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Zittersieg vor Trump: Texas übersteht Tennessee-Comeback – Verteidiger sorgt mit bizarrer Geste für Eklat
Der Spitzenreiter aus Texas entkommt in Knoxville nur knapp einem Comeback von Tennessee. Verteidiger Colin Simmons stellt einen Uni-Rekord ein – und wird wegen einer anzüglichen Jubel-Geste bestraft.
Die Nummer 1 der College-Football-Rangliste hat einen handfesten Schrecken überstanden: Die Texas Longhorns haben sich am Samstagabend bei Tennessee nur mit 20:17 durchgesetzt, nachdem die Volunteers in der Schlussphase fast noch den Ausgleich erzwungen hätten. Vor den Augen von US-Präsident Donald Trump, der im ausverkauften Neyland Stadium zu Gast war, wurde es für die Texaner am Ende deutlich enger als erwartet.
Comeback-Schreck in der Schlussminute
Texas führte bereits komfortabel mit 20:10, als noch 5:41 Minuten auf der Uhr standen. Doch Tennessees Freshman-Quarterback Faizon Brandon brachte die 101.915 Zuschauer im ausverkauften Stadion mit einem 30-Yard-Touchdown-Pass auf Mike Matthews noch einmal zum Toben – nur 1:22 Minuten vor Schluss. Die Volunteers erkämpften sich sogar den anschließenden Onside Kick zurück, kamen im letzten Versuch aber nicht mehr in Field-Goal-Reichweite. Ein verzweifelter Hail-Mary-Wurf von Brandon zum Ausgleich wurde von Defensive Back Jelani McDonald im letzten Moment zu Boden geschlagen.
Texas-Quarterback Arch Manning, der bereits in der Vorwoche einen Schreckmoment überstanden hatte, blieb diesmal ungewöhnlich blass: Der Senior kam auf 201 Yards bei 14 von 19 komplettierten Pässen, aber zum erst zweiten Mal seit seinem Amtsantritt als Stammspieler ohne eigenen Touchdown-Pass. Den entscheidenden Vorsprung sicherte stattdessen Running Back Raleek Brown, der zwei Touchdowns lief.
Colin Simmons stellt Rekord ein – und sorgt für Kopfschütteln
Getragen wurde der Sieg vor allem von einer historischen Defensivleistung: Texas kam insgesamt auf zehn Sacks, wobei Linebacker Colin Simmons allein fünf davon einsammelte und damit einen seit Jahrzehnten bestehenden Uni-Rekord egalisierte. Für Gesprächsstoff sorgte dabei allerdings weniger die statistische Bestmarke als eine seiner Jubel-Einlagen: Nach einem der Sacks mimte Simmons eine anzügliche Geste, die laut Schiedsrichter einen Toilettengang darstellen sollte. Die Aktion brachte ihm prompt eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens ein.
Was der Sieg fürs Playoff-Rennen bedeutet
Trotz des Wackelns bleibt Texas (4-0) ungeschlagen und behauptet die Spitzenposition des Rankings, während Tennessee (3-1) seinen SEC-Auftakt verliert. Für die Longhorns war es zugleich die Auftaktpartie in der SEC-Saison beider Teams – und ein Erfolg, der angesichts der zwischenzeitlichen Wackler am Ende teurer erkauft war, als es der Endstand vermuten lässt.
Update 04:57 Uhr: Die Szenen haben inzwischen ein offizielles Nachspiel: Texas-Athletic-Director Chris Del Conte hat sich in einer schriftlichen Stellungnahme für die Jubel-Einlagen entschuldigt und nannte neben Simmons‘ Geste auch eine ähnliche Aktion von Running Back Raleek Brown. „Das hat mich nicht gefreut, ich weiß, keinen von uns hat es gefreut, und es war blamabel für unser stolzes und angesehenes Football-Team, das Athletic Department und die Universität“, schrieb Del Conte. Derartiges Verhalten dürfe „nicht wieder vorkommen“. Head Coach Steve Sarkisian hatte Simmons bereits während der Partie kurzzeitig vom Feld genommen, bezeichnete die Szenen als „inakzeptabel“ und führte am Montag persönliche Gespräche mit beiden Spielern. Die Videoclips der Aktionen waren bereits zur Halbzeit im Netz viral gegangen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.
