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Sportwetten

Die Wettsteuer in Deutschland: Warum auf jede Sportwette 5,3 Prozent fällig werden

Seit 2012 wird in Deutschland auf jede Sportwette eine gesetzliche Steuer fällig, seit 2021 in Höhe von 5,3 Prozent des Einsatzes. Wie die Wettsteuer funktioniert und warum sie beim Quotenvergleich eine Rolle spielt.

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NFL Sportwetten

Wer in Deutschland auf ein NFL- oder GFL-Spiel wettet, zahlt neben dem eigentlichen Einsatz noch eine zusätzliche Abgabe mit: die sogenannte Wettsteuer. Sie wird zwar formal von den Wettanbietern abgeführt, in der Praxis aber meist direkt an die Kundschaft weitergereicht – und beeinflusst damit unmittelbar, wie viel von einem gewonnenen Tipp am Ende tatsächlich ausgezahlt wird.

Ursprung und rechtliche Grundlage

Die Besteuerung von Sportwetten in Deutschland geht auf das Rennwett- und Lotteriegesetz zurück und wurde 2012 im Zuge der Neuregulierung des Glücksspielmarkts eingeführt. Seither müssen Wettanbieter auf sämtliche Umsätze mit Kundinnen und Kunden, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, eine gesetzlich festgelegte Steuer abführen. Formal ist der Anbieter der Steuerschuldner – wirtschaftlich trägt die Last jedoch in aller Regel die Person, die die Wette platziert.

Von 5 auf 5,3 Prozent

Bei Einführung der Regelung lag der Steuersatz bei 5 Prozent auf den Wetteinsatz. Seit Juli 2021 gilt ein leicht erhöhter Satz von 5,3 Prozent. Entscheidend ist dabei: Die Steuer wird nicht auf den Gewinn erhoben, sondern auf den Einsatz selbst – sie fällt also unabhängig davon an, ob die Wette am Ende gewonnen oder verloren wird.

Wie die Steuer in der Praxis ankommt

Wettanbieter gehen unterschiedlich damit um, wie sie die 5,3 Prozent an ihre Kundschaft weitergeben. Ein Teil der Anbieter zieht die Steuer direkt und sichtbar vom Wetteinsatz ab, sodass auf dem Wettschein ein separater Steuerposten ausgewiesen wird. Andere Anbieter kalkulieren die Abgabe stattdessen in die angebotenen Quoten selbst ein – für die Wettenden ist die Belastung dann weniger offensichtlich, wirkt sich aber ebenso auf die tatsächliche Auszahlungsquote aus. Wer Quoten unterschiedlicher Anbieter vergleicht, vergleicht damit häufig auch indirekt deren jeweiligen Umgang mit der Wettsteuer.

Warum das für die Wettauswahl relevant ist

Für alle, die regelmäßig auf American Football wetten, lohnt sich ein Blick darauf, wie ein Anbieter mit der Wettsteuer umgeht – denn sie wirkt wie eine zusätzliche, feste Marge obendrauf zur ohnehin einkalkulierten Gewinnspanne des Buchmachers. Wer sich näher mit der Frage beschäftigt, wie sich eine faire von einer unfairen Quote unterscheiden lässt, findet ergänzende Grundlagen im Artikel zum Value Betting im American Football.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz recherchiert und redaktionell aufbereitet.

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