Liga LFA steckt.

AmFoo Autor

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NFL Mexico

Mexikos Profi-Football-Liga LFA (Liga de Fútbol Americano) hat einen ungewöhnlichen neuen Geldgeber: Ex-NBA-Star Blake Griffin und Ex-NFL-Profi Ryan Kalil halten über die Investmentgesellschaft Global Sports Capital Partners (GSCP) inzwischen rund 90 Prozent der Anteile am Team Osos de Monterrey. Laut mehreren mexikanischen Medien steckt die Investmentfirma mehr als 100 Millionen US-Dollar über sieben Jahre in die einstige Krisenliga.

Vom Beinahe-Kollaps zur „LFA 2.0“

Noch Ende 2025 stand die LFA am Abgrund: Mehrere Franchises hatten offene Schulden bei Zulieferern, Gehaltszahlungen gerieten ins Stocken, die Zukunft der Liga war ungewiss. Mit dem Einstieg von GSCP unter Gründer Michael MacDougall wurde daraus die „LFA 2.0“ – ein Neustart mit frischem Kapital aus den USA und Mexiko.

Griffin und Kalil als prominente Gesichter

Besonders auffällig ist, wer hinter dem Geld steckt: Mit Blake Griffin (Ex-NBA, unter anderem LA Clippers) und Ryan Kalil (langjähriger Center der Carolina Panthers) bringen zwei bekannte US-Sportler ihre Namen und ihr Netzwerk in die Liga ein. Beide halten laut Berichten mexikanischer Medien rund 90 Prozent der Anteile am Traditionsclub Osos de Monterrey – ein ungewöhnlicher Cross-over zwischen NBA- und NFL-Prominenz in einer mexikanischen Liga.

TV-Deal mit ESPN und Disney+

Zur Finanzspritze kommt ein neuer Medienvertrag: ESPN sicherte sich die exklusiven Übertragungsrechte für Mexiko, Lateinamerika und die Karibik, die Spiele liefen auf ESPN2 und Disney+. In den USA konnten Zuschauer die Liga ab Woche 4 der Saison erstmals über Telemundo Deportes und Peacock verfolgen – für die LFA der bislang größte Schritt in Richtung eines nordamerikanischen Publikums.

Kritische Stimmen aus Mexiko

Nicht alle Reaktionen auf den Deal fielen euphorisch aus. Das mexikanische Rechercheformat „Proceso“ berichtete Mitte September über Ungereimtheiten rund um den Einstieg: Der Deal sei demnach zunächst über eine erst kurz zuvor gegründete Firmenhülle abgewickelt worden, bevor der Einstieg des Fonds öffentlich verkündet wurde. Wer genau hinter dem Kapital von Global Sports Capital Partners steht, blieb dem Bericht zufolge zunächst nicht vollständig transparent.

Chihuahua ist amtierender Meister

Sportlich krönten sich in dieser ersten „LFA 2.0“-Saison die Caudillos de Chihuahua zum Champion: Im Tazón México IX bezwangen sie ausgerechnet Griffins und Kalils Osos de Monterrey mit 24:12 und sicherten sich bereits ihren dritten Liga-Titel. Ob sich die neuen Geldgeber langfristig auszahlen, muss sich erst noch zeigen – die kommenden Spielzeiten dürften zeigen, ob aus der „LFA 2.0“ tatsächlich eine stabile Profi-Liga wird.

Mehr zur internationalen Ausrichtung des American Football liest du in unserem Artikel zur globalen Strategie der NFL.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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