Am erstmals in der regulären Saison ausgespielten 18. NFL Wochenende sind die letzten Playoff-Entscheidungen mit einigen Überraschungen gefallen.

Equanimeous und Amon-Ra St. Brown
Equanimeous und Amon-Ra St. Brown
Foto: imago

Amon-Ra St. Brown gewann mit den Detroit Lions das Bruderduell gegen Equanimeous St. Brown. Dieser steht jetzt mit den Green Bay Packers in den NFL Playoffs. Die St. Brown Eltern verfolgten das Spiel im Stadion mit eigens gefertigten Trikots im Design beider Teams.

DETROIT LIONS 37, GREEN BAY PACKERS 30

Im Spiel zweier Teams aus der NFC North konnten die Lions (3-13-1) einen Achtungserfolg gegen die Packers (13-4) erzielen, bei denen QB Aaron Rodgers allerdings nur die erste Halbzeit absolvierte und dann geschont wurde. Die Packers behielten ihren Nummer 1-Seed in der NFC und haben in den Playoffs durchgängigen Heimvorteil.

SATURDAY GAMES

KANSAS CITY CHIEFS 28, DENVER BRONCOS 24

Mit dem knappen Sieg gegen den Divisionsrivalen aus der AFC West aus Denver (7-10) erhielt sich Kansas City (12-5) die Chance auf den durchgängigen Heimvorteil während der Playoffs, was jedoch durch den späteren Sieg der Tennessee Titans zunichte gemacht wurde.

DALLAS COWBOYS 51, PHILADELPHIA EAGLES 26

Die Cowboys (12-5) bezwangen den Rivalen aus der NFC East aus Philadelphia (9-8) in einem Offensivspektakel und brachten sich für die Playoffs schon einmal in Frühform. Dabei war Dallas-QB Dak Prescott mit 295 Yards und gleich fünf Touchdowns der überragende Akteur.

SUNDAY GAMES

CLEVELAND BROWNS 21, CINCINNATI BENGALS 16

Im direkten Aufeinandertreffen von zwei Rivalen aus der AFC North hatten die Browns (8-9) gegen die Bengals (10-7) das bessere Ende für sich, wobei Cincinnati im Hinblick auf die Playoffs schon einige Starter, darunter unter anderem QB Joe Burrow schonte und nicht zum Einsatz brachte.

MINNESOTA VIKINGS 31, CHICAGO BEARS 17

Das Duell zweier enttäuschender Teams aus der NFC North sah einen Sieg der Vikings (8-9) gegen die Bears (6-11), bei dem Minnesota-QB Kirk Cousins mit drei TDs und die Defensive mit gleich sieben Sacks besonders zu überzeugen wussten.

WASHINGTON FOOTBALL TEAM 22, NEW YORK GIANTS 7

Das Spiel zweier Teams aus der NFC East, die dieses Jahr beide hinter den Erwartungen zurückblieben, sah Washington (7-10) einen positiven Saisonabschluss gegen die Giants (4-13) verbuchen. Dabei war Washington-RB Antonio Gibson mit 146 Yards der herausragende Offensivakteur, während New York mit der sechsten Niederlage hintereinander abschloss.

JACKSONVILLE JAGUARS 26, INDIANAPOLIS COLTS 11

Im Duell zweier Teams aus der AFC South behielten die Jaguars (3-14) überraschend die Oberhand gegen die Colts (9-8), die damit die große Chance auf einen Playoff-Platz verspielten. Dabei überzeugte vor allem die Defensive der Jaguars (unter anderem sechs Sacks), die damit nach acht Niederlagen in Folge die Saison zumindest mit einem Teilerfolg abschließen konnten.

Für Pittsburgh Steelers Quarterbacklegende Ben Roethlisberger ist die Abschiedssaison noch nicht vorbei. In der Overtime konnten sie sich gegen die Baltimore Ravens für die Playoffs qualifizieren.

PITTSBURGH STEELERS 16, BALTIMORE RAVENS 13 (Overtime)

Durch den hauchdünnen Sieg gegen den Erzrivalen und Divisionsgegner in der AFC North aus Baltimore (8-9) sicherte sich Pittsburgh (9-7-1) doch noch einen Platz in den Playoffs und Steelers-QB Ben Roethlisberger kann seine Abschiedsvorstellung um zumindest eine weitere Woche verschieben.

TENNESSEE TITANS 28, HOUSTON TEXANS 25

Durch den knappen Erfolg gegen den Rivalen aus der AFC South, die Houston Texans (4-13), sicherten sich die Titans (12-5) den Nummer 1-Seed in der AFC und damit eine Bye-Week sowie den durchgängigen Heimvorteil in den Playoffs. Dabei glänzte Titans-QB Ryan Tannehill mit vier TD-Pässen.

NEW ORLEANS SAINTS 30, ATLANTA FALCONS 20

Im letzten Saisonspiel besiegten die Saints (9-8) den Rivalen aus der NFC South aus Atlanta (7-10) und verpassten nur aufgrund des Sieges der 49ers gegen die Rams einen Playoff-Platz. Dabei war RB Alvin Kamara mit 146 Yards der überragende Offensivakteur.

BUFFALO BILLS 27, NEW YORK JETS 10

Die Bills (11-6) sicherten sich durch den Erfolg gegen die Jets (4-13) den Gewinn der AFC East-Division und sammelten durch den vierten Sieg in Folge Selbstvertrauen für ihre anstehende Playoff-Partie gegen die New England Patriots.

MIAMI DOLPHINS 33, NEW ENGLAND PATRIOTS 24

Miami (9-8) konnte sein letztes Saisonspiel gegen den Divisionsrivalen in der AFC East aus New England (10-7) für sich entscheiden und schloss die Spielzeit mit einem positiven Gefühl ab, nachdem das Teams einen desaströsen Start zu verzeichnen hatte (1-7 nach acht Spieltagen).

TAMPA BAY BUCCANEERS 41, CAROLINA PANTHERS 17

Der amtierende Titelverteidiger aus Tampa Bay (13-4) ließ dem Divisionsrivalen aus Carolina (5-12) keine Chance und demonstrierte beim überaus deutlichen Sieg bereits frühe Playoff-Form. Bucs-QB Tom Brady (326 Yards, drei TDs) und TE Rob Gronkowski (sieben Passfänge, 137 Yards) waren dabei wieder einmal die herausragendsten Protagonisten, während die Panthers die Saison mit sieben Niederlagen hintereinander beendeten.

SAN FRANCISCO 49ERS 27, LOS ANGELES RAMS 24 (Overtime)

Mit dem knappen Sieg in einem spannenden Spiel sicherten sich die 49ers (10-7) gegen den Divisionsgegner aus der NFC West aus Los Angeles (12-5) einen Platz in den Playoffs der NFC, während die Rams trotz der eigenen Niederlage den Gewinn der Division aufgrund der folgenden Niederlage der Arizona Cardinals gegen Seattle verbuchen konnten.

SEATTLE SEAHAWKS 38, ARIZONA CARDINALS 30

Das Spiel zweier Mannschaften aus der NFC West sah einen Erfolg der Seahawks (7-10) gegen die Cardinals (11-6), als Seattle-QB Russell Wilson mit drei Touchdowns und RB Rashaad Penny mit 190 Yards besonders zu überzeugen wussten.

SUNDAY NIGHT GAME

LAS VEGAS RAIDERS 35, LOS ANGELES CHARGERS 32 (Overtime)

Das Duell mit Playoff-Charakter zwischen beiden Teams aus der AFC West sah die Raiders (10-7) mit einem hauchdünnen Sieg gegen die Chargers (9-8) in der Verlängerung, durch den sich Las Vegas die erste Playoff-Teilnahme seit 2016 sicherte. Die Raiders gewannen die letzten vier Spiele der Saison und konnten dabei auch das letzte und wichtigste Saisonspiel siegreich bestreiten, in dem vor allem RB Josh Jacobs mit 132 Yards einen Löwenanteil zum Erfolg beisteuerte.

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